Entdeckungen vom 19. bis 25. März
19. März: Pommersches Bettenmuseum auf Usedom Neuer Standort ab Sommer 2010
Zur Saison 2010 schlägt der Leiter des Bettenmuseums, Joachim Saathoff,seine Betten nicht mehr am alten Standort Peenemünde, sondern am Hafendes benachbarten Karlshagen auf.
Besucher dürfen sich auf eine Ausstellung freuen, die etwa 200 unterschiedliche Betten umfasst,
angefangen beim einfachen Strohbett über das Bauernbett bis hin zum
romantischen Himmelbett. Auch Kinder- und Puppenbetten gehören zu den
Ausstellungsstücken. Daneben werden Schlafgeschirr, Nachtwäsche und
Nachthauben präsentiert. Auf Wunsch werden Führungen angeboten, die über
die Schlafkultur der ersten Urlauber auf der Insel Usedom berichten und
bei denen Anekdoten über Nachthemden mit Loch zum Besten gegeben werden.
Das Bettenmuseum wird in der Saison täglich von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
geöffnet sein.
Weitere Informationen: Joachim Saathoff, Tel.: 0171 9907630
20. März: Sanddorn-Apfelscheune in Ludwigslust Sanddorn-Apfelscheune feiert 10-jähriges Jubiläum
Die Zitrone des Nordens wird der Sanddorn auch genannt, weil er auf 100
Gramm berechnet etwa sieben Mal mehr Vitamin C liefert als eine
Zitrone. In der Sanddorn-Apfelscheune in Ludwigslust in Westmecklenburg
können Besucher verschiedene Sanddorn-Produkte erwerben und probieren,
angefangen beim Sanddorn-Tee über Sanddorn-Likör bis hin zu
Sanddorn-Kosmetik. “Der Verkaufsschlager ist unsere Ringelblumencreme
mit Sanddorn”, so Geschäftsführer Axel Herud. Am 20. März feiert die
Sanddorn-Apfelscheune ihr zehnjähriges Jubiläum mit einem großen
Hoffest. Dabei werden Äpfel, Kartoffeln und Obstbäume verkauft, und für
Kinder bietet die Scheune allerlei Spiel- und Bastelmöglichkeiten. Am
12. Juni erwartet die Gäste ein Rosenfest, bei dem verschiedene Sorten
zum Verkauf angeboten werden. Neben der Scheune befindet sich das
Geschäft “Wühlmaus”, in dem Artikel für Haus und Garten verkauft werden.
Die Sanddorn-Apfelscheune ist montags bis freitags von 9.00 Uhr bis
13.00 Uhr sowie von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr sowie samstags 9.00 Uhr bis
12.00 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen: www.sanddornquelle.de
21. März: Jasmar Therme auf Rügen Freier Eintritt für Kinder bis zu zwölf Jahren am 21. März Solange die Ostsee noch nicht zum Baden einlädt und natürlich auch darüber hinaus können Besucher in der Jasmar Therme in Neddesitz auf Rügen bei wohligen Temperaturen dem Wasserspaß frönen. Dort laden unter anderem eine 1.000 Quadratmeter große Badelandschaft mit einer 80 Meter langen Riesenrutsche, zwei Innen- und einem Außenbecken, einem Kinderbecken mit Mini-Rutsche sowie einem 450 Quadratmeter großen Beauty- und Wellnessbereich mit Fitnessraum und Solarium zum Entdecken ein. Am 21. März findet in der Therme ein Familientag statt. Dann haben Kinder bis zu zwölf Jahren freien Eintritt. Und noch eine Besonderheit wartet auf die Gäste: Im Preis für die Therme ist die Nutzung der Saunalandschaft eingeschlossen. Auf dem Areal des Jasmar Resort Rügen können auch Räder ausgeliehen werden, um die urtypische Landschaft Rügens zu erfahren. Die Jasmar Therme ist täglich von 8.00 Uhr bis 22.00 Uhr geöffnet. Für den kleinen Hunger zwischendurch bietet das Bistro "Snack & Co" leichte Gerichte und Salate an. Neben der Therme befindet sich das Jasmar Resort Rügen mit einem Hotel, einem Sportareal mit Driving Range und Ferienwohnungen. Weitere Informationen: www.jasmartherme.de 22. März: Miniaturstadt Bützow Mecklenburgische Stadt im Kleinformat zu bewundern Wie Gulliver im Land der Zwerge können sich Besucher der Miniaturstadt Bützow in der Nähe von Rostock fühlen, denn hier wurde die Stadt selbst im Miniformat im Maßstab 1:10 nachgebaut. Nach einem Vorbild des dänischen Friderica entstand die Idee, die heute tausende Besucher anzieht. Neben den Häusern wurden auch Wallanlagen, Straßenzüge und Gewässer originalgetreu dargestellt. 136 Modelle im Originalzustand von 1850 bis 1910 sind bereits fertig, 240 sollen es insgesamt werden. 