07. Jul 2010 | Nr. 100/10 | Kategorie: Pressemitteilungen

Entdeckungen vom 9. bis 15. Juli

9. Juli: Münster Bad Doberan

Jubiläumskonzert „30 Jahre Schuke-Orgel“ am 9. Juli 2010

Das Münster – eine „Perle der norddeutschen Backsteingotik“ – ist die im späten 13. Jahrhundert erbaute hochgotische Kirche des ehemaligen Zisterzienserklosters in Bad Doberan. Es liegt heute an der „Europäischen Straße der Backsteingotik“, westlich der Hansestadt Rostock. In keiner anderen Zisterzienserkirche europaweit blieb eine reichere mittelalterliche Ausstattung erhalten. Das Münster gilt auch deshalb als einzigartiges Kunstdenkmal im gesamten Ostseeküstenbereich. Bemerkenswert unter der Fülle der Ausstattungsstücke sind unter anderem der Hochaltar als ältester bekannter Flügelaltar der Kunstgeschichte, der monumentale Lettner-Kreuzaltar und die Grabplastik der dänischen Königin Margarete Sambiria. Empfehlenswert für Besucher ist die Teilnahme an einer der Sonderführungen, die von Mai bis Oktober mit wechselnden Themen stattfinden, insbesondere die Glocken-, Turm- und Gewölbeführungen von Mai bis Oktober täglich um 12.00 Uhr. Am 9. Juli 2010 findet anlässlich des 30. Jahrestages der großen Schuke-Orgel um 19.30 Uhr ein Jubiläumskonzert statt. Vor dem Konzert gibt es eine Führung durch die Klosteranlage. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr am Münster; für Konzertbesucher ist die Führung frei. An der Orgel spielt Kantor Matthias Bönner, der gleichzeitig im Konzert seine erste Orgelaufnahme vorstellt. Der Erlös aus dem Verkauf der CD dient vor allem zur weiterhin nötigen Refinanzierung der Sanierungskosten. Konzertkarten können für 10,00 Euro bzw. ermäßigt für 7,00 Euro erworben werden. Ein Bus steht für die Rückfahrt der Besucher nach dem Konzert kostenlos bereit.

Weitere Informationen: www.doberanermuenster.de

10. Juli: St. Marienkirche Ueckermünde

Festumzug „750 Jahre Ueckermünde“ am 10. Juli 2010

Bereits Kilometer vor dem Ortseingang der Stadt Ueckermünde ist der Kirchturm der Marienkirche auszumachen. Seit dem 16. März 1766 steht Sankt Marien an dieser Stelle. Das Besondere: die komplett bemalte Holzdecke und die drei Kronleuchter, die aus den Jahren 1648 bis 1703 stammen. Auch die großen Ölgemälde, die Persönlichkeiten wie die Reformatoren Luther und Calvin oder die Ueckermünder Pastoren Ravenstein und Caludius zeigen, machen den Besuch der Kirche lohnenswert. Der Turm des Sakralbaus wurde 1866 neu aufgebaut und 1991 saniert. In ihm befinden sich drei Glocken. Besucher haben die Möglichkeit, sich die Kirche anzuschauen oder einen Gottesdienst oder eines der vielen Konzerte, die vor allem im Sommer stattfinden, zu besuchen. Bereits zum zehnten Mal werden sich am Wochenende vom 10. bis 11. Juli 2010 der Marktplatz und seine angrenzenden Bereiche in ein mittelalterliches Stadtbild verwandeln. Herzog Bogislaw X. hält mit seinem Gefolge Einzug, wenn zum 750. Jahrestag der Stadtgründung und eingebettet in das Jubiläums-Altstadtspektakel am 10. Juli 2010 der „Historische Festumzug“ in Ueckermünde stattfindet. Gestartet wird an der Ecke Belliner/Neuendorfer Straße um 13.00 Uhr, weiter geht es in Richtung Altstadt. In einer Vielzahl bewegter Bilder wird die Ueckermünder Stadtgeschichte von 1178 bis zur heutigen Zeit dargestellt. Daran beteiligen sich ca. 1.000 Statisten mit 700 Kostümen, 39 Reitpferde und 27 Zugpferde mit Gespann sowie eine Vielzahl von Musikkapellen.

