30. Apr 2014 | Nr. 47 | Kategorie: Regionenpressedienst

„Elfen-Blues“ und Cha-Cha-Cha

Ulrike Mai auf Fischland-Darß-Zingst, Foto: Lutz Gerlach

Ulrike Mai auf Fischland-Darß-Zingst, Foto: Lutz Gerlach

Konzertreihe „Naturklänge“ lockt vom 6. Juni bis zum 6. September auf die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst

Natur als Bühnenkulisse – das ist das Konzept der mittlerweile zwölften Auflage der Konzertreihe „Naturklänge“ auf Fischland-Darß-Zingst, zu der rund 5.000 Gäste erwartet werden. Die Ostsee, barocke Pfarrgärten, alte Schmieden, Salzgraswiesen – die „Naturklänge“ werden an besonderen Orten veranstaltet, von denen die Halbinsel zahlreiche bietet. Los geht es am 10. um 20.00 Uhr im Freilichtmuseum Klockenhagen. Die Pianistin Ulrike Mai spielt Werke der Romantik aus dem Liederzyklus „Die schöne Müllerin“ von Franz Schubert oder impressionistische Stimmungsbilder wie „Undine“ von Claude Debussy. Anlässlich des 300. Geburtstages von Carl Philipp Emanuel Bach, dem zweiten Sohn Johann Sebastians, bietet das Ensemble „Accentus“ am 11. Juli seine Werke ihm Starkower Pfarrgarten dar. Ein Klassiker ist die Veranstaltung „Swimming Piano“. Dabei wird auf dem Teich vor dem Schloss Schlemmin ein Piano schwimmen, auf dem das Duo „Appassionata“ die Mondscheinsonate zum Besten gibt. Vom Bahnsteig des alten Bahnhofs in Bresewitz schauen Besucher über die Salzgraswiesen bis zum Bodden. Hier lebt der Schlagzeuger und Percussionist Dan Müller, der mit der Formation „La Banda Ritmo Cubano“ auftreten wird. Angekündigt ist ein Cocktail aus Fröhlichkeit, Leidenschaft und Melancholie. Musik in der Tradition des „Buena Vista Social Clubs“ wird gespielt, und Gäste können Salsa, Cha-Cha-Cha und Rumba genießen oder tanzen.

Ungewöhnlich ist das Musikinstrument des Trios „Döller und Schwalk und Gerlach“. Thomas Döller entwickelte 2010 eine Kohle-Titan-Flöte für das Projekt Kulturhauptstadt Ruhr, deren Klang Musikliebhaber am 31. Juli im Park der „Alten Schmiede“ in Hessenburg / Saal erleben können. Den sogenannten „Elfen-Blues“ gibt es von Uwe Kropniski auf seiner Solo-Gitarre im „Schlösschen Sundische Wiese“ in Zingst. Dabei macht die Lage des Veranstaltungsortes Zingst mitten im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft es den Zuhörern leicht, sich bei seiner Virtuosität auf der Gitarre, die in der Fachpresse mit der von Jimi Hendrix oder Keith Jarret verglichen wird, Fabelwesen vorzustellen. Unter www.naturklaenge.net gibt es das Gesamtprogramm der Reihe „Naturklänge“ mit den acht Konzerten zum Nachlesen.

Weitere Informationen: Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst e.V., www.fischland-darss-zingst.de


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