01. Jul 2010 | Nr. 97/10 | Kategorie: Pressemitteilungen

Entdeckungen vom 2. Juli bis 8. Juli

2. Juli: Museumsanlage Gadebusch

Streifzug von der Frühgeschichte bis zur Gegenwart

Die Museumsanlage Gadebusch lädt zu einem Streifzug durch die Geschichte der westmecklenburgischen Stadt und ihrer Umgebung ein. Zu den Ausstellungsstücken in den aufwändig rekonstruierten Räumen in der ehemaligen Amtsscheune des Gadebuscher Schlosses gehören neben archäologischen Funden aus der Frühgeschichte und Erinnerungsstücken aus der DDR-Zeit auch ein Sturmhelm aus dem 16. und ein Einrad aus dem frühen 20. Jahrhundert. Interessierte erfahren in dem zweigeschossigen Museum zudem mehr über das Schloss und seine Historie, über die Schwedenschlacht bei Gadebusch im Großen Nordischen Krieg im Jahr 1712 oder über den Dichter und Dramatiker Theodor Körner, der Mitglied des Lützowschen Freikorps war und 1813 bei Gadebusch fiel. Im Rahmen des traditionellen Münzfestes „Wild West im Radegasttal“ im Stadtzentrum vom 2. bis 4. Juli kann in der Museumsanlage die derzeitige Sonderausstellung „Vierte Generation – Tradition & Handwerk – Familie Wendland“ mit Ausstellungsstücken rund um das Schmiedehandwerk besichtigt werden. Die Museumsanlage ist von Mai bis Oktober dienstags bis freitags von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr, und am Wochenende von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Von November bis April können Besucher die Ausstellung dienstags bis freitags von 10.00 Uhr und samstags von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr sowie sonntags nach Vereinbarung besichtigen. Führungen sind nach Voranmeldung möglich.
Weitere Informationen: www.gadebusch.de

Foto: Stadt Gadebusch


3. Juli:  Altes Gewölbe der Hanse Sektkellerei Wismar

Weintradition der Unesco-Stadt geht auf Schwedenzeit zurück

Bereits im Jahr 1648, mit der Gründung der Weinhandlung Michaelis unter schwedischer Hoheit, begann die Wismarer Weintradition, die bis heute in der Sektkellerei der Hanse- und Welterbestadt bewahrt wird. Diese nutzt alte Kasematten, das „Alte Gewölbe“, welches unter schwedischer Herrschaft errichtet wurde und zur Stadtbefestigung gehörte, zur Herstellung des Hanse Sektes. Zehn Meter unter der Erde reift dieser bei konstanten 12 bis 15 Grad Celsius. Jährlich werden hier 10.000 bis 15.000 Flaschen produziert, die in der Gastronomie und im Fachhandel sowie bei exklusiven Präsentationen vertrieben werden. Besucher der Hanse Sektkellerei Wismar können die letzte Phase des Flaschengärverfahrens, das Champagnerverfahren, montags bis samstags von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr im Gewölbe in Augenschein nehmen und darüber hinaus die Spezialitäten der Kellerei verkosten oder käuflich erwerben. Im „Alten Gewölbe“ werden nach vorheriger Vereinbarung auch Führungen mit Kostproben für Gesellschaften zwischen zehn und 60 Personen angeboten, bei denen Interessierte Wissenswertes rund um die Sektherstellung erfahren. Im Veranstaltungsraum der Sektkellerei können 20 bis 60 Personen beispielsweise beim Abendessen oder Kaffeetrinken die Gewölbeatmosphäre auf sich wirken lassen.
Weitere Informationen: www.hanse-sektkellerei.de

Foto: Hanse Sektkellerei Wismar


4. Juli:  Zoo Stralsund

41. Tierparkfest mit buntem Programm und Nachwuchsschau

Das größte Löwenrudel Mecklenburg-Vorpommerns können Tierliebhaber im Tierpark Stralsund besuchen. Zwei Kater und vier Katzen erwarten die jährlich etwa 100.000 Besucher neben etwa 800 anderen Tieren auf einem 16 Hektar großen Areal in der Hansestadt. Neben den Bewohnern fremder Kontinente wie Polarwolf und Präriebison erleben Gäste auch seltene Haustierrassen, etwa auf einem Schaubauernhof, auf dem es zugeht, wie vor 100 Jahren. Wohnräume sind nachgestaltet, und ein Freilichtmuseum zeigt beispielsweise historische Ackergeräte. Rundherum gibt es Haustiere wie Zwergziegen und Pommerngänse. Wer einmal von ihrem Geschnatter und dem Gurren der Tauben auf dem Hof geweckt werden möchte, der kann auch im so genannten Ackerbürgerhaus auf dem Tierparkgelände übernachten. Am 4. Juli lädt der Tierpark Stralsund zum 41. Tierparkfest ein, bei dem Groß und Klein von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr ein buntes Treiben erwartet. Höhepunkt des Festes ist die Tierparade um 14.30 Uhr, bei der sich der Tierparknachwuchs vorstellt, darunter junge Truthahngeier und Stachelschweine. Bald wird im Tierpark Stralsund darüber hinaus die letzte Stralsunder Holländer-Windmühle zu sehen sein, die 1882 in der Franken-Vorstadt errichtet wurde. Am 16. Juli wird der derzeit in der Rekonstruktion befindlichen Mühle die etwa 20 Tonnen schwere Haube aufgesetzt. Künftig werden Besucher hier beim Schaumalen den Weg des Korns zum Mehl nachvollziehen und alte Mühlentechnik bestaunen können. Der Tierpark ist in der Saison von 9.00 Uhr bis 18.30 geöffnet. Mittwochs und sonntags findet um 14.30 Uhr eine Tiershow statt.
Weitere Informationen: www.stralsund.de

