29. Sep 2010 | Nr. 141/10 | Kategorie: Pressemitteilungen

Entdeckungen vom 1. bis 7. Oktober

1. Oktober: Ausstellungen im Haus des Gastes im Ostseebad Baabe

Roger Willemsen präsentiert neues Buch „Die Enden der Welt“ am 1. Oktober

Das Besondere am Haus des Gastes in Baabe auf Rügen ist zweifelsohne der Standort: Gäste, die in das Haus mit den vielen Informationen über Baabe und die Insel Rügen eintreten, können aus dem Hintereingang gleich auf die Strandpromenade hinausspazieren. Entworfen hat das Ganze der Rügener Architekt Dr. Peter Rockel und damit ein Haus geschaffen, das sich in die Düne und den Küstenwald des kleinsten Ostseebades auf der Insel Rügen einschmiegt. Von einer Aussichtsplattform aus haben Besucher einen grandiosen Blick über Deutschlands größtes Eiland. Zum Haus gehört neben einer Bibliothek auch ein Veranstaltungssaal. Am 1. Oktober stellt hier Roger Willemsen sein neues Buch „Die Enden der Welt“ vor.

Übrigens: Baabe positioniert sich als allergiefreundliche Gemeinde. Im Mai 2008 erhielt die Gemeinde das Zertifikat durch die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF). Inzwischen sind 220 Betten als allergikerfreundlich ausgewiesen. Der Hausstauballergiker findet Zimmer, in denen die Betten mit milbendichten Schutzbezügen ausgerüstet sind, glatte Böden oder kurzflorige Teppiche, die mit einem Staubsauger mit HEPA-12-Filter gereinigt werden. Tierhaarallergiker können auf Unterkünfte mit Haustierverbot zurückgreifen und Nahrungsmittelallergiker finden entsprechende Angebote mit allergikergerechten Speisenangeboten.

Weitere Informationen: www.baabe.de

Foto: Haus des Gastes in Baabe

2. Oktober: Stadtmuseum Güstrow

 Güstrower Kunstnacht am 2. Oktober

Seit 2003 hat das Stadtmuseum Güstrow einen neuen Standort: Es befindet sich über dem Stadtarchiv im 1826 errichteten Spital eines Landarbeitshauses. Die neue Dauerausstellung macht die historische Bedeutung der Stadt als Zentrum geistiger, politischer und künstlerischer Auseinandersetzungen sowie die bevorzugte Stellung der Stadt innerhalb des Landes Mecklenburg sichtbar. Zu den Besonderheiten gehören die 12.000 Blatt umfassende Theaterzettelsammlung sowie ein großer Teil des künstlerischen Nachlasses des in Güstrow geborenen Malers, Kopisten und Restaurators Otto Vermehren (1861-1917), der ab 1900 in Florenz als Direktor die Restaurierungswerkstätten der Uffizien leitete. Zudem zeigt das Museum das mittelalterliche Güstrow sowie die Darstellung der Residenzgeschichte im 16. und 17. Jahrhundert, die Zeit der Befreiungskriege 1813/14 und eine Sammlung deutscher Expressionisten. Einzelausstellungen zeigen Leben und Werk des in Güstrow geborenen Malers der deutschen Romantik Georg Friedrich Kersting (1785-1847) und des Dichters John Brinckman (1814-1870), Mitbegründer der neuen niederdeutschen Literatur. Am 2. Oktober können Besucher das Stadtmuseum im Rahmen der Güstrower Kunstnacht erkunden. Dann ist auch die neue Ausstellung „Der Künstler und Dramatiker Ernst Barlach im Buch“ zu sehen. Bis zum 3. Oktober präsentiert das Museum eine Zinnfigurenausstellung, ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Verein „Klio – Freunde der Zinnfigur – Berlin“.