2010 werden weitere Modelle fertig wie beispielsweise das ehemalige Frauengefängnis in Bützow, das am 26. September eingeweiht wird. Doch die Anlage bietet weitaus mehr als die Miniaturhäuser, denn auf dem 2,4 Hektar großen Parkgelände befinden sich auch ein Kinderspielplatz und ein großer Bauerngarten. Eine kleine Küche bietet selbst gebackenen Kuchen an. Am 4. und 5. April werden in der Miniaturstadt Osterkörbe versteckt. Osterfeste werden an diesen Tagen jeweils von 11.00 Uhr bis 15.30 Uhr veranstaltet. Auf Wunsch werden Werkstattbesichtigungen unter der Rufnummer 038461 65011 angeboten, bei denen Gäste miterleben können, wie die Minibauten entstehen. Die Miniaturstadt ist von Mai bis Oktober montags bis freitags von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet; von November bis April stehen die Tore montags bis donnerstags von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr sowie freitags von 8.00 Uhr bis 11.00 Uhr offen. Weitere Informationen: www.buetzow.eu, Tel.: 038461 65011 23. März: Englischer Landschaftspark Dammereez 400 Jahre alter Baumbestand zu bewundern Engländer sind bekannt für ihre traumhaften Gärten mit duftenden Rosen, aber auch in Meckenburg-Vorpommern gibt es englische Landschaftsparks zu entdecken wie etwa denjenigen in Dammereez in der Region Mecklenburg-Schwerin. Hier reihen sich Gold-Eiche und Ginkgo-Baum, Goldregen und Gemeine Fichte, Blutbuche und Berg-Ahorn aneinander und überraschen Besucher mit zahlreichen Ein- und Ausblicken. Dazwischen lassen sich Exoten wie drei Mammutbäume oder die Japanische Sicheltanne finden. Der Landschaftspark entstand Anfang des 19. Jahrhunderts unter Integration der vorhandenen Gehölze des bereits bestehenden Gutsparks. Mehrere sehr alte Bäume, darunter 20 etwa 400 Jahre alte Stiel-Eichen, Eschen und Linden, künden vom ungefähren Alter des ehemaligen Gutsparks. Aufgrund seines sehr alten Gehölzbestandes ist der Dammereezer Park einer der wertvollsten dendrologischen Gärten in Mecklenburg. Auf Wunsch werden Führungen angeboten. Der Dammereezer Park ist ganzjährig geöffnet und ein Besuch kostenlos. Weitere Informationen: www.dammereez.de; Anmeldungen für Führungen unter 0172 3048641 24. März: Lehm- und Backsteinstraße Touristische Ferienstraße wartet mit Entdeckungen auf Die Lehm- und Backsteinstraße ist eine touristische Ferienstraße unweit der Mecklenburgischen Seenplatte. Auf 15 Stationen führt sie vom Gutshaus Kleindammerow über das Heimatmuseum Schlemmin, die Kirche Kuppentin, den Künstlerhof Schallenberg in Kuwalk, das Lehmmuseum Gneversdorf bis hin nach Wangelin und zur Ziegelei Benzin. Mehr als 450 Ziegeleien prägten einst Mecklenburg als typisches Backsteinland. An der Lehm- und Backsteinstraße wird die Zieglertradition bewahrt. Hier finden Gäste nicht nur zahlreiche imposante Backsteinbauten vor, sondern können vor Ort, wie etwa in der Ziegelei Benzin, erleben, wie aus Lehm und Ton Ziegel entstehen. Im Kräutergarten Wangelin beispielsweise ist das Informationshaus ein Lehmbau, in dem Gäste einen Café genießen können, nachdem sie die verschiedenen Kräutertarten bestaunt haben. Eine weitere Station ist das "Ülepüle" in Retzow. Dort befindet sich in einem original restaurierten Bauernhaus eine Filzmanufaktur, die ihre Stücke in die ganze Welt liefert, unter anderem nach New York. Weitere Informationen: www.lehm-backsteinstrasse.de 25. März: Töpferhof Hohenwoos Keramikarbeiten mitten im Wald
In der Nähe von Ludwigslust mitten im Wald in der so genannten Griesen
Gegend befindet sich der Töpferhof Hohenwoos, der Gästen traditionelle
Handwerkskunst präsentiert. Bereits im 13. Jahrhundert fand der Hof
erstmals Erwähnung. Nachdem er zunächst ein Erbpachthof des Großherzogs
von Mecklenburg war, gelangte er 1901 in die Hände der Familie Döscher.
Seit 1983 betreibt diese dort eine Töpferei und stellt Gießkeramik,
handgeformte Keramik oder Keramik mit der Töpferscheibe her. Daraus
entstehen Gebrauchsgeschirr, Zierkeramik und kunstvolle Einzelstücke.
Unter anderem wird hier auch die bekannte Mönchgutkeramik hergestellt.
Am 27. und 28. März findet auf dem Hof ein Frühlingsmarkt statt, auf dem
unter anderem Töpfer, Puppenmacher und Porzellanhersteller ihr Werk
präsentieren. Im ländlich-rustikal ausgestatteten Café mit Platz für
knapp 300 Personen können Gäste des Töpferhofes täglich selbst
gebackenen Kuchen und frischen Kaffee genießen. Für Übernachtungen
stehen ein Ferienhaus und zwei Ferienwohnungen zur Verfügung. Auf Wunsch
werden Töpferkurse angeboten.
Weitere Informationen: www.toepferhof-hohenwoos.de
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