29. Jun 2015 | Nr. 62/15 | Kategorie: Regionenpressedienst

„Jedermann“ in Wismars St.-Georgen-Kirche

"Jedermann" in Wismars St.-Georgen-Kirche (Foto: Hansekontor)

„Jedermann“ in Wismars St.-Georgen-Kirche (Foto: Hansekontor)

Inszenierung mit Sascha Gluth und Robert Glatzeder vom 3. Juli bis 8. August freitags und sonnabends zu erleben

„Jedermann!“ hallt es ab dem 3. Juli 2015 durch die St.-Georgen-Kirche in Wismar. Sie bietet bis zum 8. August – freitags um 20.00 Uhr und sonnabends um 16.00 und 20.00 Uhr – die imposante Kulisse für das unterhaltsame und farbenprächtige Spektakel vom Sterben eines reichen Mannes. In der Hauptrolle erleben Besucher Sascha Gluth, den langjährigen Darsteller des Störtebeker bei den gleichnamigen Festspielen auf der Insel Rügen. Gemeinsam mit ihm agieren Stars aus Theater, Film und Fernsehen wie Charlotte Sieglin in der Rolle der Buhlschaft, Reinhard von Hacht als Tod, Rita Feldmeier als Jedermanns Mutter, oder Robert Glatzeder, der den Tod mimt.

Jedermann ist ein „Reicher“, der von „Zins und Renten“ seines Besitzes üppig lebt. Seine Gastmähler und Feste werden gerühmt. Seiner Geliebten lässt er für teures Geld ein Haus bauen, auf Mahnen und gute Ratschläge hört er nicht. Jedermann ist genusssüchtig und egoistisch. Sein Motto: Ich nehme, was ich will und zwar sofort, denn es gibt nichts, was man mit Geld nicht kaufen kann.
Doch dann sieht er sich plötzlich dem Tod gegenüber und schmerzlich wird ihm bewusst, dass sich alle seine vermeintlichen Freunde von ihm abwenden. Da helfen kein Geld und kein Versprechen. Sein Reichtum vermag nun nichts mehr, ist wertlos geworden. Dem unerbittlichen Ruf des Todes: „Jedermann!“ muss ein jeder folgen, wie reich, mächtig oder vermögend er auch sein mag.

Mit den Jedermann Festspielen reiht sich die Hansestadt alljährlich  in die Zahl weniger Städte Europas ein, die sowohl von Theaterenthusiasten, einer breiten Öffentlichkeit als auch von Medien bestürmt werden. 1911 wurde das Stück Hugo von Hofmannsthals uraufgeführt und kann bei allem Witz und Schalk doch kaum heutiger sein.

Weitere Informationen: www.jedermann-wismar.de

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