26. Okt 2010 | Nr. 157/10 | Kategorie: Genuss und Kultur

Typisch Meck-Pomm: Von Sanddorn bis Scholle

Rippenbraten und Räucherfisch, Schmalzstulle und Sahnehering: Mecklenburg-Vorpommerns Gäste sind Genießer – nicht nur der Natur, sondern auch der landestypischen Spezialitäten. Während ihres Urlaubs erkunden sie neben den Stränden, Naturlandschaften und Sehenswürdigkeiten auch die regionale Küche des Landes. Bei 83 Prozent der Urlauber kommen in den Ferien regionale Speisen auf den Teller. Während einige Besucher der Restaurants aller Couleur sich ganz individuell für ihr Menü entscheiden, lassen sich andere durch zahlreiche saisonale Veranstaltungen inspirieren, etwa durch die Heringswochen auf Usedom, in Wismar oder Warnemünde, bei denen im März und April in Restaurants das Silber der Ostsee serviert wird, oder durch Wildwochen im Herbst.

Um künftig noch mehr Regionales auf die Teller der Gäste zu bringen und noch mehr Anreiz für Reisen zu schaffen, soll die regionale Küche Mecklenburg-Vorpommerns bekannter gemacht werden. Im mittleren Preissegment soll eine regionale Ausrichtung erzielt werden,  die sich in der Sternegastronomie im Land bereits etabliert hat. Der Landestourismusverband und der Verein Agrarmarketing haben deshalb jetzt ein zunächst auf zwei Jahre angelegtes Projekt gestartet, um das Profil heimischer Produkte, Gerichte und Veranstaltungen stärker auszuprägen. Die Werbeoffensive beinhaltet beispielsweise die Erstellung von Internetseiten und Broschüren sowie Messeauftritte. Darüber hinaus werden unter anderem im kommenden Jahr Mecklenburg-Vorpommern-Wochen in zehn bis zwölf großen Betriebs- und Konzernrestaurants in West- und Süddeutschland veranstaltet.

Spitzenreiter in Ostdeutschland ist Mecklenburg-Vorpommern bereits jetzt in der Sternegastronomie. Fünf von dem Restaurantführer Michelin dekorierte Restaurants gibt es im Land. Wenn Mecklenburg-Vorpommerns Köche zu Tisch bitten, dann dürfen sich die Gäste neben dem klassischen Mecklenburger Rippenbraten oder dem Bismarckhering beispielsweise auch auf  Mecklenburger Kaviar, Ostseeschnäpel oder vitaminreiche Wellness-Kreationen freuen. Gespeist werden kann sehr ursprünglich in reetgedeckten Fischerstuben oder herrschaftlich in einem der vielen restaurierten Schlösser und Herrenhäuser. Mecklenburg-Vorpommern ist derzeit das Bundesland mit dem höchsten Anteil an Vier- und Fünf-Sterne-Hotels, und von 154 Häusern haben viele mittlerweile Eingang in renommierte Gourmetführer wie GaultMillau, Feinschmecker oder Michelin gefunden.

Foto: Hornfischmenü serviert in Warnemünde (TMV/Werk3)

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