04. Mrz 2015 | Nr. 24/15 | Kategorie: Pressemitteilungen

Im 25. Jahr ganz vorn: Mecklenburg-Vorpommern erstmals Deutschlands Reiseziel Nummer 1

Tradition und Aufbruch: Deutschlands Reiseziel Nummer 1 startet mit Elektrotrabi in Zukunft. V. l. n. r.: Andreas Hoppe (Schauspieler), Sylvia Bretschneider (Präsidentin TMV), Iris Gleicke (Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie/Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, für Mittelstand und Tourismus), Harry Glawe (Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus MV), Foto: Bildschön

Tradition und Aufbruch: Deutschlands Reiseziel Nummer 1 startet mit Elektrotrabi in Zukunft. V. l. n. r.: Andreas Hoppe (Schauspieler), Sylvia Bretschneider (Präsidentin TMV), Iris Gleicke (Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie/Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, für Mittelstand und Tourismus), Harry Glawe (Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus MV), Foto: Bildschön

Nordosten setzt sich im Kopf-an-Kopf-Rennen gegen langjährigen Spitzenreiter Bayern durch

Erfolg im Jubiläumsjahr: Mecklenburg-Vorpommern ist das am meisten besuchte Inlandsreiseziel der Deutschen. Erstmals in seiner 25-jährigen Geschichte schiebt sich das Urlaubsland ganz nach vorn, wie aus der Reiseanalyse 2015 (siehe Grafiken unten) hervorgeht, die von der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin veröffentlicht wurde. Demnach konnte sich der Nordosten mit einem Marktanteil an Urlaubseisen (ab fünf Tagen Dauer) von 6,0 Prozent erstmals vor Bayern mit 5,9 Prozent behaupten. „Wir freuen uns, dass das jahrelange Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Bayern erstmals für den Nordosten entschieden werden konnte. Viel wichtiger ist es, dass sich Mecklenburg-Vorpommern in 25 Jahren eine stabile und starke Position im harten touristischen Wettbewerb erkämpft hat“, erklärte Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages und des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Die hohen Investitionen in die Qualität von Angebot, Service und touristischer Infrastruktur zahlten sich aus. Dieses Spitzenniveau zu halten, müsse das Ziel der kommenden Jahre sein, erklärte sie weiter.

Auf den Plätzen drei und vier der meistbesuchten Reiseziele folgen Schleswig-Holstein mit 4,2 Prozent und Niedersachen mit 4,0 Prozent Marktanteil. Im vergangenen Jahr hatte Mecklenburg-Vorpommern laut Reiseanalyse mit 5,9 Prozent Anteil an allen längeren Urlaubsreisen der Deutschen noch einen Wimpernschlag hinter Bayern (6,0 Prozent) gelegen. Zum Wechsel an der Spitze sagte Wirtschafts- und Tourismusminister Harry Glawe: „Jetzt sitzt uns Bayern mal im Nacken. Dass wir die Nummer eins sind, ist ein hervorragendes Ergebnis. Es spricht für die positive touristische Entwicklung in den vergangenen 25 Jahren in unserem Land. Doch die Wettbewerber schlafen nicht: Es gilt, weiter mit einer hohen Qualität, einem herausragenden Service sowie einer Vielfalt an Angeboten Gäste für Mecklenburg-Vorpommern zu begeistern. Dabei haben wir unter anderem Investitionen in saisonverlängernde Maßnahmen sowie auch die Stärkung des Binnenlandes besonders im Blick. Bei uns gibt es noch eine Menge zu entdecken.“

Die FUR-Reiseanalyse wird seit 45 Jahren durchgeführt und gilt als detaillierteste Untersuchung des deutschen Urlaubsreisemarktes. Das Ergebnis der Reiseanalyse 2014 folgt der jüngsten Rekordmeldung der Tourismusbranche des Landes. Mit einem Ergebnis von 28,7 Millionen Übernachtungen hatte diese das vergangene Jahr abgeschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr war dies ein Zuwachs von zwei Prozent und damit das beste Ergebnis seit 1990. Die Anzahl der Gästeankünfte lag mit 7,3 Millionen um 2,4 Prozent über dem Vorjahresergebnis.

Grafiken zum Download:

1) Top-10-Urlaubsreiseziele der Deutschen (national), Quelle: FUR

2) Top-10-Urlaubsreiseziele der Deutschen (international), Quelle: FUR


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