13. Okt 2010 | Nr. 147/10 | Kategorie: Pressemitteilungen

Entdeckungen vom 15. bis 21. Oktober 2010

15. Oktober: Seebrücke Heringsdorf

Logieren, Dinieren und Flanieren

Eine fast magnetische Anziehungskraft besitzen die Seebrücken an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns, allen voran die 508 Meter lange und 1994/1995 neu erbaute Seebrücke Heringsdorf. Das liegt vor allem daran, dass den Gästen hier die Möglichkeit geboten wird, trockenen Fußes aufs Meer zu spazieren. Zudem befinden sich auf der Seebrücke mehrere gastronomische Einrichtungen mit Blick aufs Meer, ein Kino sowie ein Muschelmuseum, das 3.000 Exponate vorwiegend aus dem pazifischen Raum ausstellt. Daneben können Gäste in den Ferienwohnungen auf der Seebrücke übernachten und in der Ladenzeile das eine oder andere Souvenir ergattern. Gleichzeitig ist die Seebrücke Anlegestelle für Fahrgastschiffe, die unter anderem Touren in den polnischen Teil der Insel Usedom anbieten. Übrigens: Von 1891 bis 1893 gab es an der Stelle der jetzigen Seebrücke die so genannte „Kaiser-Wilhelm-Brücke“, die nach Plänen des Architekten Johannes Lange von der „Wolgaster-Actien-Gesellschaft für Holzbearbeitung“ errichtet worden war, jedoch durch Naturgewalten wie Eis und Sturm sowie durch Brände zerstört wurde. So standen seit 1958 nur noch einige Balken im Wasser.

Weitere Informationen: www.drei-kaiserbaeder.de

Foto: TMV/Torsten Krüger

16. Oktober: Zoo Schwerin

Puppenspiel im „Löwentunnel“: „Dunkel-Munkel-Party“ am 16. Oktober

Von A wie Ara bis Z wie Zebra: Mitten in Schwerin erwartet Gäste eine grüne Oase, die geprägt ist von einer drei Hektar großen Vogelwiese sowie naturnahen Tieranlagen, die für 650 Tiere in 120 Arten ein Zuhause bietet. Spielplätze, ein Forschercamp, eine Waldschule, ein Streichelgehege und das neue Froschhaus bieten eine Reihe von Freizeitmöglichkeiten. Unter www.zoo-schwerin.de finden Urlauber die Fütterungszeiten von Bären, Pinguinen, Pelikanen und anderen Tieren, bei denen sie den Tierpflegern über die Schulter schauen können. Am 16. Oktober veranstaltet der Zoo eine „Dunkel-Munkel-Party“. Bei diesem besonderen Zooerlebnis für die ganze Familie wird unter anderem das Puppenspiel „Die kleine Seejungfrau“ im „Löwentunnel“ unter dem Löwengehege oder das Puppenspiel „Hexengeschichten“ im Besucherraum „Nashornstall“ gezeigt. In den Spielpausen warten die Zootiere auf einen Besuch, und die kleinen Gäste können sich schminken lassen. Zudem gibt es um 18.00 Uhr einen Lampionumzug. Neueste Attraktion im Schweriner Zoo, der jährlich rund 220.000 Besucher zählt, ist die eineinhalbjährige Tigerin „Angarh“, die im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes den Fortbestand der Rasse sichern soll.

Weitere Informationen: www.zoo-schwerin.de

Foto: Zoo Schwerin

17. Oktober: Dat lütt Museum Alt Jabel

Kirchenkanzel im Kuhstall

Klein, aber fein: Im ehemaligen Pfarrstall in der Gemeinde Alt Jabel befindet sich „Dat lütt Museum“. 1999 gegründet, zeigt es auf drei Etagen Wissenswertes zur Dorfgeschichte, zur Hexenverfolgung in der Griesen Gegend und zu Dorfschulen in der Jabeler Heide. Übers Jahr ergänzen mehrere Ausstellungen das ständige Angebot. Aktuell wird eine Sonderausstellung zur Schnitzkunst in der Region präsentiert. Im ehemaligen Kuhstall des Pfarrhofes ist heute die Kirchenkanzel der Michaeliskirche aufgestellt, von der nach dem Abriss 1909 nur noch die Ringmauern erhalten sind. In der Ruine der Michaeliskirche findet am 5. November um 17.00 Uhr ein Laternengottesdienst statt. Seit 1908 gibt es eine neue Kirche im Ort, in der unter anderem eine Runge-Orgel mit 600 Pfeifen zu bestaunen ist. Am 4. Dezember dürfen sich Gäste auf ein Adventskonzert der Kirchgemeinde und des Musikhofes Alt Jabel freuen.

Weitere Informationen: www.kirche-alt-jabel.de

18. Oktober: Bastorfer Leuchtturm mit Gutshof Bastorf

Café mit Weitblick

Imposante Ausblicke genießen Besucher von der Aussichtsplattform des Bastorfer Leuchtturms, dem höchstgelegenen an den deutschen Küstengewässern, der ein beliebtes Ziel von Wanderern ist. Er steht auf dem Buk, einer Erhebung zwischen den Ostseebädern Rerik und Kühlungsborn. Der Backsteinturm misst zwar 20,8 Meter, hat aber durch seinen Standort rund 78 Meter über dem Meeresspiegel eine Feuerhöhe vom 95,3 Metern. 55 Stufen führen hinauf zur Plattform. Von hier aus können Besucher bei guter Sicht Rostock und Warnemünde im Nordosten oder Rerik und die Wismarer Bucht im Westen sehen. Nach dem Abstieg lohnt ein Besuch des Cafés „Valentins“ gleich neben dem Leuchtturm, in dem Besucher unter anderem bei hausgemachten Torten und heißem Sanddornsaft die Aussicht genießen können. Weniger als zehn Gehminuten entfernt befindet sich der Gutshof Bastorf, der mit Ferienwohnungen und Wellness-Einrichtungen für einen erholsamen Urlaub an der Ostseeküste wirbt.

