22. Okt 2010 | Nr. 154/10 | Kategorie: Regionenpressedienst

Europäische Route der Backsteingotik: Länderübergreifender Reiseführer erschienen

Wohin reisen, wenn man auf den Spuren der Backsteingotik unterwegs sein möchte, wenn man sich von den Bauten der Macht, den Kathedralen und Klöstern aus gebranntem Ton einfangen lassen will? Diese Frage beantwortet der neue Reiseführer „Entlang der Europäischen Route der Backsteingotik“ (EuRoB), der ab Ende Oktober in allen Tourist-Informationen der EuRoB-Städte erhältlich ist. Auf 60 Seiten präsentiert der Verein „Europäische Route der Backsteingotik e.V.“ die 28 Mitgliedsstädte und -regionen in Dänemark, Deutschland und Polen entlang der Route mit ihren imposanten Zeugnissen aus Ziegeln. Den erhabenen Bauten zwischen Ostseeküste und Seenplatte widmet sich der Reiseführer in entsprechendem Maße, zählen sie doch zu den kulturellen Glanzlichtern Mecklenburg-Vorpommerns. Zudem gibt der neue Reiseführer Informationen zu Sehenswürdigkeiten jenseits der Backsteinriesen, zu touristischen Führungen und bietet neben einem kleinen Sprachführer für den dänischen und polnischen Teil der Route auch ein Glossar zum Thema Backsteingotik an.

Wer der Route entlang der Ostseeküste Mecklenburg folgen will, dem sei eine Tour von Wismar über Neukloster nach Bad Doberan empfohlen. Hoch, stolz und mächtig erheben sich die Wismarer Kirchen St. Nikolai, St. Marien und St. Georgen. In der St. Marienkirche liefert die Dauerausstellung „Wege zur Backsteingotik“ einen Einblick in die Kunst des gotischen Backsteinbaus und des mittelalterlichen Handwerks. Höhepunkt der Ausstellung ist eine 3D-Filmpräsentation, die die Marienkirche virtuell entstehen lässt. In der wieder aufgebauten St. Georgenkirche findet am 24. November 2010 das Gospelkonzert „The Very Best of Black Gospel“ statt.

Ein paar Kilometer weiter liegt eine weitere Perle der Backsteingotik: Neukloster. Die Stadt wird geprägt von dem 1236 geweihten Kloster am Sonnenkamp mit den ältesten Glasmalereien Norddeutschlands. Am 31. Oktober lädt die Kirchengemeinde zum traditionellen Hubertusblasen ein. Die Route führt weiter ins Heilbad Bad Doberan, in dessen hochgotischem Münster den Besucher eine reiche mittelalterliche Ausstattung erwartet. Täglich finden neben den Münsterführungen spezielle Deckengewölbe-, Glocken- und Turmführungen statt. Am 31. Oktober wird zudem die Sonderführung „Das Münster, Perle norddeutscher Backsteingotik“ angeboten. Im Anschluss kann ab 17.00 Uhr der „Musik zum Reformationstag“ gelauscht werden.

Der neue Reiseführer ist ab dem 29. Oktober in der Touristinformation und im Münster von Bad Doberan erhältlich. Weitere Informationen unter www.wismar.de, www.neukloster.de, www.bad-doberan-heiligendamm.de sowie auf den Internetseiten des Vereins Europäische Route der Backsteingotik e.V. www.eurob.org und des Verbandes Mecklenburgischer Ostseebäder e.V. www.ostseeferien.de.


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