22. Sep 2010 | Nr. 136/10 | Kategorie: Pressemitteilungen

Entdeckungen vom 24. bis 30. September 2010

24. September: Mecklenburgisches Eisenbahn- und Technikmuseum

Schweriner Eisenbahn- und Modellbahntage vom 24. bis 26. September

Direkt am Schweriner Hauptbahnhof befindet sich das ehrenamtlich geführte Mecklenburgische Eisenbahn- und Technikmuseum, das verschiedene Dampf- und Dieselloks sowie Triebwagen zeigt, darunter auch drei denkmalgeschützte Dampfloks. Mit einer davon, der ältesten betriebsfähigen Normalspurdampflok Deutschlands, können Besucher der Schweriner Eisenbahn- und Modellbahntage vom 24. bis 26. September auf dem Museumsgelände mitfahren. Zudem stellen 13 Modellbahn-Clubs ihre Modulanlagen aus. Im Miniformat zu sehen sind dann der Klützer Bahnhof bei Boltenhagen oder die schweizerische Verbindung zwischen Furka und Oberalp. In der Dauerausstellung des Museums lernen Besucher auch das Einmaleins der Stellwerkstechnik kennen. Auf Wunsch werden Führungen angeboten, während derer die Geschichte der mecklenburgischen Eisenbahn erzählt wird. Das Museum ist an jedem letzten Samstag im Monat und während der Sonderveranstaltungen geöffnet.

Weitere Informationen: www.mef-schwerin.de

Foto: Mecklenburgisches Eisenbahn- und Technikmuseum

25. September: Eisenbahnmuseum Neukalen

Saisonausklangfest am 25. September

Auf Schienen ins Museum: Das Eisenbahnmuseum Neukalen in der Mecklenburgischen Schweiz liegt an einer Draisinenstrecke, die von Dargun nach Salem führt. Hier lohnt ein Ausstieg, denn das Museum beherbergt eine Ausstellung, die die Entwicklung der Berufsbekleidung der Eisenbahner aus mehreren Jahrhunderten zeigt. Zu finden sind hier historische Uniformen von Schaffnern, Fahrdienstleitern, Weichenstellern und Rangiermeistern. Die älteste Uniform stammt aus dem Jahr 1880. Zudem präsentiert das Museum verschiedene Schulterstücke aus den Jahren 1872 bis 1918. Gleich nebenan im Güterbahnhof sind fünf historische Waggons zu bewundern. In einem davon befindet sich ein Café. Am 25. September wird im Eisenbahnmuseum das Saisonausklangfest gefeiert. Dabei werden unter anderem Führungen durchs Museum angeboten.

Weitere Informationen: www.bahnhof-neukalen.de

Foto: Eisenbahnmuseum Neukalen

26. September: Erlebnis-Bauernhof Kliewe

Tag des Offenen Hofes am 26. September

Urlaub auf dem Bauernhof: Wer vom Hahnenschrei anstelle eines Weckers geweckt werden möchte, besucht den Bauernhof Kliewe auf der Insel Rügen. Inmitten von Enten, Hühnern, Ponys, Kühen, Hasen, Esel oder Katzen lässt sich hier das Landleben genießen. Schon seit 1840 befindet sich der Hof in Familienbesitz. Heute werden hier neben dem Landwirtschaftsbetrieb auch viele Freizeitangebote wie Traktorfahren oder Ponyreiten angeboten. Am 26. September findet auf dem Bauernhof Kliewe der „Tag des Offenen Hofes“ statt. Besucher dürfen sich auf Kremserfahrten und Fahrten mit der Ummanzer Feuerwehr freuen. Zudem gibt es eine Mal- und Bastelstraße, Kinderschminken, ein Karussell und eine Hüpfburg für die kleinen Gäste. Eine Kürbis-Schau, das Schaukorbflechten, ein Schau-Hufbeschlag und eine Schau-Schafschur ergänzen die vielseitigen Veranstaltungen. Im Hofladen können ganzjährig regionale Produkte erworben werden, darunter Hausmacherwurst, Sanddornerzeugnisse und Käseprodukte.

Weitere Informationen: www.bauernhof-kliewe.de

Foto: Bauernhof Kliewe

27. September: „BioModelldorf Wieck“ mit Nationalpark- und Gästezentrum Darßer Arche

 „Darßer NaturFilmfestival“ vom 25. bis 29. September

Die Gemeinde Wieck auf dem Darß positioniert sich als „BioModelldorf Wieck“ und setzt sich als solches für gesunde Ernährung, ökologischen Landbau und regionale Wirtschaftskreisläufe ein. Die Arbeitsgemeinschaft steht Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen offen, die ihre Ziele im Sinne nachhaltiger ökologischer Komponenten ausgerichtet haben. Sie bietet ein Dach für eigenständige Projekte oder Aktionen und führt als Arbeitsgemeinschaft gemeinsame Projekte durch wie etwa den Bio-Frischemarkt, der von Mai bis Oktober immer mittwochs und samstags vor der Darßer Arche stattfindet. Die Darßer Arche mit umfangreicher Nationalparkausstellung und Künstlergalerie ist Anlaufstelle für Besucher des Nationalparks Vorpommersche-Boddenlandschaft. Die Naturschönheiten, unter anderem im Nationalpark, spielen auf dem „Darßer NaturFilmfestival“ vom 25. bis 29. September eine bedeutende Rolle. Gezeigt werden hier in authentischer Umgebung Tier- und Naturfilme namhafter Autoren und Regisseure.

