23. Apr 2015 | Nr. 41/15 | Kategorie: Themenpressedienst

Übers Meer: Standhaft bis zum Horizont

Surfen in Warnemünde (Foto: TMV/Roth)

Surfen in Warnemünde (Foto: TMV/Roth)

Aktiv auf dem Wasser

Mehrmals am Tag verwandelt sich Warnemünde in Warnefornia. Immer dann nämlich, wenn die Fährkolosse der Skandinavien-Linien große Welle machen, treibt es sportliche junge Leute in die anbrandenden Kielwasserwogen, um ihrer Leidenschaft zu frönen: Ferry-Wave-Surfing. Ein Hobby, das vielleicht noch nicht ganz das Zeug zu einer Trendsportart hat; eine witzige Idee aber ist es allemal. Und mit einem Augenzwinkern wird dann auch gern schon mal besagter Vergleich gezogen mit den Wellenreiterparadiesen des US-Sonnenstaates am Pazifik.

 

Was das Fährwellensurfen aber nachdrücklich unterstreicht – Mecklenburg-Vorpommern ist ein Urlaubsland par excellence für erlebnisorientierte Wasserratten und Trendsetter. Zum Beispiel Stand-Up-Paddling, eine Sportart, die Spaß und Fitness auf dem Wasser vereint. Stand-Up-Paddling, kurz SUP, steht für aufrechtes Stehen auf speziellen Brettern, die mit einem langen Paddel bewegt werden. Früher ein Zeitvertreib für Surfer bei Flaute, ist SUP inzwischen zu einem populären Freizeitsport avanciert. Natürlich an der Ostsee, wo Könner auch Wellen problemlos meistern; aber auch und gerade im Binnenland spielt SUP seine Stärken aus – man gleitet lautlos übern See, hat praktisch keinen Tiefgang und paddelt in verschwiegene Winkel und versteckte Buchten, die für Boote nicht erreichbar sind. Ausrüstung und Kurse gibt es in fast allen Surfschulen.

 

Verrückte Sprünge und tollkühne Manöver – das sind die Markenzeichen all jener flippigen Jungs und Mädels, die auf kurzen Brettern und gezogen von prall geblähten Windschirmen übers Wasser jagen – beim Kitesurfen. Bevor die Lenkdrachensegelmeister allerdings spektakulär vom Himmel fallen und ihre Show abziehen können, braucht es eine Menge Training und exzellente Reviere. Wie zum Beispiel das Flachwasser des Saaler Boddens zwischen Fischland und Festland oder Deutschlands größtes Stehrevier vor der Rügeninsel Ummanz, vis-a-vis von Hiddensee und mitten im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Hier kann jedermann (fast) jeden Alters nach Herzenslust Kitesurfen, egal, ob er es nur mal probieren, regelmäßig praktizieren oder perfektionieren will. Weitere Informationen: www.ruegeninsel-ummanz.de

 

Der Weg zu den schönsten Surfrevieren in Mecklenburg-Vorpommern ist übrigens kinderleicht zu finden – mit der Surfmap, einer speziellen Karte, die 55 Spots an der Ostseeküste und im Binnenland präsentiert. Überall dort finden Kite- und Windsurfer hervorragende Bedingungen vor; die Surfmap verrät aber auch, um welche Art von Revier es sich handelt, wie die Strände beschaffen sind oder wie es mit Wellen und Brandung aussieht. Die Reviere liegen unter anderem an der Wohlenberger Wiek bei Wismar, in Warnemünde, im Ostseebad Kühlungsborn, in Pepelow am Salzhaff, in Ahrenshoop oder Zingst sowie auf der Insel Usedom und rund um die Insel Rügen. Zu finden sind diese auf www.auf-nach-mv.de/prospekte.

 

Infos zu Spots, Schulen und Verleihen gibt es unter www.auf-nach-mv.de/beach-action.


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