Foto: Tierpark Stralsund


5. Juli: Alte Zuckerfabrik Barth

Erlebnismuseum zeigt Technik vom Trabant bis zur Titanic

Ein 1937 errichtetes Backsteingebäude, die Alte Zuckerfabrik im Wirtschaftshafen von Barth, beherbergt heute das Technik- und Erlebnismuseum. In zehn Meter hohen Hallen stehen unter anderem Fahrzeuge unterschiedlicher Baujahre und Herkunftsländer von der DDR bis Amerika. Die Oldtimer wirken, als wären sie gerade noch gefahren – mit kleinen Beulen und Schrammen, einer Zeitung einer Handtasche oder einer Landkarte auf dem Sitz. Nicht die technischen Details stehen im Vordergrund, sondern die Geschichte des jeweiligen Exponates. Eine weitere Exposition widmet sich der 1912 untergegangenen Titanic. Mit Rauminstallationen, Beleuchtung, Modellen und Multimedia-Animationen wird im Museum der Untergang, aber auch der Zustand des heutigen, in ca. 4.000 Metern liegenden Wracks dokumentiert. Eine Sonderausstellung im ersten Obergeschoss zeigt überdies die Geschichte und den Mythos der Vampire. Besucher erhalten dabei Einblick in Entstehung und Verbreitungsformen des Aberglaubens um die Sagen- und Nachtgestalten.

Kleine Besucher der alten Zuckerfabrik können sich auf einem überdachten Abenteuerspielplatz vergnügen. Auf über 140 Quadratmetern können sie auf Türme klettern, ein Boot entern oder in einem originalen russischen Geländewagen sitzen. Geöffnet ist das Technik- und Erlebnismuseum bis Ende Oktober und zwischen Weihnachten und Silvester täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr und ab November sonntags von 11.00 Uhr bis 15.00 Uhr.
Weitere Informationen: www.treffpunkt-ostsee.de

Foto: Technik & Erlebnismuseum


6. Juli: Van der Valk Erlebniswelt

Tropenbad und Streichelzoo locken junge Gäste

Das Erlebnisbad im Van der Valk Freizeit- und Ferienpark im Resort Linstow verschafft Abkühlung bei heißen Temperaturen und Sommergefühle in der kalten Jahreszeit. Während die Eltern im Whirlpool die Elemente Luft und Wasser auf ihren Körper wirken lassen, können die Kleinen ein Kinderbecken und Rutschen erleben. Das tropische Erlebnisbad ist täglich von 10.00 Uhr bis 22.00 Uhr geöffnet. Tageskarten können für 8,00 Euro für Erwachsene und 5,00 Euro für Kinder erworben werden. Kinder unter drei Jahren planschen kostenlos. Kleine Abenteurer erwarten im Van der Valk Resort Linstow darüber hinaus der „Timo Toucan“ Mini-Club, das Spielzimmer „Kinderwonderland“, ein Abenteuerspielplatz, ein Streichelzoo und eine Reitanlage. Erwachsene können Angebote von Angeln über Kanufahren bis Minigolf nutzen. Neben dem Freizeitspaß im Erlebnis- und Familienresort Linstow bietet Van der Valk in Mecklenburg-Vorpommern ein Ski- und Rodelvergnügen auf über 30.000 Quadratmetern in Europas größtem Schnee- und Freizeitpark in Wittenburg bei Schwerin. Darüber hinaus finden die Besucher hier verschiedene Restaurants, ein Hotel, eine Kinderabenteuerwelt sowie in der warmen Jahreszeit Angebote von Go-Kart und Quad über Hochseilgarten bis Wasserski.
Weitere Informationen: www.vandervalk.de

