23. Apr 2015 | Nr. 41/15 | Kategorie: Themenpressedienst

Unser Wasserreich – das reinste Paradies

Möwe an der Ostsee, Fischland-Darß-Zingst (Foto: TMV/Uwe Engler)

Möwe an der Ostsee, Fischland-Darß-Zingst (Foto: TMV/Uwe Engler)

„Wasser ist Leben“

Einfacher und eindringlicher als mit dieser jahrtausendealten Erkenntnis lässt sich auch heute die Bedeutung des Wassers nicht beschreiben. Diesbezüglich darf sich Mecklenburg-Vorpommern mehr als glücklich schätzen, in jeder Hinsicht aus dem Vollen schöpfen zu können. Annähernd 2.000 Kilometer Ostsee-Küstenlinie mit Meer, Boddengewässern und 60 Inseln, rund 2.000 Seen im Binnenland sowie 18.000 Kilometern Fließgewässer, bilden ein blaues Paradies, das einmalig ist in Europa – und folglich ein Magnet für Millionen von Menschen, die am, im oder auf dem Wasser ihr Urlaubsglück suchen.

 

Dieses Geschenk der Natur an die Wasserratten aller Couleur ist aber nicht nur quantitativ Spitze; es verpflichtet auch dafür zu sorgen, dass es jederzeit von höchster Güte ist und bleibt. So prüft zum Beispiel das Ministerium für Gesundheit und Soziales des Landes jedes Jahr regelmäßig während der Badesaison knapp 500 Badestellen an der Ostsee und im Binnenland. Ergebnis: Das Wasser in Mecklenburg-Vorpommern ist fast immer und überall von Top-Qualität und Baden damit im doppelten Wortsinn das reinste Vergnügen.

 

Kurzum: Mecklenburg-Vorpommern ist d a s Ziel für Wassertouristen. Ob Badenixe oder Seensuchtstyp, ob per Hausboot oder im Kanu, ob unter Segeln oder auf Surfbrettern, ob beim Fischefangen oder Fischegucken – die Welt des Wassers und die Möglichkeiten seiner touristischen Nutzung sind so vielfältig wie bunt. Wir stellen im Folgenden die Wichtigsten vor:

 

Unser Wasser – ein natürlicher Schatz

Was wäre Mecklenburg-Vorpommern ohne Wasser? Dieses Elixier, das seit Jahrmillionen unsere Landschaft formt. Das in ständigem Kreislauf von Zerstörung und Wiedergeburt Küste „frisst“ und anderswo Sand wieder „ausspuckt“ – so gestaltet es Strände und Dünen, Windwatte und Sandhaken, Nehrungen und Salzwiesen. Das Milliarden von Steinen glattpoliert und in manche sogar Löcher bohrt. Das abertausenden Pflanzen die Kraft zum Leben gibt und vielen Tieren einen gedeckten Tisch.

 

Wasser ist das zentrale Element der drei Nationalparks in Mecklenburg-Vorpommern und steckt gewissermaßen schon in deren Namen. Der Müritz-Nationalpark im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte mit glitzernden Seen und sagenhaften Mooren ist perfektes Brut- und Jagdrevier für See- und Fischadler. Der Nationalpark Jasmund mit seiner weltberühmten Kreideküstenkulisse, die es ohne Ostsee gar nicht gäbe und die nur im Wechselspiel mit ihr brilliert. Und der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft mit 805 Quadratkilometern Ostsee und Boddengewässern, die den Darß, den Zingst sowie die Insel Hiddensee umschließen und Heimat sind für sage und schreibe allein 130 Vogelarten.

 

Nicht viel anders sieht es in den sieben Naturparks aus – überall  sorgt Wasser für spezifisches Flair und besonderen Charakter. Im Naturpark „Am Stettiner Haff“ etwa sind es Haffküsten und Haffwiesen. Im Naturpark „Nossentiner/Schwinzer Heide“ spielen Moore, Feuchtwiesen und 60 Seen die Hauptrolle, vor allem als Paradiese für Wasservögel. Im Naturpark „Feldberger Seenlandschaft“ dominieren von Eiszeitgletschern ausgefräste Seen. Typisch für den Naturpark „Sternberger Seenland“ ist die größte Dichte an Fischern in Deutschland und die hohe Wahrscheinlichkeit, auf Adler, Biber oder Kraniche zu treffen.  Herzstück des Naturparks „Flusslandschaft Peenetal“ ist der „Amazonas des Nordens“, wie der Peenestrom wegen seiner Ursprünglichkeit und Artenvielfalt auch genannt wird – eine für Europas Mitte einzigartige Landschaft mit Mooren, Buchenwäldern, Schilfgürteln und Feuchtwiesen, in der Biber, Fischotter, Lachse, Flussneunaugen und Schreiadler zu Hause sind.

 

Schließlich sind auch die drei Biosphärenreservate des Landes Beispiele für die herausragende Bedeutung des Wassers. Der Schaalsee etwa als Herzstück des Biosphärenreservats Schaalsee ist Rückzugsraum für viele bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Das Biosphärenreservat Südost-Rügen schützt eine eigentümliche Landschaft, die es im gesamten norddeutschen Küstenraum kein zweites Mal gibt. Und im Biosphärenreservat Mecklenburgisches Elbetal mit der für Mitteleuropa einmaligen Auenlandschaft der Elbe bestimmen wie eh und je die Hochwasser des mächtigen Stroms den Lebensrhythmus der Menschen und vieler seltener Tiere.

 

Allen Nationalparks, Naturparks und Biosphärenreservaten gemeinsam sind die Fülle und Vielfalt an Möglichkeiten des aktiven und informativen Erlebens bei Ranger-Führungen, Wanderungen, Radtouren, Vogelbeobachtungen etc. Eine Aufstellung der jeweiligen Programme und Angebote gibt es auf den Internet-Seiten des entsprechenden Reviers.

 

Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de/nationalparks, www.auf-nach-mv.de/naturparks, www.auf-nach-mv.de/biosphaerenreservate


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