01. Dez 2010 | Nr. 180 | Kategorie: Pressemitteilungen

Entdeckungen vom 3. bis 9. Dezember

3. Dezember: Freizeitbad „Inselparadies Sellin“

Verwöhnsauna an jedem ersten und dritten Freitag im Monat

Aus der Luft betrachtet, könnte es sich beim Inselparadies Sellin um ein Raumschiff handeln, das auf Rügen gelandet ist. Tatsächlich ist das Gebäude zwischen Ostsee und Selliner See eine Wohlfühloase, die besonders in der kühleren Jahreszeit Gäste anlockt. Angefangen bei den Riesenrutschen über das Erlebnisbecken mit Geysiren und Sprudelliegen bis hin zu den Whirlpools – hier lässt es sich im über 30 Grad warmen Wasser entspannen. Eine Saunalandschaft mit sechs Saunen und ein Wellness-Bereich, in dem Kosmetikbehandlungen und Massagen angeboten werden, ergänzen das Angebot. An jedem ersten und dritten Freitag wird im Inselparadies die Verwöhnsauna veranstaltet. Von 19.00 Uhr bis 22.00 Uhr werden verschiedene Aufgüsse gemacht und Peelings gereicht. Nach dem Saunagang reicht der Saunameister Eis und Obst zur Erfrischung. Eine weitere Besonderheit sind die Sauna-Peelings mit Rügener Heilkreide, die an jedem Donnerstag um 17.30 Uhr angeboten werden.

Weitere Informationen: www.inselparadies.de

Foto: Inselparadies Sellin

4. Dezember: Burganlage Klempenow

Adventsmarkt am 4. Dezember

Die Burganlage Klempenow ist die einzig erhaltene Niederungsburg in Mecklenburg-Vorpommern. Mitte des 13. Jahrhunderts wurde sie vom niedersächsischen Rittergeschlecht derer von Heydenbreck im Auftrag des Pommerschen Herzogs erbaut und erlebte in den darauffolgenden Jahrhunderten eine wechselvolle Geschichte. Von 1632 bis 1720 etwa stand die Burg unter schwedischer Herrschaft. Später gelangte sie in preußischen Besitz. Heute organisiert der Verein Kulur-Transit-96 die stückweise Sanierung hin zu einer Stätte der Begegnung. Schon jetzt laden ein Café und eine Galerie zum Verweilen ein. Ein Welcome Center informiert über die Ausflugsziele in der Region. So können Gäste an der Burg beispielsweise ein Kanu mieten und auf der Tollense paddeln. Am 4. Dezember findet ein Adventsmarkt satt. Los geht es mit dem Turmblasen um 10.00 Uhr. Danach erwarten die Gäste ein Theaterstück, Konzerte und Geschichten am Kamin.

Weitere Informationen: Weitere Informationen: www.burg-klempenow.de

Foto: Burg Klempenow

5. Dezember: Großsteingrab Gaarzer Hof

Bauwerk steinzeitlicher Gesellschaft bei Rerik zu bewundern

Geschichtlich interessierte Gäste finden an der Landstraße L22 etwa einen Kilometer östlich vom Ostseebad Rerik ein authentisches Bauwerk steinzeitlicher Gesellschaft: den Großdolmen Gaarzer Hof. Das Großsteingrab, das vermutlich aus der Zeit von 3.000 bis 3000 v. Chr. datiert, wurde im Zuge eines Forschungsprojektes in den 60-er Jahren unter Leitung von Professor Ewald Schuldt zusammen mit rund 100 weiteren freigelegt. Es besteht aus einer durch aufrecht stehende Gesteinsblöcke gebildeten ovalen Kammer, die durch die Schmalseite zugänglich ist und die ursprünglich überhügelt war. Die Kammer misst fünf mal zwei Meter, mit Gang 7,5 Meter, und ist etwa 1,50 Meter hoch. Ihr Boden ist mit Sandsteinplatten und gebrannten Flintsteinstücken ausgelegt. Innerhalb der Kammer sind einzelne Segmente abgeteilt, in denen Scherben und andere Grabbeigaben gefunden worden sind. Ein besonderes Fundstück aus diesem Großsteingrab, ein Gefäß mit augenförmigen Darstellungen, ist im Archäologischen Landesmuseum Schwerin verwahrt.

