28. Jun 2012 | Nr. 57/12 | Kategorie: Regionenpressedienst

Kultursommer in Neubrandenburg

Konzertkirche in Neubrandenburg, Foto: Monika Lawrenz

Konzertkirche in Neubrandenburg, Foto: Monika Lawrenz

Alternativen zum Paddeln in der Mecklenburgischen Seenplatte

Vom Kanu zum Konzert: Im Wassersportparadies Mecklenburgische Seenplatte hat sich die Stadt Neubrandenburg längst als kulturelles Zentrum etabliert und lockt mit einem Kultursommer, der sich sehen lassen kann. Hier eine Auswahl:

Vom 29. Juni bis zum 1. Juli wird zum Internationalen Neubrandenburger Jugendorchestertreffen „Baltikum“ geladen. Es ist eine Zusammenführung von Jugendorchestern aus Mecklenburg-Vorpommern und verschiedenen Ostseeanrainerstaaten, die mal beim Turmblasen, mal beim Sinfoniekonzert oder bei einer Kammermusik ihr Können zeigen.

Gleich drei Mal sind die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zu Gast in der Neubrandenburger Konzertkirche, ein mittelalterlicher Bau, der zu Beginn des 14. Jahrhunderts vollendet wurde. Am 8. Juli erleben Besucher dort die diesjährige „Preisträgerin in Residence“, die Violinistin Veronika Eberle, die von der Dresdner Philharmonie und Dirigent Michael Sanderling begleitet wird. Dargeboten werden unter anderem drei „Slawische Tänze“ von Anton Dvořák sowie Tschaikowskis 6. Sinfonie „Pathétique“. Am 22. Juli erleben Musikliebhaber Mahlers 3. Sinfonie, präsentiert durch die Norddeutsche Philharmonie Rostock, die „junge norddeutsche philharmonie“ sowie mehrere Chöre samt Kinderchor aus Mecklenburg-Vorpommern und Berlin unter Leitung von Florian Krumpöck. Am 9. September beschließen die Festspiel MV hier ihr Programm wie sie es eröffnet haben – mit der NDR Radiophilharmonie Hannover. Als Jungstar am Pult werden Besucher in diesem Konzert den Franzosen Lionel Bringuier erleben, der mit gerade einmal 25 Jahren schon ein sehr gefragter Dirigent ist. Gemeinsam mit dem Künstlerischen Direktor der Festspiele MV, Daniel Hope, wagt er sich an Max Bruchs erstes Violinkonzert – der romantische Komponist aus Köln ist hauptsächlich wegen dieses Werks bekannt. Den Abschluss der diesjährigen Ausgabe der Festspiele MV bildet Beethovens siebte Sinfonie mit dem berühmten Trauermarsch.

Ein weiterer Höhepunkt des Neubrandenburger Kultursommers ist ein Konzert am 14. Juli. Dann ist der von den Brüdern Steven und Stijn Kolacny initiierte und angeleitete Mädchenchor Scala & Kolacny Brothers zu Gast in der Konzertkirche. Zum Chor zählen heute mehr als 200 Mädchen, die mit einem breiten Repertoire Rock, Pop und Metal das Publikum begeistern möchten. Übrigens: Wer mehr über Neubrandenburg erfahren möchte, für den bieten sich die kostenlosen historischen Stadtführungen an, die an jedem dritten Samstag angeboten werden.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen unter: http://www.neubrandenburg.de/, Unterkünfte: www.mecklenburgische-seenplatte.de

 


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