05. Jul 2011 | Nr. 76/11 | Kategorie: Pressemitteilungen

Schulterschluss im Wellness- und Gesundheitstourismus: Bäder- und Tourismusverband MV arbeiten enger zusammen

Kooperationsvereinbarung unterzeichnet / Gemeinsame Marketingaktivitäten und Informationsaustausch geplant

Der Tourismusverband und der Bäderverband Mecklenburg-Vorpommern arbeiten künftig im Gesundheitstourismus enger zusammen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtages und des Landestourismusverbandes, und Andreas Kuhn, Präsident des Bäderverbandes, am 5. Juli 2011. „Ziel ist es, weitere gesundheitstouristische Produkte in Mecklenburg-Vorpommern zu entwickeln und die Potenziale in diesem Bereich noch besser zu nutzen“, sagte Sylvia Bretschneider. Mit der Kooperation würden Akteure und Ressourcen im Wellness- und Gesundheitstourismus auf sinnvolle Weise vernetzt. „Auf dem Weg zum Gesundheitsland Nr. 1 und vor dem Hintergrund einer insgesamt älter werdenden Bevölkerung wird es für Mecklenburg-Vorpommern wichtiger, Menschen anzusprechen, die aktiv etwas für ihre Gesundheit tun und dafür auch privat zahlen wollen“, sagte Andreas Kuhn, Präsident des Bäderverbandes Mecklenburg-Vorpommern.

Mit der Vereinbarung geht auch eine klarere Aufteilung der Arbeitsfelder einher: Der Tourismusverband zeichnet für Wellness- und der Bäderverband für Reha-Angebote verantwortlich, im Bereich gesundheitstouristischer Präventionsangebote verschränken sich die Zuständigkeiten.

Die Bereiche Gesundheits- und Wellness-Urlaub gewinnen im Nordosten immer mehr an Bedeutung: Dem repräsentativen Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus zufolge verbrachten 13 Prozent der Urlauber im Tourismusjahr 2009/2010 einen Gesundheitsurlaub beziehungsweise eine Kur in Mecklenburg-Vorpommern. Einen Wellness-Urlaub machten 21 Prozent der Gäste. Dieser Anteil erhöht sich im Winterhalbjahr zwischen November und April deutlich.

Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit zwischen Bäder- und Tourismusverband steht die Weiterentwicklung des Gesundheitstourismus, der in MV noch Reserven bietet. Darüber hinaus wird zukünftig auch der Wellness-Tourismus durch den Bäderverband inhaltlich unterstützt. Angedacht ist zudem eine Zusammenarbeit im Rahmen von Projekten beispielsweise zum demografischen Wandel oder zum „Barrierefreien Tourismus“. Darüber hinaus verpflichten sich beide Verbände zum Austausch und zur Weitergabe von Informationen, unter anderem über aktuelle Erkenntnisse aus der Marktforschung.

Bereits vor drei Jahren haben Tourismusverband und BioCon Valley eine Kooperationsvereinbarung geschlossen. „Damit agieren in Mecklenburg-Vorpommern drei starke Partner gemeinsam für den Gesundheitstourismus. Dies ist der richtige Weg, um Angebot und Nachfrage in diesem Bereich weiter zu stimulieren“, sagte Sylvia Bretschneider.

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