03. Jun 2010 | Nr. 83/2010 | Kategorie: Pressemitteilungen

Entdeckungen vom 4. bis 10. Juni

4. Juni: Schweriner Dom

Nacht der Chöre am 4. Juni

26 Chöre aus Schwerin werden am 4. Juni im Dom der Stadt zur „Nacht der Chöre“ erwartet. Dabei zeigen rund 1.000 Chorsänger von 17.00 Uhr bis 24.00 Uhr ihr Können. Vom Kinderchor über den Polizei- und Postchor bis hin zu evangelischen und katholischen Kirchenchören reicht das Spektrum. Gastchor in diesem Jahr ist der Kronberger Männerchor aus Wuppertal. Der Eintritt zur „Nacht der Chöre“ kostet zehn Euro. Besucher können zu jeder Zeit in das Programm einsteigen. Die Veranstaltung ist der Beitrag der Domkantorei zum 850-jährigen Stadtjubiläum der Landeshauptstadt. Mit dem Bau des gotischen Doms wurde etwa 1270 begonnen als Folgebau einer romanischen Kirche, von der nur ein Portal an der westlichen Seite des Doms erhalten ist. 1326 waren der Chorraum, 1370 das Querhaus und 1426 das Langhaus fertig. Beachtenswert ist der 117,5 Meter hohe Kirchturm, der höchste des Landes, zu dem 220 steinerne Stufen führen und von dessen Spitze aus Gäste einen beeindruckenden Blick über die Dächer Schwerins und die umliegenden Seen genießen können. Sehenswert im Innenraum ist etwa die Orgel von Friedrich von Ladegast, die mit 84 Registern sowie 5.200 Pfeifen das größte erhaltene Werk des Orgelbauers ist.

Weitere Informationen: www.schwerin.info; www.dom-schwerin.de

Foto: TMV/Eisenack

5. Juni: Kulturforum Pampin

Vernissage einer Ausstelllung von Wieland Schmiedel am 12. Juni

Das Kulturforum Pampin in der Nähe von Parchim in der Region Mecklenburg-Schwerin wurde im Rahmen der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ ausgezeichnet. Inmitten der Ruhner Berge gelegen, kommt der Besucher hier mit vielschichtiger Kunst und Kultur in Berührung. Die große Variationsbreite von Stilen, Formen, Größen und Materialien wird strukturiert durch Gruppierungen und thematische Räume. In einer aufwändig restaurierten Kulturhalle werden Ausstellungen präsentiert, Lesungen gehalten oder Konzerte gegeben. Im Studiohaus auf dem Areal – ein ehemaliger Stall – finden kleine Konferenzen und Workshops statt. Hier finden Künstler, die vor Ort arbeiten möchten, eine Unterkunft. Der angrenzende Skulpturenpark bietet auf rund 6.000 Quadratmetern Kultur in der Natur. Am12. Juni um 16.30 Uhr findet die Vernissage zu einer Ausstelllung des in Chemnitz geborenen Künstlers Wieland Schmiedel statt. Schmiedel ist Landeskulturpreisträger 2009 Mecklenburg-Vorpommens. Die Ausstellung, die bis Ende September im Kulturform Pampin zu sehen ist, zeigt einen Querschnitt seines gesamten Schaffensbereiches.

Weitere Informationen: www.pampinerhof.de

6. Juni: Staatliches Museum Schwerin – Schlossmuseum Schwerin

Historisches Schlossfest zum 850-jährigen Stadtjubiläum

Anlässlich des 850-jährigen Stadtjubiläums Schwerins laden der Landtag Mecklenburg-Vorpommerns, der Verein der Freunde des Schweriner Schlosses und das Museum Schloss Schwerin am 5. und 6. Juni 2010 zum Historischen Schlossfest ein. Höhepunkte dabei sind etwa „Höfische Gespräche“ um 12.00 Uhr und 16.00 Uhr im Burggarten, bei denen sich zwei bis drei Leute so unterhalten, wie es vor rund 150 Jahren der Fall war und natürlich auch über Themen, die zu jener Zeit die Gemüter bewegten. Um 13.00 Uhr werden am Hauptturm historische Tänze aufgeführt, darunter die Fledermaus-Quadrille und Märsche. Danach lohnt eine Stippvisite im Schloss, denn in der Bibliothek wird eine Audienz beim Großherzog Friedrich Franz II. inszeniert. Um 15.00 Uhr folgt ein weiterer Höhepunkt: Am Hauptturm findet eine historische Modenschau statt. Gezeigt wird Mode aus dem 19. Jahrhundert, und auch das großherzogliche Paar gibt sich in feinem Zwirn die Ehre. Wer sich eingehender mit der Geschichte des Schlosses beschäftigen möchte, dem steht das Schlossmuseum das ganze Jahr über offen.