Weitere Informationen: www.kulturportal-mv.de

Foto: Landesamt für Kultur und Denkmalpflege, Schwerin; Dr. Harald Lübke, Schleswig

6. Dezember: Circus Putbus

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen, so der Volksmund. Oftmals sind Reisen aber auch Fundgruben für Ideen, die man mit nach Hause nimmt und dort weiterverfolgt. So inspirierte die Architektur des englischen Ortes Bath Fürst Wilhelm Malte I. so, dass er in Putbus auf Rügen einen Platz nach dessen Vorbild anlegte: den Circus Putbus. Klassizistische Gebäude säumen diesen runden Platz, auf dem sämtliche Straßen zusammenlaufen. Eine streng gegliederte Parkanlage füllt den inneren Ring des Platzes aus, dessen Mittelpunkt durch einen hoch aufragenden Obelisken markiert ist. Der Circus Putbus gilt als der letzte einheitlich ausgeführte Rondellplatz in Deutschland. Angelegt wurde er ab 1828 und ist bis 1845 mit klassizistischen weißen Häusern umbaut worden, was der Stadt auch den Beinamen „Weiße Stadt“ gegeben hat.

Weitere Informationen: www.ruegen.de

Foto: Dieter Lindemann

7. Dezember: Recknitztal

„Tour der Steine“ führt zu Besonderheiten der Region

Einen faszinierenden Kontrast zu Küstenlandschaft bildet das durch die letzte Eiszeit geformte Recknitztal. Die Recknitz war einst Grenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern und mäandert durch Moor und Wiesen zum Ribnitzer Bodden. Bei Pantlitz an der unteren Recknitz eröffnet sich dem Besucher ein weiter Blick auf den Fluss. Dieser eignet sich ideal für ausgedehnte Paddeltouren. Ein Teil Recknitztals steht unter Naturschutz. Es umfasst 1470 Hektar östlich der Stadt Marlow und soll den Ausschnitt eines Flusstalmoores sowie der angrenzenden Talhänge schützen. Doch nicht nur mit beindruckenden Naturlandschaften besticht das Gebiet. Familien schätzen den Vogelpark Marlow im Recknitztal, der unter anderem mit einer Greifvogelflugshow zum Besuch einlädt. Auf der „Tour der Steine“, dem Marlower Radtouren-Netz, sind weitere sehenswerte Ausflugsziele zu erkunden.

Weitere Informationen: www.fischland-darss-zingst.de, www.tourdersteine.de

Foto: TV Fischland-Darß-Zingst

8. Dezember: Stadtkirche St. Peter und Paul in Teterow

Steinerner Zeuge der Stadtgeschichte Teterows in der Mecklenburgischen Schweiz ist die Stadtirche St. Peter und Paul. Von der Grundsteinlegung 1215 bis zur kompletten Fertigstellung gingen gut 200 Jahre ins Land, erkennbar an den unterschiedlichen Baustilen. Während der Altarraum mit der Sakristei auf der Nordseite im spätromanischen Stil errichtet wurde, sind das Langhaus und der Turm bereits gotisch. Kulturhistorisch bedeutend sind der Schnitzaltar aus dem 14. Jahrhundert. Eine weitere Besonderheit der Kirche sind die Gewölbemalereien im Altarraum aus dem 13./14. Jahrhundert. In den acht Kappen der zwei Joche sind Motive der Geschichte Jesu mit der Schöpfungsgeschichte ins Spiel gebracht. Diese Malereien wurden bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt und restauriert. 2009 wurden die Fresken dann dank modernster Laser- und Zellulosetechnik restauriert und ziehen heute viele Besucher in ihren Bann. Die Kirche weist Merkmale einer so genannten Pseudobasilika auf, was heute noch am südlichen Seitenschiff zu sehen ist: niedrigeres Seitenschiff, angedeutete Obergaden, außen eine Dachfläche wie bei einer westfälischen Hallenkirche.

Weitere Informationen: www.kirchenkreis-guestrow.de

Foto: Ev.-Luth. Kirchgemeinde Teterow

9. Dezember: Binzer Kurpark

Binzer Weihnachtsmarkt „Engel, Licht & Meer“ vom 9. bis 12. Dezember

Ein richtiges Seebad verfügt auch über einen Kurpark, in dem die Gäste flanieren können und Zerstreuung finden. Der Kurpark in Binz wurde bereits 1926 angelegt und befindet sich gegenüber vom Haus des Gastes. Auf dem eineinhalb Hektar großen Areal befinden sich alter Baumbestand, Rhododendron- und Solitärgehölze sowie Rosengewächse. Weitere Besonderheiten des Parks sind Sandsteinplastiken, verschiedene Fitnessgeräte, eine Bocciabahn, ein Kneippbecken, ein Schachspielfeld sowie ein Spielplatz mit Kletter- und Geschicklichkeitsgeräten. Eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre vermittelt auch der vom 9. bis zum 12. Dezember einladende Weihnachtsmarkt „Engel, Licht & Meer“. Neben dem hell erleuchteten Kurpark erwarten die Besucher unter anderem Engel-Cocktails, Weihnachtsgeschichten an einer „lebenden Krippe“ und ein Weihnachtskino. Weitere Informationen: www.ostseebad-binz.de, www.weihnachtsmarkt-binz.de, www.EngelLichtundMeer.com

Foto: Kurverwaltung Ostseebad Binz


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