Weitere Informationen: www.valentins-cafe.de, www.gutshof-bastorf.de, www.leuchtturm-bastorf.de

Foto: TMV/Danny Gohlke,

Die Schauspieler Axel Prahl und Jan Josef Liefers vor dem Leuchtturm Bastorf.

Foto: Dat lütt Museum Alt Jabel

19. Oktober: Museumshof Pingel

400 Jahre alter Bauernhof wurde Museum

1607 errichtete Joachim Pingel den Pingelhof in Alt Damerow in der Region Mecklenburg-Schwerin, der über neun Generationen geführt wurde und bis 1984 der Bäuerin Erna Pingel ein Zuhause bot. Heute ist das bäuerliche Anwesen mit reetgedecktem Hallenhaus, alten Bäumen und Gerätschaften ein Museum und ein Kleinod, dass zum Verweilen einlädt. Hier können sich Besucher ein Bild vom Bauernleben machen, in die kleinen Stuben, die Küche mit der offenen Feuerstelle oder die ehemaligen Ställe schauen. Zusammen mit der Kirche, der Wasserwindmühle, dem Sägewerk und der Schmiede bietet das Ensemble ein eindrucksvolles Abbild vom Leben auf dem Land. Auf dem Museumshof finden eine Vielzahl von Veranstaltungen statt, angefangen bei Markttagen und Schlachtefesten bis hin zu Familientagen. Daneben werden hier auch Theaterstücke in plattdeutscher Sprache aufgeführt. Das Museum bietet auch Hofführungen an.

Weitere Informationen: www.pingelhof-museum.de

Foto: Museumshof Pingel

20. Oktober: Meeresmuseum Stralsund

Tage des Meeres vom 18. bis 21. Oktober

Wo einst gebetet wurde, sind jetzt bunte Fische zu bewundern: Im ehemaligen Dominikanerkloster St. Katharinen in Stralsund ist seit 1951 das Meeresmuseum untergebracht, das eine meereskundliche Ausstellung, tropische Aquarien und Deutschlands größtes Schildkrötenbecken zeigt. Vom 18. bis 21. Oktober finden im Meeresmuseum die „Tage des Meeres statt“. Dazu werden spezielle Führungen und Kurzvorträge angeboten. Der 20. Oktober steht unter der Überschrift „Meeresschildkröten und die Vielfalt in den tropischen Aquarien“. Um 10.30 Uhr und um 14.30 Uhr finden beispielweise Führungen zum Thema „Aquarium hinter den Kulissen“ statt. Um 12.00 Uhr beginnt ein Rundgang zum Thema „Schildkröten – Erfolgsmodell der Evolution“. Daneben können Besucher kommentierten Schaufütterungen der Haie und Meeresschildkröten beiwohnen. Seit 2008 hat die Stiftung Deutsches Meeresmuseum einen weiteren Standort in Stralsund: das Ozeaneum. Beide Häuser sowie deren Museumsgeschwister Nautineum und Natureum zählen zusammen über eine Million Besucher pro Jahr.

Weitere Informationen: www.meeresmuseum.de

Foto: Stiftung Deutsches Meeresmuseum

21. Oktober: Naturpark Insel Usedom

Verschiedene Landschaftsformen auf engstem Raum

Neben den prunkvollen Promenaden der Kaiserbäder mit geschäftigen Cafés, edlen Restaurants und attraktiven Hotels bietet die Insel Usedom auch ein ganz beschauliches Bild, nämlich das des Naturparks Insel Usedom. Hier erleben Besucher verschiedene Landschaftsbilder auf engstem Raum: Ostsee- und Binnenküste, Seen, Moore, Buchenwälder sowie Dünenkiefern. Fast die Hälfte der Naturparkfläche, rund 28 500 Hektar, wird von Wasserflächen eingenommen. Dabei entfallen etwa 27.000 Hektar auf den Peenestrom, das Stettiner Haff, das Achterwasser und die Ostsee. Die Binnenseen des Naturparks umfassen rund 1.500 Hektar Fläche. Auch die Tierwelt begeistert Naturliebhaber. Seeadler, Weißstörche und Eisvögel kreisen durch die Lüfte, und auch der Fischotter hat hier sein Zuhause. Im rekonstruierten Bahnhof der Stadt Usedom befindet sich die Naturwachtstation. Hier erfahren Gäste Wissenswertes etwa zu geführten Wanderungen im Naturpark. Am 22. Oktober können sich Urlauber einer Radtour in den polnischen Nationalpark Wollin anschließen, die über Swinemünde und Lebbin bis nach Misdroy führt. Los geht es um 9.30 Uhr am Haus des Gastes in Bansin.

Weitere Informationen: www.naturpark-usedom.de

Foto: www.usedom.de


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