Weitere Informationen: www.guestrow.de

Foto: Stadtmuseum Güstrow/Blick in die John Brinckman-Ausstellung

3. Oktober: Grenzhus Schlagsdorf

Am Tag der Wiedervereinigung einen Ausflug in die Geschichte machen

Am Jahrestag der Wiedervereinigung, am 3. Oktober, lohnt ein Besuch im Grenzhus in Schlagsdorf – ein Museum mit Ausstellungen zum Leben an der innerdeutschen Grenze. Es zeigt den Grenzabschnitt zwischen Ostsee und Elbe. Diesen können Besucher von verschiedenen Seiten aus betrachten: aus der Sicht eines ehemaligen DDR-Bürgers, eines DDR-Grenzsoldaten, eines Republikflüchtigen oder der eines Bundesbürgers. Daraus ergeben sich verschiedene Betrachtungsweisen, denn für den einen war das Grenzgebiet alltäglicher Arbeitsplatz, für andere unüberwindbares Hindernis. Zur Außenanlage gehören unter anderem ein begehbarer Beobachtungsturm, ein Betonbeobachtungsbunker, eine Hundelaufanlage, ein Kolonnenweg mit Spurensicherungsstreifen, ein Kfz-Sperrgraben, ein Metallgitterzaun sowie ein Kontrollhäuschen. Ein anderer Blick im Grenzhus gilt der Natur. Diese konnte sich im Grenzgebiet ungehindert entwickeln und lockt heute viele Urlauber in die Region des Biosphärenreservates Schaalsee.

Weitere Informationen: www.grenzhus.de

Foto: Grenzhus Schlagsdorf

4. Oktober: Erlebnis- und Tigerpark Dassow

 Kamel-Show und Hunde-Revue

Sibirische, indochinesische, indische: Insgesamt 12 Tiger unterschiedlicher Herkunft können Besucher im Erlebnis- und Tigerpark Dassow bestaunen. Dazu gesellen sich weitere Tiere, angefangen bei Lamas über Alpakas bis hin zur Indischen Laufente. Auch ein weißer Löwe ist dort zu bewundern. Im Spielbereich des Areals warten ein Bungytrampolin auf Akrobaten oder Fußballtore auf kleine Kicker. Im Mitmachzirkus vom 8. bis 24. Oktober können die Kleinen täglich selbst in einer Zirkusmanege auftreten. Unter Anleitung lernen sie Kunststücke wie Jonglage, Seiltanz und Zauberei, die sie anschließend mit Musik und Licht-Show einem Publikum vorführen dürfen und so zu „Stars in der Manege“ werden. Zudem finden regelmäßig Raubtierfütterungen statt, bei dem Gäste zuschauen dürfen und die Wildheit der Tiere erleben. Im Show-Programm mit Kamel-Show oder Hunde-Revue zeigen Dompteure ihr Können. Wer sich für artgerechte Haltung der Tiere einsetzen möchte, kann Tierpatenschaften übernehmen. Übrigens: Am 4. Oktober zahlen Gäste im Rahmen der Zootage nur die Hälfte des Eintritts.

