20. Mai 2010 | Nr. 77/10 | Kategorie: Pressemitteilungen

Entdeckungen vom 21. Mai bis 27. Mai

21. Mai: Hochseilgarten und Schullandheim Neukloster

Wie Tarzan durch die Lüfte schwingen

Am Schullandheim Neukloster prangt das deutschlandweit gültige Gütesiegel „Qualitätsmanagement für Kinder- und Jugendreisen“ (QMJ), das der Einrichtung am Neuklostersee am Naturpark Sternberger Seenland Bestnoten in Sachen Unterkunft und Service quittiert. Floßbau, Bogenschießen, Klettern: Hier erwartet Kinder- und Jugendliche ein attraktives Freizeitangebot. Im dazugehörigen Hochseilgarten können Gäste in zehn Metern Höhe ihre Geschicklichkeit und Beweglichkeit unter Beweis stellen und sich nach dem Vorbild des Urwaldhelden Tarzan durch die Baumkronen, durch Reifen und schaukelnde Brücken schwingen. Weitere Freizeitangebote, angefangen vom Kanufahren bis hin zum Bierkistenklettern, runden das Angebot ab. Übernachtet werden kann in Bungalows, Finnhütten oder in Zelten.
Weitere Informationen: www.jugendscheune-neukloster.de

22. Mai: Natur- und Umweltpark Güstrow

Lange Nacht der Tiere am 22. Mai

Was machen Wolf, Bär & Co. bei Nacht? Am 22. Mai findet im Natur- und Umweltpark Güstrow die Lange Nacht der Tiere statt. Dabei können Besucher auf dem 1959 als kleiner Heimattierpark gegründeten und heute mit Braunbären, Wölfen, Luchsen und Wildkatzen tierartenreichen Natur- und Umweltpark auf Entdeckungstour gehen. In der Nacht heulen die Wölfe, die Fledermäuse jagen ihre Beute, und die Eulen kreisen durch Baum und Büsche. Außerdem erleben Besucher bei der Langen Nacht der Tiere eine Wolfsfütterung sowie das Mitternachtstauchen im Aqua-Tunnel. Daneben gibt es für die kleinen Gäste eine Bastelstraße, Kinderschminken, Knüppelkuchen und einen rustikalen Grillimbiss am Lagerfeuer. Einlass ist bis 22.00 Uhr. Der Natur- und Umweltpark ist vom 27. März bis zum 31. Oktober täglich vom 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr und vom 1. November bis 31. März täglich vom 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen: www.nup-guestrow.de

23. Mai: Pfad der Muße & Erkenntnis auf Rügen

Wanderung durch den Goor-Wald

19 Stationen auf vier Kilometern umfasst der Pfad der Muße und Erkenntnis im Naturschutzgebiet Goor auf Rügen. In diesem Wald, der direkt am Bodden liegt, gibt es sehr alte Rotbuchen und Eichen zu bestaunen. Dort wo die Wellen mit voller Kraft wirken können, mutet die Küste wild an. Durch den Schutzstatus des im Biosphärenreservat Südost-Rügen befindlichen Goor-Waldes kann sich ein urwaldähnliches Erscheinungsbild einstellen.
Seit 2008 können Naturliebhaber auf dem Pfad der Muße und Erkenntnis, ein Projekt der Michael-Succow-Stiftung, wandeln. In einer mit Aquarellen illustrierten Begleitbroschüre erfährt der Wanderer Spannendes zum Wald.
Stimmungsvolle Texte und Gedichte laden dazu ein, sich dem Wald mit Muße zu nähern und auch über Nachhaltigkeit nachzudenken. Der Gast wandert entweder allein oder geführt entlang des Pfades durch unterschiedliche Waldtypen, vorbei an imposanten Bäumen, Hügelgräbern und einstigen Siedlungsflächen, die aufgeforstet wurden. Auf Wunsch finden geführte Wanderungen mit der Landschaftsökologin Steffi Deickert statt. Anmeldungen unter der Rufnummer 0162 107 5374. Die Begleitbroschüre ist unter anderem im Hotel Badehaus Goor erhältlich.
Weitere Informationen: www.natur-beruehrt.de