Weitere Informationen: www.ueckermuende.de

11. Juli: Gestüt Ganschow

Ganschower Stutenparaden am 11., 18. und 24. Juli 2010

Im Jahre 1969 entstand das Gestüt Ganschow. Das von der Residenzstadt Güstrow acht Kilometer entfernte Anwesen hat sich inzwischen zum größten Gestüt des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit einem Pferdebestand von 670 Tieren entwickelt. Besuchern werden dort viele Angebote gemacht: Gruppen können das Gestüt besichtigen, Kinder Reitferien verbringen, es können Kutschfahrten gebucht werden, Reit- und Fahrstunden genommen werden, Lehrgänge mit Abzeichenprüfungen absolviert werden oder Reit-, Fahr- und Voltigierpferde erworben werden. Daneben werden immer wieder besondere Veranstaltungen auf dem Paradeplatz des Gestütes geboten. So wird am Sonntag, 11. Juli, sowie Sonntag, 18. Juli, und Samstag, 24. Juli 2010, die Ganschower Stutenparade veranstaltet. Beginn ist jeweils 13.00 Uhr und Ende der Parade etwa 17.00 Uhr. In der Zeit von 9.00 bis 12.00 Uhr können Besucher in die Ställe des Gestütes schauen. Zudem führen die mehr als 200 mitwirkenden Pferde und ihre Betreuer eine eindrucksvolle Kombination von Zucht, Sport und Show vor. Höhepunkte jeder Stutenparade sind Deutschlands größte Zweispännerquadrille mit 32 angespannten Pferden sowie die freilaufende Herde mit 100 Pferden. Während jeder Parade wird als Hauptgewinn ein Fohlen verlost. Karten kosten für Kinder bis 13 Jahre sechs Euro und für Erwachsene 12,50 Euro.

Weitere Informationen: www.gestuet-ganschow.de

12. Juli: Kinderland Trassenheide

Gartenbahn und Riesenhüpfball locken kleine Gäste in Usedoms Norden

Kindereisenbahn, begehbare Geisterbahn, Westernbahn, Schlitterrutsche und total verrückte Fahrräder: In der Freizeit-Erlebniswelt „Usedom-Park“ Trassenheide findet die ganze Familie Spaß und Abenteuer. Die vielen Attraktionen erfreuen besonders die Kinder: So warten Ponys auf Streicheleinheiten und dürfen natürlich auch geritten werden, das Kinderkarussell kann nach Herzenslust genutzt werden und mit „Der wilden 13“ – einer Gartenbahn – geht es auf große Fahrt rund um die Teichanlage. Eine Hüpfburg und eine Trampolinanalage bieten jede Menge Spielspaß. In der Sandecke buddeln die Kleinsten mit den bereitliegenden Spielsachen. Auf einer gesonderten Fläche fahren sie mit kleinen Rollern oder GoKarts um die Wette, und auf dem Spielparcours warten weitere Abwechslungen. Für die Größeren gibt es Spielautomaten, ein Großschachfeld und Tischtennisplatten. Seit der Saisoneröffnung 2010 erwartet die Kleinen im Kinderland der „größte Hüpfball der Insel“ mit einem Durchmesser von zehn mal 16 Metern. Während die Kinder die vielen Angebote ausprobieren, können sich die Eltern gemütlich im Kaffeegarten niederlassen oder im Strandkorb relaxen. Das Kinderland ist von März bis Oktober jeweils montags bis sonntags 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet und im Juli und August bis 20.00 Uhr. Der Usedom-Park Kinderland befindet sich direkt gegenüber der Schmetterlingsfarm Trassenheide, mit der sich ein Besuch gut kombinieren lässt.

