19. Sep 2016 | Nr. 82 | Kategorie: Pressemitteilungen

+++ Schlosspark Ludwigslust mit Europäischem Gartenpreis ausgezeichnet +++

Schloss Ludwigslust mit Park, Foto: Peter Frischmuth

Schloss Ludwigslust mit Park, Foto: Peter Frischmuth

Der Schlosspark Ludwigslust, mit 127 Hektar der größte Park in Mecklenburg-Vorpommern, ist mit dem Europäischen Gartenpreis ausgezeichnet worden. In der Kategorie „Beste Weiterentwicklung eines historischen Parks oder Gartens“ erreichte er den zweiten Platz. Prämiert wurden die denkmalgerechte Parkpflege sowie die Umsetzung beispielhafter Restaurationsmaßnahmen. So wurden seit 1997 Bauwerke und Gebäude denkmalgerecht rekonstruiert und saniert, wie etwa die Mausoleen der Herzogin Luise und der Erbprinzessin Helena Pawlowna, die barocken Wasserspiele oder die 70 Meter lange „Große Kaskade“, die den Park in einer Querachse durchzieht. Zudem wurde im Schlosspark wieder ein Blumengarten nach Vorbild des herzoglichen Gartens von 1850 angelegt. Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat als Eigentümer in den vergangenen 20 Jahren 5,6 Millionen Euro in die Restauration und Sanierung investiert.
Weitere Informationen: www.mv-schloesser.de

+++ Erweiterung des Stadthafens in Waren (Müritz) +++

Stadthafen Waren, Foto: Stadt Waren (Müritz)

Stadthafen Waren, Foto: Stadt Waren (Müritz)

Der Ausbau des Stadthafens in Waren (Müritz) ist abgeschlossen. Die Anzahl der Liegeplätze für Sportboote wurde von 180 auf 250 erweitert. Eine neue Bootstankstelle sowie Elektro- und Wasseranschlüsse ergänzen das Angebot für Wassersportler. Es wurden Freiflächen mit ufernahen Sitzgelegenheiten geschaffen und der bestehende Uferwanderweg führt Besucher ab sofort direkt durch den Hafen. Zudem wurde der Schiffsanleger für Fahrgastschiffe, die Touren auf der Müritz und der Mecklenburgischen Seenplatte anbieten, erneuert. Die Erweiterungskosten in Höhe von 9,98 Millionen Euro wurden mit rund 6,6 Millionen Euro aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ des Ministeriums für Wirtschaft, Bau und Tourismus gefördert.
Weitere Informationen: www.waren-mueritz.de

+++ Sonnensommer für Mecklenburg-Vorpommern +++

Blick auf das Kap Arkona, Foto: TMV/Kliem

Blick auf das Kap Arkona, Foto: TMV/Kliem

Auch im Sommer 2016 führen Orte in Mecklenburg-Vorpommern die Sonnenstatistik an: Auf der Insel Rügen, genauer gesagt am Kap Arkona, dem nördlichsten Punkt des Eilandes, schien die Sonne mit 780 Stunden bundesweit am längsten. Platz zwei belegte die Greifswalder Oie, wo 741 Sonnenstunden gemessen wurden. Zugleich war das Bundesland mit rund 165 Litern pro Quadratmeter das bundesweit zweittrockenste. Das Urlaubsland war schon 2014 das sonnenreichste Bundesland in Deutschland. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes wurden im Nordosten rund 1.750 Sonnenstunden gezählt.
Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de

+++ Ausstellung über Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné +++

Peter Joseph Lenné, Ölgemälde von Karl Begas um 1850

Peter Joseph Lenné, Ölgemälde von Karl Begas um 1850

Mit der Wanderausstellung „Das Wirken Peter Joseph Lennés in Mecklenburg-Vorpommern“ wird vom 23. September bis zum 5. Oktober in der Rathaushalle von Rostock das Lebenswerk des Gartenkünstlers (1789-1866) geehrt. Mehr als 30 Schautafeln, zwei Modelle sowie ein umfangreicher Katalog zeigen sein landschaftsprägendes Schaffen in Mecklenburg-Vorpommern. Lenné zählt zu den bedeutendsten Gartenkünstlern des 19. Jahrhunderts und hat unter anderem die großherzoglichen Gärten in Schwerin, Neustrelitz und Ludwigslust gestaltet. Die Ausstellung wurde anlässlich des 150. Todesjahres des Gartenkünstlers vom Bund Deutscher Landschaftsarchitekten in Mecklenburg-Vorpommern in Zusammenarbeit mit der Hochschule Neubrandenburg konzipiert. Sie ist montags bis freitags jeweils von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr zu sehen.
Weitere Informationen: www.rostock.de

+++ Erster barrierefreier Angelplatz in Mecklenburg-Vorpommern gebaut +++

Erster barrierefreier Angelplatz, Foto: TMV

Erster barrierefreier Angelplatz, Foto: TMV

Am Flussufer der Recknitz zwischen Marlow und Semlow können ab sofort auch Petrijünger mit Handicap barrierefrei Fische fangen. Angler mit Rollator oder im Rollstuhl gelangen auf einem befestigten Weg bis an die Wasserkante. Im Zuge der Bauarbeiten wurde das Ufer gesichert und eine Plattform aus Naturwasserbausteinen errichtet. Diese ist in der Mitte leicht abgesenkt, sodass es Anglern leichter fällt, ihre Ruten auch im Sitzen auszuwerfen. Um den Fang ungehindert einholen zu können, führt eine Fischrutsche zur Plattform hinauf. Die barrierefreie Angelstelle ist die erste dieser Art in Mecklenburg-Vorpommern. Sie kann von allen Angelfreunden genutzt werden, jedoch haben diejenigen mit körperlichen Behinderungen stets Vorrang. Initiiert wurde das Bauvorhaben vom Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 40.000 Euro.
Weitere Informationen: www.lav-mv.de


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