24. Mai: Archäologisches Landesmuseum MV – Freilichtmuseum Groß Raden

Ess- und Trinkgenüsse bei den alten Slawen

Das auf einer Halbinsel im Groß Radener See gelegene Freilichtmuseum vermittelt mit originalgetreuen Nachbauten von Wohn- und Handwerksstätten sowie einem Tempel Einblicke in das Leben der nordwestslawischen Stämme vor rund tausend Jahren. Eine Ausstellung zeigt archäologische Funde. Interessant ist das Vorführen und Ausprobieren alter Techniken, z. B. des Spinnens, Webens, Töpferns und Backens. Am 24. Mai heißt es in Groß Raden „Den Slawen in die Töpfe geschaut“. Dabei dreht sich von 11.00 bis 16.00 Uhr alles um die Nahrungszubereitung im Mittelalter. Die slawischen Vorfahren vor 1.000 Jahren waren in erster Linie Handwerker und Bauern und haben von ihren eigenen Produkten vom Feld, aus dem Garten und von den Haustieren gelebt. Am Pfingstmontag wird etwa vorgeführt, wie die Lebensmittel haltbar gemacht wurden. Außerdem wird Fisch im Lehmmantel gebacken oder im Tontopf im offenen Feuer gekocht. Im Daubenfass werden Fisch und Fleisch geräuchert. Auf heißen Steinen wird in Pflanzen gewickeltes Fleisch gegart und im Lehmofen Fleisch und Brot gebacken. Nach einem mittelalterlichem Rezept werden Brennesselsuppe gekocht und Fladenbrote gebacken. Ein Löffelschnitzer führt sein Handwerk vor. Daneben wird präsentiert, wie die so genannte Hechtstülpe aus Weide, die für den Fischfang genutzt wurde, hergestellt wird.
Weitere Informationen: www.gross-raden.de

25. Mai: Kanu-Station JAM

Paddeln auf Recknitz und Trebel

Die beeindruckende Landschaft der Urstromtäler der Recknitz und Trebel können sich Naturliebhaber auch erpaddeln. Das sanfte Dahingleiten auf den ruhig fließenden Gewässern, vorbei an Wiesen, Wäldern und Mooren als Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, entspannt und entschleunigt zugleich. Als Einsatzort für die Kanutour eignet sich die Kanu-Station JAM in Bad Sülze. Sie bietet unter anderem „Rundum-Sorglos-Pakete“ an. Dahinter verbergen sich Paddeltouren mit Kanuvermietung, wasserdichten Behältern, Einweisungen in die Paddeltechnik, Informationen zur Strecke, Grillpaket und der Transport zum gewünschten Ausgangsort. Auf Wunsch können im Gästehaus Mühlenstein auch Übernachtungen mit Frühstück gebucht werden.
Weitere Informationen: www.jamev.de

26. Mai: Ostsee-Touren: Schiffsfahrten entlang der Kreidefelsen

Mit MS Cap Arkona, MS Binz und MS Marco Polo täglich zur Kreideküsteküste und zum Königsstuhl

Zum Königsstuhl, zum Kap Arkona oder einmal rund um Rügen: Bei der Reederei Ostsee-Tour in Sassnitz haben Gäste die Qual der Wahl, Deutschlands größte Insel vom Wasser aus zu erleben. Die Schiffe verfügen über Sonnendecks, beheizbare Salons und Nichtraucherbereiche. Die Bordrestaurants bieten regionale Gerichte, Kuchen und Kaffee an. Die Kapitäne erläutern die jeweilige Route. Daneben bietet die Reederei mit dem Bäderverkehr den Transport von Seebad zu Seebad an: Von Sassnitz aus geht es dabei nach Binz, Göhren und Sellin und in umgekehrter Richtung. „Mit Wasser und Dampf“ ist der Titel des Kombitickets, bei dem Gäste Schiffsfahrten mit den Touren des Rasenden Rolands verbinden können. Mit dem U-Boot-Ticket können die Touren mit einem Besuch eines Unterseebootes, das in Sassnitz liegt, kombiniert werden.
Weitere Informationen: www.reederei-ostsee-tour.de

27. Mai: Kulturhistorisches Museum der Hansestadt Rostock

Ausstellungseröffnung am 28. Mai zum Thema „Schönheit pur. Mecklenburg – ein Land für Künstler 1900-1945“

Das Kulturhistorische Museum in Rostocks Innenstadt zieht jährlich zehntausende Besucher in das ehemalige Kloster zum Heiligen Kreuz. Drei Ausstellungen in drei Häusern heißt es ab 28. Mai 2010. Dann nämlich eröffnet die neue Ausstellung mit dem Titel „Schönheit pur. Mecklenburg – ein Land für Künstler 1900-1945“. Sie widmet sich dem künstlerischen Erbe Mecklenburgs in dieser Zeit und ist ein Gemeinschaftsprojekt des Kulturhistorischen Museums, des Max-Samuel-Hauses in Rostock und der Ernst-Barlach-Stiftung in Güstrow. Im Blickpunkt stehen Künstlerinnen und Künstler, die aus Mecklenburg stammen, in der Region arbeiteten oder durch den Aufenthalt geprägt wurden. Im Kulturhistorischen Museum dreht sich dabei vom 28. Mai bis 22. August alles um die Malerei, im Max-Samuel-Haus vom 30. Mai bis 22. August um Grafik und bei der Ernst-Barlach-Stiftung in Güstrow vom 30. Mai bis 22. August um Plastik und Bildhauergrafik. Zur Ausstellung erscheint ein Begleitbuch mit dem Titel „Bildende Kunst in Mecklenburg – 1900 – 1945. Zwischen Regionalität und Internationalität“. Das Kulturhistorische Museum Rostock ist heute eine der umfangreichsten kunst- und kulturgeschichtlichen Sammlungen Mecklenburg-Vorpommerns und darüber hinaus eines der wichtigsten Zentren für die Dokumentation bürgerlicher Kulturgeschichte im Land.
Weitere Informationen: www.kulturhistorisches-museum-rostock.de


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