26. Feb 2018 | Nr. 18 | Kategorie: Pressemitteilungen

Strandkorbgeschichten zur ITB – Teil 3

 Pressekonferenz und Fototermin im G8-Strandkorb, David Ruetz, Head of ITB Berlin, Dr. Martin Buck, Senior Vice President Travel & Logistics, Messe Berlin, Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern (v. l. n.r .), Foto: ITB Berlin

Pressekonferenz und Fototermin im G8-Strandkorb, David Ruetz, Head of ITB Berlin, Dr. Martin Buck, Senior Vice President Travel & Logistics, Messe Berlin, Harry Glawe, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Mecklenburg-Vorpommern, Wolfgang Waldmüller, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern (v. l. n. r .), Foto: ITB Berlin

Strandkorb fürs Gipfeltreffen: Neun Staats- und Regierungschefs nahmen anlässlich des G8-Gifpels in Heiligendamm Platz im XXL-Sitzmöbel

Die Geschichte des Strandkorbes begann 1882 in Mecklenburg, als der Rostocker Wilhelm Bartelmann den ersten „Strandstuhl“ baute. Da lag es bei einem erstmals in Mecklenburg-Vorpommern stattfindenden G8-Gipfel nahe, die Teilnehmer für das Abschlussfoto in einem Strandkorb zu versammeln. Und so ging am 8. Juni 2007 ein Foto um die Welt, das Gastgeberin Angela Merkel gemeinsam mit ihren acht Staatsgästen in einem großen, weißen Strandkorb vor dem Tagungsort, dem Kempinski Grand Hotel Heiligendamm, vereinte.

Mit der Herstellung des außergewöhnlichen Sitzmöbels wurde die älteste noch produzierende deutsche Strandkorbmanufaktur auf der Insel Usedom beauftragt, deren Nachfolger heute die Korbwerk Heringsdorf GmbH ist.

Sonderanfertigungen gehören für Flechter und Schreiner dieses Unternehmens zum Tagesgeschäft. Doch der Bau des G8-Strandkorbes stellte die Spezialisten vor eine große Herausforderung. Aus einem ursprünglich angedachten Halbkreis als Grundform entstand schließlich das halbe Sechseck, da dieses mehr Blickkontakt der Gipfelteilnehmer ermöglichte. Nur drei Wochen dauerte die Produktion. Aus etwa einem Kubikmeter einheimischem Kiefernholz, rund zwei Kilometern Flechtband und 35 Quadratmetern Stoff entstanden die drei Segmente, aus denen sich der G8-Strandkorb zusammensetzte. So brachte es der G8-Strandkorb auf insgesamt sechs Meter Länge, rund zwei Meter Höhe und etwa einen Meter Tiefe.

Was wurde aus dem Strandkorb, in dem Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Abschluss des Gipfels in Heiligendamm gemeinsam mit George W. Bush (USA), Nicolas Sarkozy (Frankreich), Tony Blair (Großbritannien), Wladimir Putin (Russland), Romano Prodi (Italien), Stephen Harper (Kanada), Shinzo Abe (Japan) und José Manuel Barroso (Präsident der Europäischen Kommission) saß?

Zunächst reiste der Strandkorb nach Berlin, wo er zu verschiedenen Anlässen vor Bundesrat und Kanzleramt sowie vor dem Brandenburger Tor platziert wurde. Den 3. Oktober 2007 verbrachte er dann in der Landeshauptstadt Schwerin. Schließlich überließ Mecklenburg-Vorpommern ihn der Aktion „Ein Herz für Kinder“, bei der ihn die Deutsche Vermögensberatung AG im Dezember 2007 für eine Million Euro ersteigerte. Das Unternehmen startete damit anschließend eine Spendentour durch Deutschland, die auch in Rostock Station machte.

Vom 29. Mai bis 10. Juli 2017 kehrte der Strandkorb anlässlich des zehnten Jubiläums des Gipfeltreffens noch einmal ins Grand Hotel Heiligendamm (ehemals Kempinski Grand Hotel Heiligendamm) zurück, dieses Mal allerdings als Kultobjekt.

Eine Nachbildung des G8-Strandkorbs zeigt Mecklenburg-Vorpommern unter anderem auf der Eröffnungsgala am 6. März im City Cube auf der ITB Berlin. Anschließend ist diese bis zum 11. März am Übergang von Halle 5.2b zu Halle 6.2 zu sehen.

Foto original G8-Strandkorb (Quelle: Wolfgang Thiel)

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