Weitere Informationen: www.biomodelldorf.de, www.arche-natura.de

Foto: BioModelldorf Wieck/Darßer Arche

28. September: Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt Rostock

Sonderausstellung „Von Liebe und Zorn. Jung Sein in der Diktatur“ noch bis zum 30. Oktober zu sehen

Die Untersuchungshaftanstalt der Stasi in Rostock wurde Ende der 1950er Jahre gebaut. Sie befand sich auf dem Innenhof der damals ebenfalls errichteten Bezirksverwaltung für Staatssicherheit Rostock und lag somit abgeschirmt von der Außenwelt. In den etwa 50 Zellen konnten 110 Frauen und Männer gleichzeitig inhaftiert werden. Zwischen 1960 und 1989 durchlebten rund 4.800 vorwiegend politische Untersuchungshäftlinge leidvolle Wochen und Monate. Seit 1998 gehört die frühere Untersuchungshaftanstalt zum „Dokumentationszentrum für die Opfer deutscher Diktaturen“ des Landes Mecklenburg-Vorpommern, angebunden an das Historische Institut der Universität Rostock. In der „Dokumentations- und Gedenkstätte“ wird in einer Mischung aus musealer Präsentation und historischer Dokumentation über den DDR-Staatssicherheitsdienst als wichtigste innere Stütze der SED-Herrschaft informiert. Zugleich werden Bedingungen in der Stasi-Untersuchungshaftanstalt dargestellt. Von Zeit zu Zeit ergänzen Sonderausstellungen zu Themen der DDR-Geschichte das Angebot. So ist vom 22. September bis zum 30. Oktober die Sonderausstellung „Von Liebe und Zorn. Jung Sein in der Diktatur“ zu sehen. Zu besichtigen sind unter anderem der Zellentrakt und Originalzellen. Bei Führungen sind auch der so genannte Freihof, die Dunkelzellen und ein Gefangenentransportwagen zu sehen. Öffentliche Führungen finden jeden Mittwoch um 15.30 Uhr und Samstag um 14.00 Uhr (ab November 2010: immer Mittwoch und Samstag 14.00 Uhr) statt. Am 3. Oktober sind Interessierte zu einem Vortrag und Gespräch zum Thema „Wegschließen oder Offenlegen? Der Streit um die Stasi-Akten im Prozess der deutschen Vereinigung 1990“ eingeladen.

Weitere Informationen: www.bstu.bund.de

Foto: Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt Rostock

29. September: Ernst Barlach Stiftung Güstrow – Atelierhaus und Ausstellungsforum

Güstrower Kunstnacht am 2. Oktober

Im Mittelpunkt der Ausstellungs-, Forschungs- und Publikationstätigkeit der Ernst Barlach Stiftung Güstrow steht das Werk des Bildhauers, Graphikers und Schriftstellers (1870-1938), der als einer der bedeutendsten Bildhauer des Expressionismus gilt und in Güstrow sein Hauptwerk schuf. Rund 320 Skulpturen, 1.100 Handzeichnungen, 200 Druckgrafiken, 120 Taschen- und Skizzenbücher sowie 120 literarische Dokumente gehören zum Nachlass, der seit 1994 von der Stiftung verwaltet wird. Die Werke sind in den Museen der Stiftung – der Gertrudenkapelle, dem Atelierhaus und dem Ausstellungsforum-Graphikkabinett zu entdecken. Die ständigen Ausstellungen zeigen bedeutende Werke Ernst Barlachs aus dem Schaffenszeitraum von 1900 bis 1938, darunter weltbekannte Holzskulpturen wie „Lesender Klosterschüler“

oder „Wanderer im Wind“. Zudem gehört die Skulptur „Der Schwebende“ im Dom zu den Besuchermagneten. Die Ernst Barlach Stiftung ist eine von zwanzig Institutionen der neuen Bundesländer, die im Jahr 2002 in das „Blaubuch“ der Bundesregierung als „Kultureller Gedächtnisort mit besonderer nationaler Bedeutung“ aufgenommen wurden. Am 2. Oktober lädt die Barlachstadt zur Güstrower Kunstnacht ein. Neben Lesungen und Konzerten wird um 19.00 Uhr im Stadtmuseum die Ausstellung „Der Künstler und Dramatiker Ernst Barlach im Buch“ eröffnet.

Weitere Informationen: www.ernst-barlach-stiftung.de

Foto: Ernst Barlach Stiftung Güstrow/Lesender Klosterschüler

30. September: Wasserskilift Zachun

In zwei Stunden zum Wasserskiläufer

90 Prozent der Menschen, die sich noch nie im Wasserski versucht haben, lernen es laut Aussagen des Wasserskiliftzentrums Zachun in Mecklenburg-Schwerin innerhalb von zwei Stunden. Interessierte können am Wasserski-Anfängerkurs Premium, der jeweils sonntags von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr angeboten wird, teilnehmen und werden dabei angeleitet. Zudem können Gäste in Zachun auch das Wakeboarden erlernen. Fortgeschrittene sparen bei einem Besuch diesen Termin aus und bewegen sich mit 30 Kilometern pro Stunde auf der 800 Meter langen Bahn. Gleich neben dem Lift liegt ein Campingplatz mit 46 Stellplätzen. Zur Anlage gehört ebenfalls ein Panoramarestaurant mit großer Sonnenterasse, von der aus Anfänger beobachtet und Fortgeschrittene bewundert werden können. Der Wasserskilift ist noch bis zum 3. Oktober geöffnet. Im Anschluss beginnt die Winterruhe.

Weitere Informationen: www.wasserskilift.de

Foto: Wasserskilift Zachun


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