05. Feb 2016 | Nr. 14 | Kategorie: Pressemitteilungen

Ein sonniges Jahrzehnt

Sonnenuntergang auf Hiddensee, Foto: TMV/Werk3

Sonnenuntergang auf Hiddensee, Foto: TMV/Werk3

Deutscher Wetterdienst und Meteomedia AG streiten sich um den sonnenreichsten Ort der letzten zehn Jahre

Wenn zwei sich streiten, freut sich bekanntlich ein Dritter. In diesem Fall ist es das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern, wenn es um die Frage nach dem sonnenreichsten Ort des Landes in den letzten zehn Jahren geht. Derzeit sind sich der Deutsche Wetterdienst und Meteomedia AG uneins um die Lage dessen. Meteorologe Stefan Kreibohm von der Meteomedia AG widersprach kürzlich seinen Kollegen vom Deutschen Wetterdienst (DWD), die Kap Arkona auf der Insel Rügen zum Spitzenreiter erklärt hatten. Dort wurden zwischen 2006 und 2015 rund 19.520 Sonnenstunden gemessen. Auf Hiddensee, wo der DWD nicht misst, seien im gleichen Zeitraum aber 20.636 Sonnenstunden zusammengekommen, hat Kreibohm errechnet. Grieben auf Hiddensee sei das sonnigste Dorf der ganzen Bundesrepublik. „Wie auch immer die Diskussion ausgeht: In jedem Falle liegt der sonnenreichste Ort Deutschlands erneut in Mecklenburg-Vorpommern und darüber freuen wir uns“, sagte dazu Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Zudem stellte der ADAC auf Basis von Wetterdaten des DWD kürzlich die sonnenreichsten Großstädte in den letzten zehn Jahren vor. Demnach rangiert Rostock (18.306) auf Platz drei hinter München (18.555) und Stuttgart (18.476).

 

„Die lange Sonnenscheindauer ist neben Vielem, was der Nordosten zu bieten hat, ein Grund mehr, den nächsten Urlaub hier zu planen“, so Fischer. Das Urlaubsland steht 2016 ganz im Zeichen der Natur. Dabei weist der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern die sieben Naturwunder des Urlaubslandes aus, das zu einem Drittel unter Naturschutz steht und gleich drei Nationalparke aufweisen kann. Dazu gehören: 1.) die Inseln, 2.) die Kreidefelsen, 3.) die Kraniche, 4.) die Wildnis, 5.) die Lagunen, 6.) die Seenlandschaften und 7.) die Küstenwälder. Wie man diese Naturwunder erleben kann, zeigt der Tourismusverband von März bis September auf der Internetseite www.auf-nach-mv.de. Von Interviews mit dem Ranger über Geschichten über die Bewohner der Kreidefelsen auf Rügen bis hin zu Reisetipps zu unbekannten Inseln – die Stoffsammlung ist groß. Gäste können zudem bei einem monatlichen Gewinnspiel Reisen zu den Naturwundern gewinnen. „Hier ist die Natur“ lautet auch der Titel des neuen Urlaubsmagazines für Mecklenburg-Vorpommern, das zu Jahresbeginn erschienen ist, in Zusammenarbeit mit Marco Polo auch als digitales Magazin erhältlich ist und mehr als vier Millionen Leser vor allem in west- und süddeutschen Bundesländern erreichen wird.

 

Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de

 


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