03. Nov 2010 | Nr. 165 | Kategorie: Pressemitteilungen

Entdeckungen vom 5. bis 11. November

5. November: Restaurant „Zum Weinberg“

Speisen in historischem Ambiente

Ein „Weinberg“ in Wismar: Bacchus, der Gott des Weines prangt vor dem Eingang des Restaurants unweit des Marktes, dem größten in Norddeutschland. Wer hier speist, tut dies in historischer Atmosphäre. Das Restaurant ist für seine schmackhaften Fischgerichte und die mecklenburgische Küche bekannt. Der Ursprung des Hauses geht bis in das Jahr 1354/55 zurück. Davon zeugt noch der Holzdachstuhl. Es wurde um 1575 im Renaissancestil erweitert. Die Diele aus der Zeit zählt zu den schönsten erhaltenen Hausdielen Mecklenburgs. Übrigens: Der Name „Zum Weinberg“ geht zurück auf die Gründung der Weinhandlung von Gödert Rotterdam im Jahre 1648. Am 15. Januar veranstaltet die historische Gaststätte einen Neujahrstanz, bei dem das neue Jahr inmitten des alten Gebälks begrüßt werden kann.

Weitere Informationen: www.weinberg-wismar.de

Foto: Volster

6. November: Kloster Rehna

Martensmannfest am 6. November

Das Kloster Rehna ist nach dem Kloster Dobbertin die zweitgrößte erhaltene Klosteranlage Mecklenburg-Vorpommerns: Mit ihrem Bau wurde im 13. Jahrhundert begonnen. Bereits 1200 bis 1215 entstand der Kirchenbau im romanischen Stil, wovon heute noch das Rundbogenportal zeugt. 1236 erfolgte die Gründung eines Frauenklosters St. Maria und Elisabeth durch Frater Ernestus. Bis etwa 1450 erfolgte der Umbau und die Erweiterung des Klosters um mehrere Gebäude, bis es 1552 infolge der Reformation aufgelöst wurde. Heute engagiert sich der Klosterverein Rehna e. V. für den Erhalt und die zeitgemäße Nutzung der Klosteranlage, bietet Führungen zu jeder Zeit an und organisiert Klosterfeste sowie das Musiktheater im Nonnengarten. Sehenswert ist der über 300 Quadratmeter große Kräutergarten, in dem eine große Anzahl von Kräutern, auch seltene Pflanzen wie Alant und Andorn, zu finden sind. Am 6. November findet im Klosterensemble das traditionelle Martensmannfest statt. Dieser Brauch, bei dem ein Fass Rotspon von Lübeck gebracht wurde, entstand vermutlich 1227 aus Dankbarkeit gegenüber dem Grafen Heinrich von Schwerin, der den Lübeckern im Kampf gegen die Dänen beistand. 1991 wurde dieser Brauch zu Martini wiederbelebt.

Weitere Informationen: www.kloster-rehna.de

Foto: Kloster Rehna

7. November: Fritz-Reuter-Literaturmuseum

Zentrale Festveranstaltung zum 200. Geburtstag Fritz Reuters am 7. November in Basepohl

Es stehen Reuter-Denkmäler in Chicago, Jena, Rostock und Stavenhagen, nach ihm sind Straßen in fast jeder deutschen Stadt benannt, er ist der bedeutendste Schriftsteller der niederdeutschen Sprache. Am 7. November 2010 jährt sich Fritz Reuters Geburtstag zum 200. Mal. Mit mehreren Ausstellungen in ganz Mecklenburg-Vorpommern soll an sein Leben, Schaffen und Wirken erinnert werden. Die Wanderausstellung „Fritz Reuter – Leben, Werk und Wirkung“ wurde bereits am 21. Januar in Schwerin eröffnet. Diese Ausstellung wird noch bis zum 18. November auf der Festung Dömitz und später in Ratzeburg gezeigt. Die Termine der einzelnen Ausstellungsorte können unter www.reuter200.de eingesehen werden. Am 7. November findet die zentrale Festveranstaltung zu Ehren Reuters im Saal der Kaserne „Mecklenburgische Schweiz“ in Stavenhagen-BasepohI statt. Wer sich darüber hinaus mit seinem Werk beschäftigten möchte, besucht das Fritz-Reuter-Literaturmuseum in Stavenhagen, das sich im ehemaligen Rathaus der Stadt befindet, in der Reuters Vater fast 40 Jahre lang als Bürgermeister arbeitete. Das Museum bewahrt heute eine umfangreiche Sammlung von Reuters Handschriften, Dokumenten und Sachzeugen sowie eine Fachbibliothek mit einem Bestand von etwa 15.000 Bänden. Die im Jahr 2001 völlig erneuerte ständige Ausstellung dokumentiert anschaulich und eindringlich Höhen und Tiefen im Leben und im Schaffen des großen Mecklenburgers.