Foto: Van der Valk Resort Linstow


7. Juli: Hörspielkirche Federow

Ulrich Wickert liest am 12. August

In Deutschlands einziger Hörspielkirche in Federow am Eingang zum Müritz Nationalpark können Besucher nicht nur Orgelklängen, sondern auch Hörspielen lauschen. In der bereits sechsten Hörspielsaison im Sommer 2010 hallen täglich Stücke für Kinder und Erwachsene jeweils um 15.00 Uhr bzw. um 16.30 Uhr und 18.30 Uhr durch das im 13. Jahrhundert aus Feldsteinen errichtete Gotteshaus. Darüber hinaus können Hörer, die es spannend mögen, jeden Mittwoch um 20.00 Uhr zum „Krimi zur Nacht“ auf den schlichten Holzbänken Platz nehmen. Jeden Sonntag empfängt die Kirche Besucher zu Gottesdienst, Musik und Hörspielen mit biblischen Themen. Darüber hinaus stehen Lesungen auf dem Programm: Ulrich Wickert beispielsweise liest am 12. August 2010 um 19.00 Uhr aus seinem Buch „Das achte Paradies, ein Fall für Jacques Ricou“. Doch nicht allein das Hören ist ein Genuss. Die neuen Fenster aus mundgeblasenem Glas tauchen den Innenraum der Kirche in ein warmes lebendiges Licht. Die Berliner Malerin Jana Franke kombinierte großzügige Farbflächen mit realistischen Natursymbolen. Wer die Hörspielkirche, die 2006 von der bundesweiten Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet wurde, bei einer Führung entdecken möchte, kann sich während der Saison mittwochs und sonntags um 13.30 Uhr in der Kirche einfinden. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Um Spenden wird gebeten.
Weitere Informationen: www.hoerspielkirche.de

Foto: Jens Franke, Potsdam




8. Juli: Heinrich-Schliemann-Gedenkstätte Neubukow

Ein bisschen Troja mitten in Mecklenburg

Heinrich Schliemanns „Traum von Troja“ können Besucher der Gedenkstätte in Neubukow zwischen Wismar und Bad Doberan nachempfinden. Hier können Originalfundstücke wie Krüge, Schalen und Becher, die der 1822 in Neubukow geborene Archäologe in Troja ausgegraben hat, bewundert werden. Darüber hinaus ist eine Nachbildung der als Maske des Agamemnon bekannt gewordenen goldenen Totenmaske von Mykene ausgestellt, die der Mecklenburger dort im Jahr 1876 fand. Schautafeln mit Fotos und Erläuterungen dokumentieren Leben und Werk Heinrich Schliemanns. Bis zum 28. September 2010 ist in der Heinrich-Schliemann-Gedenkstätte, im so genannten Bürgerhaus, die Sonderausstellung „Friedrich Lisch, Robert Beltz, Ewald Schuldt – die Bewahrer der archäologischen Schätze Mecklenburgs 1835 bis 1981“ zu sehen, die unter anderem Originalfundstücke aus dem Fundus des Landesamtes für Kultur- und Denkmalpflege zeigt. Darüber hinaus finden in den Räumen der Gedenkstätte Veranstaltungen statt, beispielsweise ist am 14. September eine Präsentation des Autors Klaus Dieter Hoppe zu seinem Buch „Franzosenzeit in Mecklenburg“ zu erleben, am 27. November referieren Prof. Rolf Hammel-Kiesow und der Fotograf Siegfried Wittenburg zum Städtebündnis der Hanse.

Die Heinrich-Schliemann-Gedenkstätte Neubukow ist von Mitte Mai bis Mitte September Dienstag bis Freitag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr, Samstag von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr und Sonntag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. In der Wintersaison empfängt sie Besucher Dienstag bis Freitag von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr und Samstag von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr.
Weitere Informationen: www.neubukow.de

Foto: Heinrich-Schliemann-Gedenkstätte Neubukow

Ulrich Wickert liest am 12. August

In Deutschlands einziger Hörspielkirche in Federow am Eingang zum Müritz Nationalpark können Besucher nicht nur Orgelklängen, sondern auch Hörspielen lauschen. In der bereits sechsten Hörspielsaison im Sommer 2010 hallen täglich Stücke für Kinder und Erwachsene jeweils um 15.00 Uhr bzw. um 16.30 Uhr und 18.30 Uhr durch das im 13. Jahrhundert aus Feldsteinen errichtete Gotteshaus. Darüber hinaus können Hörer, die es spannend mögen, jeden Mittwoch um 20.00 Uhr zum „Krimi zur Nacht“ auf den schlichten Holzbänken Platz nehmen. Jeden Sonntag empfängt die Kirche Besucher zu Gottesdienst, Musik und Hörspielen mit biblischen Themen. Darüber hinaus stehen Lesungen auf dem Programm: Ulrich Wickert beispielsweise liest am 12. August 2010 um 19.00 Uhr aus seinem Buch „Das achte Paradies, ein Fall für Jacques Ricou“. Doch nicht allein das Hören ist ein Genuss. Die neuen Fenster aus mundgeblasenem Glas tauchen den Innenraum der Kirche in ein warmes lebendiges Licht. Die Berliner Malerin Jana Franke kombinierte großzügige Farbflächen mit realistischen Natursymbolen. Wer die Hörspielkirche, die 2006 von der bundesweiten Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet wurde, bei einer Führung entdecken möchte, kann sich während der Saison mittwochs und sonntags um 13.30 Uhr in der Kirche einfinden. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Um Spenden wird gebeten.
Weitere Informationen: www.hoerspielkirche.de



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