20. Sep 2012 | Nr. 91/12 | Kategorie: Pressemitteilungen

Brückenbau zwischen Ostsee und Alpen: Hochrangige Delegation aus Bayern informiert sich über Gesundheitstourismus in MV

Wirtschaftsstaatssekretärin, Tourismusgeschäftsführer und Präsident des Heilbäderverbandes vom 21. bis 23. September zu Gast

Brückenbau im Gesundheitstourismus: Eine hochrangige Delegation aus Bayern ist vom 21. bis 23. September 2012 zu Gast in Mecklenburg-Vorpommern, um sich über Gesundheitsangebote im Nordosten zu informieren und die seit zwei Jahren auf touristischem Gebiet bestehende Zusammenarbeit zu vertiefen. Auf Initiative des Staatssekretärs im Ministerium für Wirtschaft, Bau und Tourismus, Dr. Stefan Rudolph, werden die bayerische Wirtschaftsstaatssekretärin, Katja Hessel, der Geschäftsführer der Bayern Tourismus und Marketing GmbH, Jens Huwald, und der Präsident des Bayerischen Heilbäderverbandes, Klaus Holetschek, erwartet. In einer Reihe von Fach- und Expertengesprächen geht es um Positionen und Chancen für den Gesundheitstourismus, um Möglichkeiten der gemeinsamen Vermarktung und um die stärkere Nutzung ortsgebundener Heilmittel sowie regionaler Produkte und Anwendungen. Startend in dem 2012 neu eröffneten Kurzentrum im Heilbad Waren (Müritz) führt die Reise über das Land Fleesensee, die Ostseebäder Heiligendamm und Warnemünde bis ins Seeheilbad Zingst. Neben gesundheitstouristisch orientierten Hotels werden auch Kur- und Rehaeinrichtungen besucht.

Bayern und Mecklenburg-Vorpommern gehören zu den beliebtesten Urlaubszielen in Deutschland und liegen auch beim Thema Gesundheitstourismus vorn. So zählte Bayern letztes Jahr knapp 81 Millionen Übernachtungen, davon über 22,1 Millionen in Heilbädern und Kurorten. In Mecklenburg-Vorpommern lag die Zahl der Übernachtungen insgesamt bei knapp 28 Millionen, davon entfielen etwa 19,5 Millionen auf Kur- und Erholungsorte. „Bayern und Mecklenburg-Vorpommern sind die beiden Leuchttürme im Deutschlandtourismus und haben mit ihrer Landschaft, dem Klima und den Heilmittelvorkommen auch hervorragende Voraussetzungen im gesundheitstouristischen Bereich. Wir wollen voneinander lernen und Kooperationsfelder abstecken“, erklärte Jürgen Seidel, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

Medienvertreter haben an folgenden Stationen die Möglichkeit, Interviews oder Gespräche mit den Teilnehmern der Studienreise zu führen:

  • Waren (Müritz): 21.9., 14.15 Uhr im Müritzeum oder 15.15 Uhr im Kurzentrum
  • Heiligendamm: 21.9., 19.30 Uhr oder 22.9., 10.00 Uhr im Grand Hotel
  • Rostock-Warnemünde: 22.9., 12.00 Uhr im Hotel Neptun
  • Ahrenshoop: 22.9., 15.00 Uhr im Kurhaus Grand Hotel & Spa
  • Zingst: 22.9., 17.30 Uhr im Kurhaus Zingst oder 23.9., 10.00 Uhr im Kurmittelcentrum

Bereits im Mai dieses Jahres hatten die beiden Urlaubsländer beim gemeinsamen 2. Journalistischen Saisonauftakt in Bad Wörishofen und im Anschluss auf Usedom 70 Medienvertretern ihre vielfältigen Gesundheitsschätze und neue Trends vorgestellt (www.saisonauftakt.info). Staatssekretär Dr. Stefan Rudolph sagte mit Bezug darauf: „Mecklenburg-Vorpommern wird Gesundheitsland. Daran arbeiten wir kontinuierlich. Unsere natürlichen Voraussetzungen – Landschaft, Meer, Kreide, Moor, Sole, Seen – sind hervorragend, eine moderne Infrastruktur ist geschaffen. Jetzt vernetzen wir Dienstleistungen und Angebote, von Wellness über Prävention und Rehabilitation bis zum Qualitätsmanagement.“

Der Nordosten blickt mit dem ersten deutschen Seebad in Heiligendamm auf eine lange Tradition als Erholungsregion zurück. Auch heute noch sind Kur- und Wellness-Aufenthalte von zentraler Bedeutung: So verbrachten im Jahr 2010 34 Prozent der Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern einen Gesundheits- oder Wellness-Urlaub. Für Qualität im Wellness-Tourismus stehen unter anderem die aktuell 35 Einrichtungen im Land, die vom Deutschen Wellness Verband zertifiziert sind. Insgesamt sind zwischen Ostsee und Seenplatte rund 150 Wellness-Hotels zu finden. Immer mehr Häuser öffnen sich zudem dem Gesundheitsmarkt. Das Wirtschaftsministerium und der Landestourismusverband unterstützen diese Orientierung mit dem in diesem Jahr veröffentlichten „Praxisleitfaden für Wellness und Gesundheitstourismus“, der Hinweise und Handlungsempfehlungen für die Profilierung in diesen Bereichen gibt. Auch bei der Neuausrichtung der Tourismuswerbung des Landes und der Konzentration auf vier so genannte Urlaubswelten werden gesundheitstouristische Angebote stark gewichtet. So trägt eine dieser vier Urlaubswelten den Titel „Aktivität und Gesundheit“.

Bayerische Heilbäder und Kurorte setzen auf die positive Wirkung von Moor, Sole und Thermalwasser sowie auf Kneipp- und Schrothkuren. Die ganzheitlichen Naturheilverfahren entgiften den Körper und stärken die körpereigene Abwehr sowie die innere Balance. „Bayern bringt alle Voraussetzungen für einen optimalen Erholungsurlaub mit“, begründete Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel die Spitzenposition des Freistaats beim Thema Gesundheitstourismus, „unsere Gäste schätzen das fundierte Know-How in den Kureinrichtungen sowie unser vielfältiges Angebot an natürlichen Heilmitteln und traditionellen Therapien“. Mit der neuen Marke „Gesundes Bayern“ unterstreicht der Bayerische Heilbäderverband die Wichtigkeit des Wirtschaftsfaktors Gesundheit und geht noch stärker auf die individuellen Wünsche der Gäste ein.


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