08. Mai 2013 | Nr. 41/13 | Kategorie: Pressemitteilungen

PM 41/13 „KunstOffen“: Vom Malen bis zum Kettensägenschnitzen und Tätowieren

Pfingsten lädt "KunstOffen" zum Besuch ein, Foto: Werk3

Pfingsten lädt "KunstOffen" zum Besuch ein, Foto: Werk3

Knapp 800 Künstlerinnen und Künstler an 500 Orten empfangen vom 18. bis 20. Mai Gäste

Zu „KunstOffen“ am Pfingstwochenende empfangen fast 800 Künstler in ihren Ateliers und Werkstätten an 500 Orten im Urlaubsland Kunstliebhaber im Nordosten. Bereits zum 19. Mal können Gäste vom 18. bis 20. Mai Malern, Bildhauern,Kunsthandwerkern und Hobbykünstlern über die Schulter schauen und sich mit ihnen austauschen. Unterstützt werden sie von Galeristen, Kulturämtern, Kunstvereinen und Stiftungen. „’KunstOffen‘ ist eine mitreißende Aktion, weil sie das gesamte Urlaubsland einbezieht. Ob an der Küste mit den Inseln oder im Landesinneren – alle Urlaubsgäste haben kurze Wege zu den Veranstaltungsorten“, sagte Bernd Fischer, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Der Verband rechnet mit mehr als 50.000 Besuchern, die die Gelegenheit nutzen werden, mit Künstlern ins Gespräch zu kommen. Viele Übernachtungsgäste, Tagestouristen und Einheimische würden sich laut Fischer zu diesem Termin gezielt die Entstehungsorte von Kunst anschauen.

Eine Eröffnungsveranstaltung mit musikalischer Umrahmung der Band „Jaro Jazz“ gibt es am 17. Mai im Schlosskeller des Hotels in Schlemmin südlich der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Hier können sich Gäste die Sammelausstellung von 44 verschiedenen Künstlern, die unter anderem Bilder, Skulpturen, Fotografien sowie Schmuck zeigt, ansehen. Eine weitere Eröffnungsveranstaltung findet am 17. Mai auf der Domjüch – eine ehemalige Landesirrenanstalt – in Neustrelitz statt. Dabei stellen neun Künstler aus dem Landkreis Mecklenburgischen Seenplatte unter dem Titel „9 : Räume“ ihre Werke aus.

Am anschließenden langen Pfingstwochenende können Gäste beispielsweise in Spantekow einer Tätowierkünstlerin über die Schulter schauen. Nathalie Säwert ritzt aber nicht nur Fantasiegebilde und andere Abbildungen und Schriften in die Haut ihrer Kunden, sie fertigt auch Kostüme für die Vorpommersche Landesbühne, unter anderem für die Vineta-Festspiele auf der Insel Usedom an. Besucher können sich unter anderem in Kostümen fotografieren lassen und auch einen Fechtkurs bei ihrem Partner, der als Bühnenbildner arbeitet, buchen. Eine Anmeldung ist unter www.tatoomanin.de erforderlich.

In Pudagla auf der Insel Usedom fertigt der ehemalige Dachdecker und Zimmermann Torsten Lauth Eulen, Adler oder Wildschweine sowie Skulpturen mit einer Kettensäge, die im Anschluss auch erworben werden können. Über die Aktion „KunstOffen“ hinaus bietet Torsten Lauth auch Workshops an. Weitere Informationen: www.lauth-usedom-carving.de

Gisela Zeidler aus Lubmin gehört zu den wenigen erfahrenen Knüpferinnen der so genannten Freester Fischerteppiche, einem Kunsthandwerk der Vorpommerschen Ostseeküste. Seit 25 Jahren schon knüpft sie die Teppiche mit den traditionellen Motiven wie Fischen, Ankern oder Wellen. Zusammen mit Gudrun Albers (Fotografie), Marita Keßler (handgeschöpfte Objekte) und Jutta Schirmer (Malerin) wird sie vom 18. bis 20. Mai bei einer Gemeinschaftsausstellung des Künstlerstammtisches in Lubmin zu sehen sein.

Die Spielkartenfabrik Stralsund bietet vom 17. bis 19. Mai einen Workshop zum Buch- und Papierschöpfen an. Dabei erfahren Gäste alles über diese uralte Technik und können selbst Papier herstellen und in Buchform mit nach Hause nehmen. Geleitet wird der Kurs von Rita Lass, Buchkünstlerin in Halle, sowie Fred Lautsch, Verlagsleiter des Stralsunder „mueckenschweinverlages“. Anmeldungen sind telefonisch bis zum 10. Mai unter der Rufnummer 03831 703360 möglich. Während der „KunstOffen“-Aktion können Besucher der Spielkartenfabrik den Teilnehmern über die Schulter schauen. Weitere Informationen: www.spiefa.de

In Drispeth, westlich des Schweriner Außensees im Naturschutzgebiet Dambecker Seen gelegen, bilden der Garten und das Gartencafé von Beate Schöttke-Penke mit dem viel versprechenden Namen „Sonntagsgrün“ den perfekten Rahmen für die Arbeiten der Künstlerin Claudia Gaksch. Am 18. und 19. Mai werden grafische Werke sowie Objekte präsentiert. www.sonntagsgruen.de

Diese und weitere Angebote zu „KunstOffen“ sowie die Flyer der vier beteiligten Regionen sind unter www.kunst-offen.com zu finden.

 


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