24. Jan 2018 | Nr. 9 | Kategorie: Regionenpressedienst

Juwelenkalmare im Jubiläumsjahr

Bevor der Umbau richtig los geht, sammeln Taucher mit einer Ringwade Fische ein, die in den Quarantänebereich des Ozeaneums umziehen. Foto: Romy Kiebel/Ozeaneum Stralsund

Bevor der Umbau richtig los geht, sammeln Taucher mit einer Ringwade Fische ein, die in den Quarantänebereich des Ozeaneums umziehen. Foto: Romy Kiebel/Ozeaneum Stralsund

„Ab ins Meer“ heißt das neue Jahresthema im Ozeaneum und Meeresmuseum mit zahlreichen Aktionen und Neuerungen

„Ab ins Meer“ – so lautet das neue Jahresthema in den Stralsunder Museumshäusern Ozeaneum und Meeresmuseum, das gefüllt ist mit Sonderschauen, Führungen, Filmvorträgen, Mitmachaktionen und zahlreichen Neuerungen in den ständigen Ausstellungen. Es ist ein besonderes Jahr, schließlich feiert das Ozeaneum im Juli seinen 10. Geburtstag. „Ein großes Geschenk wird die Neugestaltung unseres größten Aquariums sein. Bis Ostern sollen der Beckengrund und die Aquariendekoration erneuert und ein von Art Department Studio Babelsberg gebautes Schiffswrack als neue Dekoration installiert werden“, beschreibt Benke die Mammutaufgabe, die gegenwärtig im Ozeaneum verwirklicht wird. Ebenfalls zu Ostern werden zwei lebensgroße Modelle von Narwalen in das Foyer einziehen. Im Laufe des Jahres erhalten dann auch andere Ausstellungen sowie der Eingangsbereich ein Update. So wird es unter anderem eine interaktive Station für Kinder in der Halle „1:1 Riesen der Meere“ geben, und in die Ausstellung „Weltmeer“ zieht ein Schwarm gläserner Juwelenkalmare ein.

Das Meeresmuseum wartet mit zwei neuen Sonderausstellungen auf: Am 1. Februar eröffnet die Schau „Ab ins Meer – Wer schützt, gewinnt“. Fünf interaktive Spieltische über unseren Umgang mit dem Meer wenden sich als museumpädagogisches Angebot an Kinder von 10 bis 16 Jahren und sind ein Beitrag des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veranstalteten Wissenschaftsjahres 2016*17 – Meere und Ozeane.

Eine zweite Sonderschau unter dem Titel „Insightfish“ lockt ab 8. März ins Forum Meeresmuseum: Durch ein neuartiges Verfahren – die Aufhellmethode – kann das Innere von Fischen, also die Skelettstruktur mit Knochen und Knorpel, sichtbar gemacht werden. Dabei entstehen ästhetische Aufnahmen und Originalobjekte.

Weitere Informationen: www.ozeaneum.de, www.meeresmuseum.de

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