Weitere Informationen: www.tigerpark.de

Foto: Erlebnis- und Tigerpark Dassow

5. Oktober: Richard Wossidlo-Haus – „Alte Ausspanne“

 Sonderausstellung „Landwirte im Widerstand“ noch bis zum 1. November zu sehen

Im Ortsteil Friedrichshof der Gemeinde Walkendorf in der Mecklenburgischen Schweiz erblickte der Volkskundler Richard Wossidlo (1859-1939) das Licht der Welt. Er reiste über fünf Jahrzehnte durchs Land, um das Berufswissen, die Lebenserinnerungen und Geschichten der so genannten „einfachen“ Leute festzuhalten und aufzuschreiben. Die Mundart notierte er beispielsweise auf handtellergroßen Zetteln und gelegentlich beschrieb er sogar seine Manschetten. Zusammengekommen sind schließlich zwei Millionen Belegzettel. Eine Sachsammlung von rund 3.000 Gegenständen bildet heute den Fundus des Museums in Schwerin-Mueß. Im Wossidlo-Haus in Walkendorf wird an den Begründer der mecklenburgischen Volkskunde erinnert. Das Haus, ein Landarbeiterkaten erbaut um 1875, gehört mit der Alten Ausspanne (1662), dem Gemeindehaus, Kirche und Dorfweiher zur Dorfmitte. Das Wossidlo-Haus präsentiert biografische Daten Wossidlos sowie Informatives zu seinen Arbeitsjahren und zu seinem enormen Sammelgut und seiner Forschungstätigkeit. Zudem findet sein Bemühen um die niederdeutsche Sprache Beachtung. Aktuell präsentiert das Wossidlo-Haus die Sonderausstellung „Landwirte im Widerstand – 1933-1945“, die noch bis zum 1. November zu sehen ist. Regelmäßig werden auch Führungen durch das Haus angeboten. Danach können sich Gäste den Kuchen in der Alten Ausspanne schmecken lassen.

Weitere Informationen: www.ausspanne-walkendorf.de

Foto: Alte Ausspanne Walkendorf

6. Oktober: Wisentreservat Damerower Werder – Forstamt Nossentiner Heide

Eine Halbinsel für die Wisente

Der Damerower Werder ist eine Halbinsel im Kölpinsee in der Mecklenburgischen Seenplatte und liegt im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide. Hier befindet sich seit 1957 ein Wisentreservat, eine der größten Zuchtstationen weltweit, betrieben vom Forstamt Nossentiner Heide. Das Gehege wurde aufgebaut, um eine Genreserve für die dramatisch dezimierten Wisentbestände zu erhalten. Auf einem 320 Hektar großen Areal leben ständig und unter natürlichen Bedingungen zwischen 30 bis 35 Wisente zwischen Rehen, Hirschen, Füchsen und Wildschweinen. Etwa zehn Jungtiere erblicken hier jährlich das Licht der Welt. Im Infocenter bekommen Besucher einen Einblick in die Wisentzucht und die Eintrittskarten für das Reservat, in dem die Tiere beobachtet werden können. Täglich um 11.00 Uhr und 15.00 Uhr finden Schaufütterungen statt. Neu im Wisentreservat ist ein Walderlebnispfad mit Fledermauskasten, Ameisenhaus, einer Ausstellung mit Fühl- und Sichttafeln sowie einem Dendrophon – eine Art Xylophon aus Ästen verschiedener Baumarten, das den unterschiedlichen Klang der Hölzer erleben lässt.

Weitere Informationen: www.wald-mv.de

Foto: Wisentreservat Damerower Werder

7. Oktober: Natureum Darßer Ort

 Ausstellung „Neptuns Handschrift – Zeichen des Meeres“ zeigt Formenvielfalt der Buhnen

Das Naturkundemuseum im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft befindet sich auf der Halbinsel Darß bei Prerow direkt am begehbaren Leuchtturm Darßer Ort und ist neben dem Meeresmuseum, dem Nautineum und dem Ozeaneum ein vierter Außenstandort des Deutschen Meeresmuseums. Hier werden besonders die Vielfalt, Dynamik und Schutzbedürftigkeit der einzigartigen Landschaft dargestellt. Zahlreiche Tierpräparate vermitteln einen lebensnahen Eindruck der Fauna von Meer, Strand, Düne und Wald in der Kernzone des Nationalparks. Im „Ostsee-Aquarium“ des Natureums können Gäste Fische und wirbellose Tiere aus der Ostsee bestaunen. Der Auftstieg auf den Leuchtturm lohnt, kann man sich doch von der Aussichtsplattform einen Bild der Landab- und -antragunsprozesse auf dem Darß machen. Noch bis Ende 2010 ist die Ausstellung „Neptuns Handschrift – Zeichen des Meeres“ zu sehen, in deren Mittelpunkt Buhnen stehen, die vom Meer geformt wurden.

Weitere Informationen: www.meeresmuseum.de

Foto: Natureum/Johannes-Maria Schlorke


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