11. Aug 2010 | Nr. 113/10 | Kategorie: Pressemitteilungen

Entdeckungen vom 13. bis 19. August 2010

13. August: Schlosspark Ludwigslust

„Kleines Fest“ im großen Park am 13. und 14. August

Kleinkunst im Schlosspark: Auf einem Notenständer spielt Herr Fröhlich die Melodie der Eurovision, auf einer Mülltonne die „Ode an die Freude“ und mit Hilfe von Rasierapparaten gurgelt er „God shave the Queen“. Arno Markgraf alias Herr Fröhlich ist einer von etwa 70 Künstlern, die beim „Kleinen Fest“ am 13. und 14. August den Park rund um das Ludwigsluster Schloss zur zauberhaften Kulisse für Akrobatik, Zauberei, Comedy und Pantomime verwandeln. Angelegt durch Peter Joseph Lenné, gehört der 130 Hektar große Park mit seinen Wassersprüngen, architektonischen sowie dendrologischen Besonderheiten und dem Barockschloss zu den bekanntesten Gartenanlagen in Mecklenburg-Vorpommern. Kleinkunst im besten Sinne verspricht auch „Metroccolis“. Dahinter stehen so genannte Maschinenmenschen, die sich mit weißen Masken, manchmal sekundenschnell, dann wieder zeitlupenartig, durch das Publikum bewegen. Drachen aus Mythen und Märchen schwirren zwischen den Robotermenschen umher und entführen die Gäste in eine Traumwelt. Hier und da macht ein Clown seine Scherze, ein Pantomime und ein Puppenspieler verzaubern die Gäste und der „Moccamaker“ macht Lust auf Kaffee und orientalisches Gebäck. Kleinkunst gepaart mit kulinarischen Köstlichkeiten versprechen genussvolle Abende, die jeweils mit einem spektakulären Feuerwerk enden. Karten für 15 Euro im Vorverkauf gibt es unter www.festpiele-mv.de.
Weitere Informationen: www.mv-schloesser.de

14. August: Schloss und Schlosspark Bothmer

Open-Air-Konzert der „Festspiele Mecklenburg-Vorpommern“ am 14. August anlässlich des 200. Geburtstages von Frédéric Chopin

Im Klützer Winkel zwischen Wismar und Lübeck befindet sich eine der eindrucksvollsten Barockanlagen Norddeutschlands: Schloss Bothmer. Eine pittoreske Lindenallee führt zur Anlage, die in den Jahren 1726 bis 1732 für Reichsgraf Hans Caspar von Bothmer erbaut wurde. Bis 1945 befand sich das Schloss in Privatbesitz der Familie von Bothmer. Nach Kriegsende wurde das Gebäudeensemble als Alten- und Pflegeheim genutzt. Seit Februar 2008 trägt das Land Mecklenburg-Vorpommern die Verantwortung für das Schlossensemble und lässt es restaurieren. Im Schlosspark sind am 14. August die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern zu Gast. Gespielt wird Musik aus der Feder von Frédéric Chopin, der in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag feiern würde.
Weitere Informationen: www.mv-schloesser.de, www.festpiele-mv.de

15. August: Rauchhaus in Karft bei Wittenburg

Schlafen und Speisen wie vor 100 Jahren


Schlafen wie vor 100 Jahren können Gäste im Rauchhaus in Karft am Biosphärenreservat Schaalsee. Lehmwände, alte Dielen, ein Kachelofen und eine nostalgische Küche gehören zur Einrichtung. In sieben Zimmer mit Namen wie „Tagelöhnerkammer“, „Knechtkammer“ oder „Mägdekammer“ werden Gäste in eine andere Zeit entführt. Dennoch müssen diese nicht auf Komfort verzichten, denn moderne Bäder und Fußbodenheizungen schaffen entsprechende Annehmlichkeiten. Das Rauchhaus stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Hier ließen die Bauern Vorräte wie Fisch, Fleisch und Würste konservieren. Auf dem Boden über der Diele wurden Rüben und Getreide gelagert durch die der Rauch zog und so Schädlinge fernhielt. Da, wo einst die Vorräte gelagert wurden, finden heute Seminare statt. Im Restaurant stehen Gerichte wie Schmorgurken und Königsberger Klopse auf der Speisekarte, die nicht als Tellergerichte, sondern in Schüsseln und Terrinen serviert werden.
Weitere Informationen: www.rauchhaus.de