Weitere Informationen: www.seebad-trassenheide.de

13. Juli: Historisch-Technisches Museum Peenemünde

Ort verdeutlicht Schrecken des Krieges und technische Entwicklung zugleich

Die in Peenemünde entwickelte Rakete A4 – bekannter als V2 – gilt heute sowohl als Vorläufer aller militärischen als auch aller zivilen Trägerraketen und symbolisiert sehr gut die ambivalente Geschichte des Ortes Peenemünde auf der Insel Usedom. Auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks ist das Historisch-Technische-Museum untergebracht. Es setzt sich mit der Geschichte der Heeresversuchsanstalt und der Erprobungsstelle der Luftwaffe „Peenemünde-West“, insbesondere der dort zwischen 1936 und 1945 entwickelten Raketen, auseinander. Das Kraftwerk ist heute das größte technische Denkmal in Mecklenburg-Vorpommern und als Teil der Ausstellung individuell begehbar. In der Ausstellung im Kraftwerk wird ein Eindruck vermittelt, welch fatale und zugleich fortschrittliche Vision die Raketenbauer um Wernher von Braun angetrieben hat. Das Museum bietet zudem einen umfassenden Besucherservice: Das Angebot reicht von persönlichen Führungen über ein wissenschaftliches Archiv bis zu einem Museumsshop und einer Reihe von Sonderveranstaltungen. Am 12. und 13. Juli 2010 wird zur Veranstaltung „Birds in the Park“ der amerikanischen Bildhauerin Christy Hengst geladen, die mit ihren Installationen international für Aufsehen sorgt. Selbstmodellierte Tauben dienen ihr als Text- und Informationsträger. Sie werden mit besonderen Bezügen wie historischen Dokumenten, Fotos oder Plakaten bestückt. Die Installationen waren bereits an vielen historischen Orten auf der Welt zu sehen, unter anderem in Santa Fe, Los Alamos, New Orleans, Washington DC, New York City und sogar auf den Galapagos Inseln. Am 16. Juli 2010 wird eine Sonderausstellung über das Kraftwerk für die ehemalige NS-Heeresversuchsanstalt und zur Geschichte des Ortes eröffnet. Sie steht unter dem Motto „Gebaut für die Ewigkeit“ und besteht aus 30 Stationen mit Bild- und Texttafeln. Grundlage für die Ausstellung sind über 200 bislang unbekannte Fotos und Dokumente von Josef Greiner, der zur Zeit der Errichtung des Kraftwerks Baustellenleiter war. Außerdem lädt die „Wissenssafari im Blauwagen“ noch bis zum 18. Juli 2010 auf das Gelände. Mit Experimenten und (Live-)Satellitenbildern versucht der Laborwagen der Sternwarte Bochum der Klimawende auf die Spur zu kommen. Seit Januar 2007 ist das Peenemünde Museum Teil der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH).

Weitere Informationen: www.peenemuende.de

14. Juli: Kanustation Granzow

Naturkundliche Touren sind besonders beliebt

Die Mecklenburgische Seenplatte gehört zu den beliebtesten Kanurevieren Deutschlands. Umgeben von ausgedehnten Wäldern und Wiesen und direkt am See mit Badestrand liegt die Kanustation Granzow. Neben Touren und Booten bietet sie im „Sommerhof“ auch Unterkünfte an. Von Granzow aus lassen sich ideal Ausflüge in den Müritz-Nationalpark, Tagestouren zur Müritz und mehrtägige Kanutouren über die Seenplatte starten. Den gesamten Sommer über offeriert die Kanustation Tagestouren und -ausflüge. So gibt es zum Beispiel Kombi-Touren mit Fahrrad und Fahrgastschiff. Gebucht werden können auch geführte Touren, so etwa in Richtung Müritz-Nationalpark. Besonders beliebt ist die „Naturkundliche Kanutour“, die im Juli jeden Montag, Mittwoch und Freitag startet. Die Entstehung der Seenlandschaft und die Bedeutung des Müritz-Nationalparkes gehören ebenso zu den Themen dieser Fahrt wie das umweltgerechte Verhalten beim Paddeln. Die Tour in großen und stabilen Teambooten dauert ca. vier Stunden, inklusive einer Pause an Land. Die Tagestouren ab Granzow finden im Wochenrhythmus bei ausreichender Teilnehmerzahl statt. Dabei ist jeweils eine Anmeldung bis zum Vorabend um 19.00 Uhr nötig. Besucher der Kanustation können sich zudem am Imbiss „Strandstation“ stärken oder sich mit Lunch-Paketen versorgen.

Weitere Informationen: www.kanustation-granzow.de

15. Juli: Blaubeerscheune Eggesin

8. Eggesiner Blaubeerfest am 17. Juli

Ausspannen in der Eggesiner Blaubeerscheune“, Besucher können hier pommersche Gastfreundschaft bei einer guten Tasse Kaffee und hausgebackenem Kuchen erleben oder spannende kulinarische Veranstaltungen besuchen. Wie einst bei „Tante Emma“ können die Gäste in der Blaubeerscheune traditionelles Kunsthandwerk und Spezialitäten aus kleinen Manufakturen der Region erwerben, und mit etwas Glück begegnet den Gästen die Blaubeerkönigin. Am 17. Juli 2010 erwartet die Besucher ein besonderer Höhepunkt: Wie jedes Jahr findet auf dem Vierseitenhof an der Blaubeerscheune das Blaubeerfest statt, bei dem die Beere als Symbol für den natürlichen Reichtum der Region im Mittelpunkt steht. Dazu gibt es ein liebevoll gestaltetes Programm für Groß und Klein. Für Naturliebhaber besteht die Möglichkeit, an einer Radwanderung teilzunehmen. Auch erwartet die Besucher ein Bauernmarkt, auf dem Naturprodukte und Kunsthandwerk erworben werden können. Natürlich gibt es zum Blaubeerfest regionale Spezialitäten wie den hausgebackenen Blaubeerkuchen.

Weitere Informationen: www.blaubeerscheune.com, www.eggesin.de





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