Weitere Informationen: www.fritz-reuter-literaturmuseum.de

Foto: www.fritz-reuter-literaturmuseum.de

8. November: Skulpturenpark Katzow

Spaziergang zwischen Skulpturen

„Zwei Gehirne sind besser als eins“, „Traum der blauen Woge“, „Der Quadtratwald“ – im vorpommerschen Skulpturenpark Katzow sind auf rund 18 Quadratmetern etwa 100 Skulpturen aus unterschiedlichsten Materialien zu bewundern. Eröffnet wurde der Kunstpark 1991 mit den „Drei Figuren“ von dem Bildhauer Thomas Radeloff. Schrittweise entwickelte sich daraus ein Park, der Besuchern ganzjährig offen steht und sich ständig mit neuen Werken füllt, die Künstler aus aller Welt auf den jährlich stattfindenden Bildhauer-Workshops im Skulpturenpark erschaffen. Ein Parkführer, der in der Kunstscheune erhältlich ist, führt Besucher zu den einzelnen Kunstwerken. Zudem befinden sich in der Kunstscheune vier Gästezimmer, ein Café sowie Galerieräume, in denen wechselnde Ausstellungen gezeigt werden.

Weitere Informationen: www.skulpturenpark-katzow.eu

Foto: www.vorpommern.de

9. November: DDR-Museum Tutow

Neues Domizil in alter Konservenfabrik

Standortwechsel: Das DDR-Museum Tutow ist in das ehemalige Fabrikgebäude des Tutower Senfs umgezogen. Hier zeigt es ab sofort 40 Jahre DDR-Alltagskultur auf rund 5.000 Quadratmetern, darunter DDR-Fahrzeuge, Wohnungseinrichtungen, Küchentechnik oder Pionieruniformen. Zudem gehört ein Exemplar des Einigungsvertrages zum Inventar. Aus der ehemaligen Fabrik soll ein touristisches Zentrum werden, das aus einem Café, einem Hotel mit rund 60 Betten im DDR-Stil sowie einem Veranstaltungssaal bestehen wird. Die Eröffnung des Hotels ist für 2011 geplant. Für Gruppen werden Programme angeboten, anhand derer sie den DDR-Alltag nachvollziehen können, angefangen beim Genuss eines DDR-Menüs, bestehend aus Soljanka, Schnitzel und einem Eisbecher mit gemischten Früchten, bis hin zu einer Fahrt mit einem Trabant.

Weitere Informationen: www.ddr-museum-tutow-mv.de

Foto: www.vorpommern.de

10. November: Gut Schwechow

 Bei Führungen durch die Edelobstbrennerei hinter die Kulissen schauen

Wer nicht genießt, wird ungenießbar, sang Liedermacher Konstantin Wecker. Gäste, die nach Genuss streben, sind auf Gut Schwechow, 40 Kilometer südwestlich von Schwerin zwischen Lauenburg und Ludwigslust gelegen, genau richtig. Im früheren Taubenhaus der Gutsanlage befindet sich seit 2003 eine Edelobstbrennerei, in der edle Obstbrände, erlesene Liköre und feine Geiste hergestellt werden. Besucher können hier Destillerieführungen mit anschließender Verkostung buchen. Doch bevor die vielfach prämierten Tropfen die Gaumen der Gäste erfreuen, lernen die Teilnehmer in der etwa einstündigen Führung das Einmaleins der Destillation, angefangen bei der Auswahl der Obstsorten bis hin zur Abfüllung der Produkte. Zu einem großen Teil stammen die Äpfel und Birnen aus Mecklenburg-Vorpommern. Um auch exotische Obstbrände wie Ananas-, Karambolen- und Bananenbrand anbieten zu können, wird Obst aus Costa Rica importiert. Die Brennereiführungen für Gruppen ab fünf Personen können unter der Rufnummer 038856 378 20 gebucht werden.

Weitere Informationen: www.schwechower.de

Foto: www.schwechower.de


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