16. August: Schau-Imkerei und Bienenmuseum in Plau am See

Einblicke in die Welt der Bienen

Bienen können 30 Blüten pro Minute anfliegen, ihre Augen bestehen aus rund 4.000 bis 5.000 Einzelaugen und sie verständigen sich durch eine Körpersprache aus differenzierten Tänzen auf der Wabe, in denen Entfernung, Richtung und Art der Nahrungsquelle mitgeteilt werden. Diese und andere Besonderheiten über Bienen erfahren Besucher im Bienenmuseum in Plau am See, das Teil einer Anlage mit Schau-Imkerei, Fachhandel für Bienenprodukte und Imkereibedarf sowie Ferienwohnungen ist. Mit mehr als 300 Bienenvölkern in 16 Wanderwagen werden hier jährlich zehn bis zwölf Tonnen naturreiner Honig geerntet. Verarbeitet wird dieser zu rund zehn Sorten, angefangen vom Wald- oder Wickenhonig bis hin zum Klee- oder Kornblumenhonig. Bei Führungen werden Honigschleudern, Abfülleinrichtungen und die Wachskerzenproduktion erläutert. Zudem dürfen verschiedene Honigsorten und Honigkuchen gekostet werden. Ein Rundgang durch den Bienenweidegarten, in dem sich über 300 Nahrungspflanzen der Bienen befinden, angefangen von der Akazie bis hin zur Zaubernuss, komplettiert das Angebot.
Weitere Informationen: www.bienen-neumann.de


17. August: Lehmmuseum Gnevsdorf

Fotoausstellung „Japanische Lehmarchitektur und Lehmputze“ bis zum 30. September


Im Lehmmuseum Gnevsdorf bei Plau am See erfahren Besucher in einer ständigen Ausstellung Wissenswertes zum Baustoff, der im Innenbereich als Lehmputz aufgrund seiner positiven Eigenschaften – er speichert Wärme und wirkt ausgleichend auf die Luftfeuchtigkeit – derzeit eine Renaissance erlebt. Im Museum wird beispielweise gezeigt, wie der Lehm durch die Eiszeit nach Mecklenburg-Vorpommern verschoben wurde, welche unterschiedlichen Lehmsorten und -farben es weltweit gibt oder welche Rolle der Baustoff in der Mythologie spielt. Zudem wird anhand eines begehbaren Schwalbennestes erläutert, was der Mensch von der Bauweise der Tiere lernen kann. Bis zum 30. September werden in einer Fotoausstellung Bilder japanischer Lehmarchitektur gezeigt. Am 21. August heißt es vor dem Lehmmuseum „Gerichte und Genüsse in Lehm gebacken“. Dabei erfahren Besucher alles über das Backen von Gerichten in Lehm, das auch heute noch in Ländern Afrikas und Asiens verbreitet ist. Forellen aus dem Plauer See und Gemüse werden in Lehm gebacken und zum Probieren gereicht.
Weitere Informationen: www.fal-ev.de

18. August: Kunst und Kultur auf Gut Gremmelin

Ausstellung „Mit Künstlern um die Welt“ beginnt am 4. September


Gut Gremmelin in der Mecklenburgischen Schweiz hat sich als eines der besten Klausurtagungshotels Deutschlands längst einen Namen gemacht. Auf dem Gelände der historischen Gutsanlage mit Badesee finden Manager etwa auf dem „Lernfloß“, mit dem sie auf dem Badesee ankern können, ausreichend frische Luft zum Denken. Im hauseigenen Hochseilgarten werden Teamfähigkeit und Geschicklichkeit trainiert. Das Tagungs- und Genusshotel bietet darüber hinaus regelmäßige Kunstausstellungen und Kultur-Events für Genießer an. Am 4. September um 17.00 Uhr eröffnet die neue Ausstellung „Mit Künstlern um die Welt“. Dabei werden klassische Ölbilder, dreidimensionale Lehmbilder und Skulpturen von Künstlern präsentiert, die sich lange Zeit in Afrika und Asien aufgehalten haben. Ein Buffet mit internationalen Speisen soll auch im kulinarischen Bereich die Besucher überzeugen. Im Bio-Restaurant werden regelmäßig Kochkurse zu verschiedenen Themen angeboten.
Weitere Informationen: www.gutgremmelin.de



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