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04. Nov 2019 | Nr. 77 | Kategorie: Pressemitteilungen

10. Fachtagung Reittourismus mit Fokus auf Haftungsrisiken

Mutter und Tochter bei einem Ausritt durch das Gelände rund um das Herrenhaus Koitendorf, Foto: TMV/Krauss

Mutter und Tochter bei einem Ausritt durch das Gelände rund um das Herrenhaus Koitendorf, Foto: TMV/Krauss

Reittouristiker treffen sich am 5. und 6. November auf dem Gut Klein Nienhagen

Zur zehnten Fachtagung „Reittourismus in Mecklenburg-Vorpommern“ treffen sich am 5. und 6. November auf Einladung des Fachverbandes „LANDURLAUB Mecklenburg-Vorpommern“ sowie des Landestourismusverbandes mehr als 50 Vertreter von Reiterhöfen und Landkreisen aus Mecklenburg-Vorpommern, um sich über den Reittourismus auszutauschen. Mit dabei sind auch Experten aus einer der erfolgreichsten Reitreiseregionen Deutschlands, der Eifel. Im Mittelpunkt der Gespräche steht das Thema „Optimales Prozessmanagement für Pferdebetriebe“. Dabei geht es vor allem um Fragen der Haftung bei Schadensfällen.

Stellvertretend für das Land Mecklenburg-Vorpommern setzt sich Agrarstaatssekretär Dr. Jürgen Buchwald für einen gangbaren Kompromiss zwischen Reitern und Landbesitzern bei der Ausweisung von Reitwegen in den Wäldern und offenen Landschaften des Landes ein: „Der Pferdesport gehört mit zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten in Mecklenburg-Vorpommern. Unser Land ist mit seiner einzigartigen Natur- und Kulturlandschaft auch prädestiniert dafür. Kein Wunder, dass sich Pferdesportler und Reitliebhaber freies Reiten auf allen Wegen wünschen. Auch das Land befürwortet eine Ausweitung des Reitwegenetzes. Natürlich müssen wir dabei aber auch die Interessen derer im Blick behalten, die ihr Eigentum möglichst uneingeschränkt nutzen und schützen beziehungsweise die Natur vor Schäden durch den Reittourismus und den Reitsport bewahren wollen.“ Er betonte, dass es hierzulande mittlerweile rund 6.400 Kilometer Reit- und Fahrwege gibt – mehr als 3.400 Kilometer davon befinden sich im Wald. Dort sei das Reiten derzeit allerdings nur auf besonders gekennzeichneten Wegen erlaubt.

Darüber hinaus werden auf dem zweitägigen Forum aktuelle Entwicklungen im Reittourismus sowie Werbemaßnahmen für die kommende Saison, darunter Messeauftritte, Kooperationen mit Verlagen und Online-Aktivitäten, vorgestellt. Die Anbieter für Urlaub auf dem Land blicken auf ein sehr gutes Jahr 2019 zurück. „Für 40 Prozent unserer Mitglieder verlief dieses Jahr besser als das letzte. Für weitere 40 Prozent bewegt es sich auf gleichem Niveau im Vergleich zum Vorjahr. Das zeigt, wie beliebt ein Landurlaub in Mecklenburg-Vorpommern bei den Gästen ist“, so Dietmar Eifler, Vorstandsvorsitzender des „Fachverbandes LANDURLAUB Mecklenburg-Vorpommern“.

Tobias Woitendorf, stellvertretender Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, ergänzte: „Mecklenburg-Vorpommern zählt zu den Top-Reisezielen für Reiturlaub. Damit dies so bleibt, setzen wir uns weiter für die Liberalisierung der Reitwege ein. Hier sind uns andere Regionen schon längst davongaloppiert“. Damit nahm Woitendorf Bezug auf die Forderung einer Novellierung des Waldgesetzes, die sowohl der Fachverband „LANDURLAUB Mecklenburg-Vorpommern“ als auch der Landestourismusverband seit Jahren fordern. Die Verbände sprechen sich dabei dafür aus, dass Reiten und Fahren ohne Einschränkung und Ausweisung in Gebieten mit hohem Waldanteil, geringer touristischer Belastung und ohne besonderen Waldschutzstatus erlaubt sein soll. Dabei soll mit Augenmaß vorgegangen werden, das heißt, touristische Hochburgen, Schutzgebiete wie Nationalparke und Biosphärenreservate sollen ausgenommen und deren Nutzung durch eine Reitwegeausweisung geregelt sein.

Eine Liberalisierung des Landeswaldgesetzes (LWaldG) aus dem Jahr 1993 böte nach Auffassung der Verbände viele Vorteile: Zum einen wäre das Reiten und Fahren in weiten Teilen des Landes – circa 80 Prozent – ohne Reitwegeausweisung möglich. Damit verbesserte sich das Image des Landes als Ziel für Gäste, die in ihrem Urlaub reiten oder fahren möchten. Immerhin entfallen im Jahr allein etwa 600.000 der rund 30 Millionen Übernachtungen im Nordosten auf Reiturlauber. Diesen stehen zwischen Seenplatte und Ostseeküste insgesamt 6.400 Kilometer Reitwege zur Verfügung. Allerdings fehlt ein zusammenhängendes Reitwegenetz, das Reitern Rundritte, Wanderritte und flexible Routenplanungen ermöglicht.

Nicht zuletzt werden auf dem Treffen die drei neuen Publikationen – „Landurlaub in Mecklenburg-Vorpommern“, „Reiturlaub in Mecklenburg-Vorpommern“ sowie „“Exklusiver Reiturlaub in Mecklenburg-Vorpommern“ vorgestellt, die der Fachverband „LANDURLAUB Mecklenburg-Vorpommern“ in Kooperation mit dem Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern auf den Weg gebracht hat, um potenzielle Gäste in den Nordosten zu locken.

Im Anschluss an die Fachtagung am 5. November findet am 6. November eine Exkursion mit Betriebsführungen statt, die zum einen zum Reitsportfachgeschäft Manski in Güstrow sowie zum anderem zum Pferdeland Reez, einem Reiterhof in Damm, südlich von Rostock gelegen, führt.

Hintergrund
Neben einem ausgedehnten Wegenetz von rund 6.400 Kilometern Reit- und Fahrwegen erwarten Pferde und Reiter in Mecklenburg-Vorpommern knapp 300 Reiterhöfe und 250 Vereine, die darüber hinaus organisierte Wandertouren, Ausbildungen, professionelle Betreuung und erlebnisreichen Urlaub rund um das Pferd und für die ganze Familie anbieten. Mehr als 1.700 Züchter, 9.000 registrierte Reiter, Fahrer, Voltigierer und mehr als 10.000 Pferdefreunde befassen sich im Nordosten auf verschiedenste Art und Weise mit über 24.000 hier beheimateten Pferden. Weitere Informationen zu Reiturlaub in Mecklenburg-Vorpommern gibt es in der gleichnamigen Broschüre, die beim Landestourismusverband unter der Rufnummer 0381 40 30 500 erhältlich ist, sowie unter www.auf-nach-mv.de/reiten.

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