18. Mai 2010 | Nr. 75/10 | Kategorie: Pressemitteilungen

Tourismusverband erwartet zu Kunst:Offen an Pfingsten viele Gäste

500 Entstehungsorte von Kunst und Kunsthandwerk in Mecklenburg-Vorpommern öffnen ihre Pforten

Volle Kunsthäuser und Keramikstuben: Auch aufgrund der günstigen Wetterprognosen für das Pfingstwochenende rechnet der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern mit mehreren zehntausend Besuchern für die landesweite Aktion „Kunst:Offen“.Bei der 16. Auflage dieses Tages der offenen Türen und Pforten werden vom 22. bis zum 24. Mai rund 500 Entstehungsorte von Kunst und Gebrauchskunst im Nordosten zugänglich gemacht. Dabei laden rund 300 Künstler und Kunsthandwerker zum Entdecken ihrer Ateliers und Werkstätten ein. Unterstützt werden sie von Galeristen, Kulturämtern, Kunstvereinen und Stiftungen, sodass noch einmal gut 200 Kunst- und Ausstellungshäuser hinzukommen.

„Wir rechnen zu Pfingsten ohnehin mit einem starken Gästezuspruch und vielen vollen oder gut gefüllten Hotels und Pensionen. Kunst:Offen hat sich als feste Größe etabliert und verstärkt diesen Effekt“, sagte Mathias Löttge, Präsident des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Die Veranstaltung baue die Brücke zwischen Künstlern und Menschen, die sich nicht täglich mit Malerei, Bildhauerei oder Kunsthandwerk beschäftigen, aber ein Interesse für den Entstehungsprozess und den Menschen hinter dem Werk hegen. Sowohl in der Mecklenburgischen Schweiz, in Mecklenburg-Schwerin, an der Ostseeküste, in der Seenplatte sowie in Vorpommerrn mit der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst und den Inseln Rügen und Usedom können Gäste Kunstschaffenden über die Schultern schauen. Vier zentrale Auftaktveranstaltungen sind bereits für den 21. Mai geplant: für Vorpommern mit Rügen, Usedom und Fischland-Darß-Zingst auf Schloss Ludwigsburg, für die Mecklenburgische Seenplatte in der Kunstsammlung Neubrandenburg, für die Region Mecklenburg-Schwerin mit der Landeshauptstadt Schwerin und der Ostseeküste Mecklenburgs im historischen Kaufhaus Dömitz sowie für die Mecklenburgische Schweiz beim Künstler Sigi Zahn am Kummerower See. Unter www.kunst-offen.com steht das gesamte Programm zum Download zur Verfügung. Flyer sind bei den regionalen Tourismusverbänden und vor Ort erhältlich.

Hier eine kleine Auswahl der Angebote zu Kunst:Offen:

Sonnenschmuck bestaunen und Strandgutbilder herstellen auf Rügen

Im Peilturm am nordöstlichsten Punkt Deutschlands, am Leuchtturm Kap Arkona, liegt das Atelier von Nils Peters. Der Künstler lässt sich vom Blick aus dem Fenster auf die Küste von Deutschlands größter Ferieninsel inspirieren. Steine und Metalle betrachtet der Schmuckdesigner als Geschenke der Natur, die er „mit Liebe“ bearbeitet. Zu Pfingsten können Urlauber seine Kreationen, den „Sonnenschmuck“, bestaunen.
Weitere Informationen: Tel.: 0162 2018630; www.sonnenschmuck.com

Etwas weiter südlich in Garz erleben Interessierte, wie man aus Strandgut Objekte und Bilder fertigen kann. Zehn Euro pro Person inklusive Getränke kostet der Kurs bei der Metallgestalterin und Malerin Silke Tolk-Ninneman, bei dem jeder Gast sein ganz persönliches Souvenir mit nach Hause nehmen kann.
Weitere Informationen: www.email-kunst-ruegen.de, Anmeldungen unter Telefon 038304 556

Holzgestaltung mit der Kettensäge in Karft erleben

Bei der Ausbildung zum Förster hat Kai Thiede aus Karft in der Nähe von Wittenburg den Umgang mit der Kettensäge erlernt. Diese Fertigkeit weiß er auch künstlerisch einzusetzen: Zu Kunst:Offen fertigt er vor den Augen der Zuschauer Eulen, Otter, Pilze oder Gartenmöbel aus Holz. Wer möchte, kann diese auch erwerben. Ist das passende Stück nicht dabei, können Spezialanfertigungen nach eigenem Geschmack in Auftrag gegeben werden. Zuschauen können Gäste jeweils von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Dazu werden Kaffee und Kuchen gereicht.
Weitere Informationen: Tel.: 038852 52622

Porzellan bemalen in Schwerin

Im ehemaligen Gusthaus Wendenhof am Schweriner Ziegelaußensee befindet sich die von Kerstin Behrens gegründete Erste Mecklenburgische Porzellanmanufaktur. Im sächsischen Meißen ausgebildet, stellt die gebürtige Brandenburgerin dort eine ganze Palette von Gegenständen her, angefangen vom kompletten Service über Engel bis hin zu Salzstreuern. Das Schachspiel „Vom Fischer und seiner Frau“ oder Tassen mit ungewöhnlich geformten Henkeln, mal als Hering, mal als Drache, und die stilisierten Mücken, die Besucher auf vielen ihrer Arbeiten finden, gehören zu den Aushängeschildern der Manufaktur. Pfingsten öffnet die Porzellanmalerin im Rahmen der landesweiten Aktion „Kunst:Offen“ ihre Werkstatt und lässt sich von Gästen bei der Arbeit zuschauen. Besuchern wird die Möglichkeit geboten, Porzellan zu bemalen oder auch selbst herzustellen. Auf Wunsch werden Führungen mit anschließender Kaffeetafel angeboten.
Weitere Informationen und Anmeldungen zu Führungen unter 0385 7610080.

Diese und weitere Angebote zu Kunst:Offen sind unter www.kunst-offen.com zu finden.

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