Weitere Informationen: www.schloss-schwerin.de

7. Juni: Erlebniswelt U-Boot H.M.S. OTUS

Einblicke in das Leben auf einem Unterseeboot

300 Meter tief konnte das 90 Meter lange britische U-Boot H.M.S. OTUS tauchen, das 1963 in Dienst gestellt worden ist. Jetzt liegt es am Sassnitzer Stadthafen auf der Insel Rügen und steht Urlaubern als Museum offen. 28 Jahre war es im Dienst der britischen Royal Navy. Es wurde von zwei Diesel-Elektromotoren betrieben und konnte eine Geschwindigkeit von 17,5 Knoten erreichen. Seit 2002 ist es Museum und präsentiert die fast vollständig erhaltene Einrichtung, welche die Arbeits- und Lebensbedingungen der ehemaligen Besatzung zeigt. Mit Hilfe von Multimedia-Anwendungen können die einzelnen U-Boot-Abteilungen noch realistischer wahrgenommen werden. Mit dem U-Boot-Ticket der Reederei Ostsee-Tour können Gäste mit dem Fahrgastschiff von der Binzer Seebrücke in den Sassnitzer Stadthafen schippern und anschließend das U-Boot-Museum besuchen.

Weitere Informationen: www.hms-otus.com bzw. www.Reederei-Ostsee-Tour.de zur Verfügung.

8. Juni: Hinterste Mühle Neubrandenburg

Umwelttag am 8. Juni

Pralinen selber machen, Bogenschießen, Papier herstellen – in der Hintersten Mühle Neubrandenburg, einem Sozial- und Jugendzentrum, stehen Kinder und Jugendliche ganz vorn und erleben unterhaltsame Freizeiten. Dabei stehen Angebote im Vordergrund, die den Austausch mit anderen Kindern fördern, die Natur in den Mittelpunkt stellen und auf Bewegung an der frischen Luft ausgerichtet sind. Die Lage im Landschaftsschutzgebiet Lindetal eignet sich dazu ideal. Übernachten können die Gäste im dazugehörigen Feriendorf, das mit drei Sternen im Rahmen des bundesweit geltenden Gütesiegels „Qualitätsmanagement für Kinder- und Jugendreisen (QMJ)“ ausgezeichnet worden ist. Unter dem Thema „Erhaltet die Artenvielfalt – Nachhaltigkeit durchsetzen“ wird am 8. Juni auf dem Gelände der Hintersten Mühle ein Umwelttag veranstaltet. Zahlreiche Mitmachstationen erwarten die Besucher, sie können Steine und Fossilien bestimmen, Insekten und ihre Lebensräume kennenlernen oder etwas über das Thema Müllvermeidung und -trennung erfahren.

Weitere Informationen: www.hinterste-muehle.de

9. Juni: Aeronauticon

Tag der offenen Tür am 12. Juni

Das Thema „Fliegen“ wird im Aeronauticon auf dem Anklamer Flugplatz spielerisch für Familien mit Kindern umgesetzt. Dabei können die Kleinen im Cockpit Probesitzen, selbst Flugzeuge basteln oder auf dem Spielplatz eine Runde drehen. Dieser besticht durch außergewöhnliche Geräte, die alle Bezug zum Fliegen haben. Beispielsweise gibt es dort einen Riesenvogel aus Metall, auf dem Kinder klettern können, oder ein Riesenflugzeug aus Holz, das zum Spielen einlädt, sowie einen nachgebauten Tower. Über das ganze Jahr werden Themenführungen angeboten, bei denen etwa Flugobjekte gebastelt werden können. Am 12. Juni wird im Aeronauticon in Zusammenarbeit mit dem Lilienthal-Museum und dem Flugplatz Anklam zum Tag der offenen Tür eingeladen. Dabei werden unter anderem Rundflüge angeboten und Informationen zu Otto Liliental gegeben. Dem deutschen Maschinenbauingenieur gelangen 1891 die ersten reproduzierbar sicheren Gleitflüge der Geschichte. Das Otto-Lilienthal-Museum in Anklam informiert über die Verdienste des Flugpioniers.

Weitere Informationen: www.lilienthal-museum.de/olma/aer.htm

10.Juni: Poeler Kogge „Wissemara“

Auf den Hafentagen in Wismar vom 11. bis 13. Juni wie zu Hansezeiten segeln

Richtig anschaulich wird die Hansezeit in Wismar durch die Poeler Kogge „Wissemara“. Das Schiff im Wismarer Stadthafen ist der größte Nachbau einer mittelalterlichen Kogge in Europa und kann für Tages- und Mehrtagesfahrten gebucht werden. 16 Gäste finden hier einen Schlafplatz. Derartige Schiffe, mit einer Tragfähigkeit von bis zu 250 Tonnen, bildeten die Grundlage für den in der Hansezeit typischen Transport von Massengütern – und waren somit Basis für die wirtschaftliche Macht und den Aufstieg der Hansestädte im Nord- und Ostseeraum. Heute dient die Poeler Kogge auch als Hochzeitskulisse, denn sie ist Außenstelle des Wismarer Standesamtes. Auf ihr können Paare in den Hafen der Ehe segeln. Blickpunkt ist die 31,5 Meter lange Kogge, die mit mittelalterlichen Handwerkstechniken erbaut worden ist, auch auf den Wismarer Hafentagen vom 11. bis 13. Juni. Dann können Besucher wie zu Hansezeiten in die Wismarbucht segeln.

Weitere Informationen: www.poeler-kogge.de


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