14. Nov 2012 | | Kategorie: Pressemitteilungen

Vorprogramm der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern verspricht vielseitige Konzertsaison

Matthias Schorn, Preisträger in Residence 2013 (Foto: Jan Northoff)

Matthias Schorn, Preisträger in Residence 2013 (Foto: Jan Northoff)

Karten für mehr als 60 Konzerte zwischen 15. Juni und 14. September ab sofort buchbar

Für mehr als 60 Veranstaltungen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und damit mehr als die Hälfte der Konzerte der kommenden Saison, können Musik- und Kulturliebhaber ab sofort Karten erwerben. Sie sind aufgelistet im neuen Vorprogramm für die 24. Konzertsaison vom 15. Juni bis 14. September 2013. Neben großen Künstlern wie Annette Dasch, Joshua Bell, Justus Frantz oder Rudolf Buchbinder erleben Gäste im kommenden Sommer auch junge Talente an Spielstätten wie Kirchen, Schlössern, Scheunen oder Industriegebäuden. Eröffnet wird der Konzertreigen am 15. Juni in der Konzertkirche Neubrandenburg mit dem Schlagzeuger Martin Grubinger und dem NDR Sinfonieorchester unter Andrés Orozco-Estrada. Zu hören ist das aktuellen Werk „into the open…“ für Schlagwerk und Orchester des österreichischen Komponisten HK Gruber.

Gesicht des Festspielsommers ist der „Preisträger in Residence“ Matthias Schorn. Der Klarinettist der Wiener Philharmoniker gestaltet die Saison mit mehr als 20 Konzerten, in denen er als Solist, Kammer- und auch Volksmusiker seine Virtuosität und grenzüberschreitende Vielseitigkeit beweist. In der Reihe „Schorny spielt auf“ kombiniert er an außergewöhnlichen Spielorten, in aufgelockerter Atmosphäre und von ihm selbst moderiert volksmusikalische Musik aus Norddeutschland, Österreich und aller Welt. „Außergewöhnliches aus Blues, Folk, Klassik und Pop“ wird am 10. Juli im Strandpavillon Zippendorf in Schwerin zu hören sein, im Lokschuppen in Pasewalk bringt er am 19. Juli zusammen mit dem afrikanischen Ensemble „MoZuluArt“, der österreichischen Blaskapelle „MaChlast“, dem „radio.string.quartett.vienna“ und dem norddeutschen Geigentrio „Zeller/Strauss/Vromans“ „Crossover von Mozart bis Gulda – von Afrika bis Zingst“ auf die Bühne. Weitere Festspielpreisträger wie Julia Fischer, Viviane Hagner, Gábor Boldoczki, Daniel Müller-Schott, sowie herausragende Klangkörper wie die Wiener Philharmoniker, die Academy of St. Martin in the Fields oder das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin sind zu erleben. Weiterhin gibt es eine Neuauflage der Picknick-Sinfoniekonzerte am Landgestüt Redefin, und zu Open-Air-Konzerten laden beispielsweise auch die inzwischen schon klassischen Festspielschlösser Bothmer und Hasenwinkel.

Interessante Kombinationen sind in der Reihe „Musik aus MV“ zu erleben, beispielsweise die von Rostocker Studenten gegründete Junge Norddeutsche Philharmonie gemeinsam mit dem Armida Quartett unter Leitung von John Axelrod am 1. August in Woldzegarten oder am 2. August in Niendorf auf der Insel Poel. Der Rostocker Motettenchor und die Musica Baltica Rostock unter Markus Langer mit Festspielpreisträger Sebastian Küchler-Blessing sind am 6. September in Bützow zu hören und m Güstrower Schloss präsentiert das Marais Consort am 23. Juni Werke, die der britische Gambenvirtuose William Brade während seines Aufenthalts um 1620 in Güstrow komponierte.

Zu drei so genannten Brückenschlag-Projekten lädt der Künstlerische Direktor der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Daniel Hope, auch in der kommenden Saison die amerikanische Musikelite in den Nordosten ein. Bereits zum vierten Mal kommen beispielsweise die Musiker der Chamber Music Society of Lincoln Center zum „Lincoln-Center-Projekt“ und spielen unter anderem Werke von Schubert, Tschaikowski, Schumann und Mozart im Jagdschloss Kotelow in Fürstenhagen, Kotelow und der Schelfkirche in Schwerin. Darüber hinaus reisen amerikanische Kollegen zum „Savannah-“ und zum „Carnegie-Hall-Projekt“ an.

Winterkonzerte und Festspielfrühling
Einen  Vorgeschmack auf die Festspielsaison bieten bereits die Neujahrskonzerte am 5. und 6. Januar in Ulrichshusen: Dort erklingen „Polka, Polsch und Polonaise“, wenn Matthias Schorn zusammen mit seinem Theophil Ensemble Wien, dem Wiener Lied Duo Steinberg & Havlicek, der Klezmer Connection, dem Norddeutschen Folk-Ensemble Malbrook und der Sopranistin Theresa Grabner-Ertl aufspielt. Vom 15. bis 24. März 2013 widmet der „Festspielfrühling Rügen“ dem Komponisten Johannes Brahms und seinen Zeitgenossen 19 Veranstaltungen an 14 ungewöhnlichen Spielstätten.
Bei Kammerkonzerten, einer Aufführung seiner 1. Sinfonie, einem Brunchkonzert und zahlreichen weitere Konzertformaten können Gäste Brahms’ Werk kennenlernen und genießen.

Gäste können Informationen zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern auch über ihr Smartphone abrufen. Eine neue App bietet neben allen Informationen zu den Konzerten einen Routenplaner. Das Gesamtprogramm der Festspiele erscheint zu Beginn des Jahres 2012.

Weitere Informationen: www.festspiele-mv.de


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