18. Jul 2013 | Nr. 61/13 | Kategorie: Natur und Aktivität

Mehr Freiheit für Hausbootfahrer

Badespaß beim Hausbootfahren (Foto: Kuhnle-Tours)

Badespaß beim Hausbootfahren (Foto: Kuhnle-Tours)

Führerscheingrenze von 5 auf 15 PS heraufgesetzt

Hausboottourismus boomt in Mecklenburg-Vorpommern: Immer mehr Gäste nutzen das Angebot der rund 150 Charterunternehmen im Nordosten, von denen viele Hausboote verleihen. Der Einschätzung des Landestourismusverbandes zufolge hat sich deren Flotte in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Dies ist unter anderem auf die Einführung des Charterscheines im Jahr 2000 zurückzuführen, mit dem Freizeitkapitäne nach einer Einweisung auch ohne Bootsführerschein die meisten Gewässer des Landes entdecken können. Inzwischen sind knapp 100.000 Charterscheine ausgestellt worden und Umfragen zufolge wird heute fast jedes zweite Schiff im Landesinneren von Gästen gechartert, die keinen Bootsführerschein besitzen.

Die Anhebung der Führerscheingrenze auf 15 PS von bisher 5 PS macht es möglich: Bei Hausbootvercharterern wie Kuhnle-Tours gibt es jetzt noch mehr Törnmöglichkeiten für Bootscrews ohne Führerschein. So vergrößert sich das von Freizeitkapitänen befahrbare Revier mit den Booten „vetus 915“, „bellus 750“ und „Febomobil“ von der Mecklenburgischen Seenplatte bis in die Berliner Gewässer. Bisher konnten Hausbootcrews nur in den speziell festgelegten Charterscheinrevieren führerscheinfrei fahren. Der Vorteil für Crews mit 5 PS Motorisierung: Die Einweisung ist kurz und knapp, so dass sich ein Törn auch für ein Wochenende lohnt. Für Hausboote mit mehr als 15 PS Leistung ändert sich nichts, sie sind weiterhin auf den großen aber begrenzten Charterscheinrevieren führerscheinfrei, hier ist eine dreistündige Einweisung in Theorie und Praxis erforderlich.

Noch mehr Freiheit gibt es für die Chartercrews auch hinsichtlich des Verkehrsmittels. Viele Hausboote bietet die Möglichkeit Fahrräder mit an Bord zu nehmen, die längst nicht nur zum Brötchenholen beliebt sind, berichtet Firmenchef Harald Kuhnle: „Nirgendwo kann man für eine Teilstrecke so bequem aufs Rad umsteigen wie bei uns am Wasser. Viele unserer Gäste treten gerne für ein paar Stunden in die Pedale, während der Rest der Crew mit dem Hausboot weiterfährt.“ An Bord der Kormoran finden zum Beispiel bis zu drei Fahrräder in einem speziellen Fahrradträger Platz oder sie werden ganz einfach aufs geräumige Achterdeck gehoben.

Bei warmen Temperaturen gibt es nur eine wirklich gute Idee: Ab ins kühle Nass! Doch wer mag sich schon am Baggersee drängeln, im Freibad Chlorwasser schlucken und durstig in der Schlange vor dem Getränkestand stehen? Hausbootvermieter wie Kuhnle-Tours haben eine Alternative: das größte Freibad Deutschlands – die mecklenburgische Seenplatte. Mit dem führerscheinfrei zu mietenden Boot werden fast 2000 Kilometer Wasserwege zur freien Badeanstalt. Freilich ohne Bademeister, Duschzwang und fremde Deckenüberquerer. Einfach an Bord gehen, ablegen, die nächste Bucht ansteuern, Anker raus und Sonne und Wasser genießen. Das ist Freiheit!

Wer Lust auf Bootsferien mit noch mehr Freiheit auf dem Wasser hat, kann den Katalog im Internet unter www.kuhnle-tours.de bestellen oder einfach anrufen: Telefon (03 98 23) 2 66-0.


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