14. Nov 2018 | Nr. 89 | Kategorie: Pressemitteilungen

Vereint in Riga: 11. Baltic Sea Tourism Forum und Latvian Tourism Forum

Foto: Logo Baltic Sea Tourism Forum

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11. Baltic Sea Tourism Forum erstmals mit nationalem Tourismusforum zusammengelegt / Mehr als 450 Teilnehmer erwartet / Pro Jahr rund 90 Millionen Gästeankünfte in der Ostseeregion

In Lettlands Hauptstadt Riga wird vom 14. bis 15. November das „Baltic Sea and Latvian Tourism Forum“ veranstaltet. Dabei wird das jährlich veranstaltete Baltic Sea Tourism Forum erstmals mit einem nationalen, nämlich dem lettischen Tourismusforum zusammengelegt. Mehr als 450 Teilnehmer werden erwartet. Unter dem Titel „On the edge of change“ steht das Thema Veränderung im Mittelpunkt der Konferenz, die zur Stabilisierung der Zusammenarbeit im Ostseeraum und zur Etablierung der Reiseregion Ostsee beitragen soll. Mecklenburg-Vorpommern engagiert sich seit mehr als einem Jahrzehnt intensiv für die touristische Zusammenarbeit im Ostseeraum. Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern, welcher auch das Baltic Sea Tourism Center als Projekt betreut, sagte: „Das Baltic Sea Tourism Forum hat sich als feste Konferenz etabliert. Im Schulterschluss mit der touristischen Jahrestagung Lettlands liegen Chancen für eine noch größere Akzeptanz. Wir brauchen den kontinuierlichen Austausch über Grenzen hinweg. Auch für die internationale Wahrnehmung Mecklenburg-Vorpommerns liegen darin große Chancen.“

Unter anderem debattieren Branchenvertreter sowie Gäste aus Politik und Wirtschaft am 14. November unter der Überschrift „creation vs. preservation“ – zu Deutsch Erschaffung vs. Erhaltung – über die Herausforderung, neue Angebote zu schaffen, gleichzeitig aber den touristischen und einzigartigen Charme beliebter Urlaubsdestinationen zu wahren. Am 15. November wird über das Thema Digitalisierung diskutiert. Touristischen Akteuren soll verdeutlicht werden, wie wichtig eine Verlagerung der Geschäftsprozesse ins Internet in Zeiten des wachsenden Wettbewerbs und der stetigen technologischen Entwicklung ist.

Die Ostseeregion zählt jährlich rund 90 Millionen Gästeankünfte, zuletzt mit jährlichen Steigerungen. Der Anteil des internationalen Tourismus in der Ostseeregion lag im Jahr 2016 bei rund 24 Prozent. Weltweit betrachtet sollen die touristischen Ankünfte nach Angaben der UNWTO bis 2030 von derzeit 1,23 Milliarden (2016) auf 1,8 Milliarden pro Jahr steigen, in Europa von 616,2 Millionen (2016) auf 744 Millionen.

Auf der diesjährigen Veranstaltung präsentiert Mecklenburg-Vorpommern unter anderem Ergebnisse des Baltic Sea Tourism Centers, das Anfang Januar 2017 vom Landestourismusverband MV initiiert wurde, um touristische Schlüsselakteure im Ostseeraum in einer festen Struktur zu vereinen und die Entwicklung einer nachhaltigen und langfristigen Kooperationsplattform zu fördern. Aus der Arbeit des Ostseetourismuszentrums sind in den vergangenen Monaten vier Expertengruppen zu den Themen Nachhaltigkeit, Schulungsangebote, Tourismuspolitik und Marktforschung mit definierten Aufgaben entstanden. So hat das Baltic Sea Tourism Center in diesem Jahr den ersten Marktforschungsbericht über die Tourismusbranche der Ostseeregion veröffentlicht. Für das Jahr 2020 ist die Einführung eines Nachhaltigkeits-Awards im Ostseeraum geplant. Weitere Informationen sind unter www.bstc.eu nachzulesen. Darüber hinaus wird das im September 2017 gestartete, einjährige Projekt „From the sustainable development goals towards a Sustainable Tourism in the Baltic Sea Region“ (Von den nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen zum nachhaltigen Tourismus im Ostseeraum) ausgewertet.

Gastgeber des Forums sind die Agentur für Investitionen und Entwicklung Lettlands und das Ministerium für Wirtschaft der Republik Lettland in Kooperation mit dem Landestourismusverband Mecklenburg-Vorpommern und dem beim Wirtschaftsministerium des Landes angesiedelten Politikbereich Tourismus der EU-Ostseestrategie. Das nächste Treffen findet entweder in der russischen Großstadt Pskow oder in Brüssel statt.
Weitere Informationen: www.balticseatourism.net, www.bstc.eu


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