07. Mrz 2018 | Nr. 29 | Kategorie: Pressemitteilungen

Reiseanalyse 2018: Mecklenburg-Vorpommern bleibt beliebtestes Reiseziel der Deutschen

Die geschäftsführende Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel besucht den ITB-Stand MVs gemeinsam mit Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes MV, Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns, und Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit MV begleitet vom Rostocker Chantychor "Die Blowboys" (v. l. n. r.)

Die geschäftsführende Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel besucht den ITB-Stand MVs gemeinsam mit Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes MV, Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns, und Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit MV begleitet vom Rostocker Chantychor „Die Blowboys“ (v. l. n. r.), Foto: TMV/Scharffenberg

Ostsee vor Alpen / Nordosten punktet auch bei Kurzreisen

Gute Nachrichten am ersten Messetag: Nachdem das offizielle Partnerland der ITB mit einer fulminanten Eröffnungsgala am Vorabend der ITB Berlin im Beisein der geschäftsführenden Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, dem neuen Generalsekretär der World Tourism Organization (UNWTO), Zurab Pololikashvili, sowie der Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns, Manuela Schwesig, mit DJ und Musikproduzent Felix Jaehn, Fernsehmoderatorin Judith Rakers, Percussionist und Komponist Alexej Gerassimez sowie vielen anderen Künstlern rund 3.000 Vertreter aus 110 Ländern beeindruckte, konnte Mecklenburg-Vorpommern erneut seinen Platz als beliebtestes Inlandsziel der Deutschen behaupten.

Nirgendwo anders in Deutschland verbrachten im Jahr 2017 mehr Deutsche ihren Urlaub als zwischen Ostsee und Seenplatte. Das geht aus der Reiseanalyse 2018 der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen hervor, die am ersten Tag der Internationalen Tourismusbörse in Berlin veröffentlicht wurde. Dazu Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern: „Die Reiseanalyse ist Beleg für die positive Entwicklung der Branche insgesamt in Mecklenburg-Vorpommern. Gleichzeitig ist sie auch Ansporn. Denn: Wer Erster bleiben will, muss eine Menge dafür tun, um im Wettbewerb mit anderen weiter vorn mithalten zu können. Die Mischung aus wetterunabhängigen Freizeitangeboten, unberührter Natur und abwechslungsreichen Übernachtungsmöglichkeiten macht unser Land unverwechselbar. Daran werden wir gemeinsam mit der Branche weiterarbeiten. Die überregionale und internationale Vermarktung unseres Bundeslandes sowie die Unterstützung wetterunabhängiger Angebote sind Schwerpunkte unserer touristischen Weiterentwicklung.“

Nach Angaben der Reiseanalyse ist Deutschland mit 28 Prozent aller Urlaubsreisen weiterhin das wichtigste Reiseziel der Deutschen. Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet einen Marktanteil von 5,1 Prozent an allen 2017 angetretenen Urlaubsreisen der Deutschen (ab fünf Tagen Dauer) und liegt damit 0,2 Prozentpunkte vor Bayern an der Spitze der beliebtesten Reiseziele. Zudem hält Mecklenburg-Vorpommern den deutlichen Abstand zu den Küstenländern Schleswig-Holstein (4,5 Prozent) und Niedersachsen (3,4). „Die Erfolgsgeschichte, die das Urlaubsland seit 1990 geschrieben hat, setzt sich fort. Jetzt müssen wir am Ball bleiben und den Schwung von der ITB Berlin mitnehmen. Gleichzeitig wird es in Zukunft noch mehr darum gehen, qualitative und nachhaltige Entwicklungen zu befeuern, denn der Tourismus der Zukunft sollte verträglich, vernetzt und vielseitig sein“, sagte Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

Darüber hinaus konnte sich Mecklenburg-Vorpommern auch einen Platz unter den Top 10 der beliebtesten Kurzreiseziele sichern. In diesem Segment belegt das Urlaubsland den sechsten Platz. Weiterhin ist Mecklenburg-Vorpommern Marktführer bei Erholungsreisen und Entspannungsurlaub, Badeurlaub und Strandurlaub sowie bei Familienurlaub.

Auch im Vergleich mit den internationalen Reisezielen behauptet sich Mecklenburg-Vorpommern gut: Hinter den Spitzenreitern Spanien (13,1 Prozent), Italien (8,3 Prozent) und der Türkei (5,7 Prozent) liegt der Nordosten auf dem vierten Platz.

Die Reiseanalyse wird seit 48 Jahren durchgeführt und gilt als eine der detailliertesten und renommiertesten Untersuchungen des deutschen Reisemarktes.

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