29. Sep 2011 | Nr. PM 113/11 | Kategorie: Regionenpressedienst

Der doppelte Johnson: Literaturtage in Güstrow und Neubrandenburg

Foto: TV Mecklenburgische Schweiz

Foto: TV Mecklenburgische Schweiz

Hommage an einen der bekanntesten Schriftsteller Mecklenburg-Vorpommerns

Literaturliebhaber aufgepasst: Vom 14. bis 15. Oktober veranstaltet die Uwe-Johnson-Bibliothek in Güstrow die Uwe-Johnson-Literaturtage – eine Hommage an den 1934 im pommerschen Cammin geborenen Schriftsteller, der einige Jahre seines Lebens in Güstrow verbracht hat. Um 19.30 Uhr beginnt die Lesung „Eine Reise wegwohin“ mit dem Schauspieler Bernd Hahn, die mit Klarinettenmusik von Theo Jörgensmann begleitet wird. Tags darauf liest Hahn Johnsons Erzählung „Osterwasser“. Im Anschluss wird deren Verfilmung von Saskia Walker gezeigt. Zudem steht der Vortrag „Das Bewusstsein der Gesine Cresspahl“ auf dem Programm. Dr. Ulrich Krellner von der Freien Universität Berlin liefert damit eine Darstellung einer pubertären Identitätskrise am Beispiel der Erzählung „Osterwasser“. Am 14. Oktober um 17.00 Uhr führt außerdem Heinz Lehmbäcker, Freund und Klassenkamerad Johnsons, durch die Ausstellung „Von Güstrow in die Welt“, die im Stadtmuseum Texte und Fotos von Heinz Lehmbäcker und Uwe Johnson zeigt.

Auch in Neubrandenburg werden von der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft Uwe-Johnson-Tage veranstaltet, die am 12. Oktober um 19.30 Uhr im Kino „Latücht“ mit der musikalisch-literarischen Veranstaltung „Wir haben das Schweigen verlernt“ ihren Abschluss finden. Dabei präsentieren die Schauspielerin Paula Quast und der Musiker Henry Altmann ihr Porträt der Dichterin Hedwig Lachmann. Ganzjährig steht Gästen das Uwe-Johnson-Literaturhaus in Klütz in der Nähe des Ostseebades Boltenhagen offen. Im dem ehemaligen Getreidespeicher befindet sich eine Dauerausstellung über den Schriftsteller. Ganzjährig werden Lesungen und Workshops angeboten.

Weitere Informationen: www.mecklenburgische-schweiz.com


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