18. Mai 2010 | Nr. 74/10 | Kategorie: Pressemitteilungen

Entdeckungen vom 14. Mai bis 20. Mai

14. Mai: Rhododendronpark Graal-Müritz

Blütenzauber und Musik: Rhododendronparkfest vom 14. bis 16. Mai

„Blütenzauber & Musik“ ist der Titel des 28. Rhododendronparkfestes am 14. Mai in Graal-Müritz. Über 2.000 Stauden erstrahlen von Mai bis Juni in dem 4,5 Hektar großen Park, der 1986 zum Naturdenkmal erklärt wurde. Er wurde in den Jahren 1955 bis 1961 vom Rostocker Gartenarchitekt Friedrich-Karl Evert auf einer ehemaligen Sandgrube geschaffen. Beim Rhododendronparkfest vom 14. bis 16. Mai kann in einem Blütenmeer etwa zwischen japanischen Zwergrhododendren und Azaleen gefeiert werden. Dabei präsentieren Kunsthandwerker ihre Produkte, und auf der Gartenmeile gibt es professionelle Beratung zu Pflanzen und Gartengestaltung. Hier werden auch Rhododendren verkauft. Vom Mandolinenfest bis zur Modenschau, vom Stelzenlauf bis zum Shantychor, vom Bauchredner bis zum Barockfeuerwerk wird ein abwechslungsreiches Programm für die Besucher geboten. Übrigens wurde für den Park auch eine eigene Sorte gezüchtet, die den Namen Rhododendronpark Graal-Müritz trägt.

Weitere Informationen: www.graal-mueritz.de

15. Mai: U-Boot-Museum „U-461“ in Peenemünde

Kunst- und Museumsnacht auf Usedom am 15. Mai

Mit 85,90 Metern Länge und einem Gewicht von über 4.000 Tonnen ist das Unterseeboot U-461 das größte diesel-elektrisch betriebene U-Boot, welches jemals gebaut wurde. Es gehört zur Juliett-Klasse (NATO-Bezeichnung), eine für die sowjetische Marine gebaute Klasse von Unterseebooten. Die U-461 wurde Anfang der 60er Jahre gebaut und 1965 in Dienst gestellt. Heute liegt das U-Boot als weltweit letztes seiner Art in Peenemünde im Haupthafen und kann dort besichtigt werden. Im U-Boot-Museum erfahren Gäste Interessantes zu dessen Geschichte. In Peenemünde finden Besucher daneben auch das Historisch-Technische Museum. Hier liegt die ambivalente Wiege der Raumfahrt, denn an dieser Stätte arbeitete einst Wernher von Braun unter anderem an der ballistischen Rakete des Heeres A4, der späteren „V2“, die in der Heeresversuchsanstalt Peenemünde-Ost entwickelt wurde. Am 15. Mai findet auf der Insel zudem die Usedomer Kunst- und Museumsnacht statt. Dabei stehen den Besuchern von 16.00 Uhr bis 22.00 Uhr viele Museen, Galerien und Kirchen offen. Um 16.00 Uhr gibt es dabei im Historisch-Technischen Museum Peenemünde ein Konzert, und um 22.00 Uhr erleben Gäste das Abschlussfeuerwerk der Kunst- und Museumsnacht mit Lasershow am U-Boot-Hafen.
Informationen: www.museumsnacht-usedom.de; www.peenemuende.com

16. Mai: Uns lütt Museum Dargun

Weltmuseumstag am 16. Mai

Im „Uns lütt Museum“ in Dargun in der Mecklenburgischen Schweiz wird in 15 Räumen und im Freigelände eine umfassende Sammlung von Gewöhnlichem und Außergewöhnlichem der letzten zwei Jahrhunderte aus Haus, Hof, Garten, Handwerk, Schule, Medizin, Eisenbahn, Wald, Ackerbau, zu Flucht und Vertreibung 1945 sowie zum Kloster Dargun gezeigt. Fast alles ist zum Anfassen und Ausprobieren, und wer will, kann in der Schmiede den Hammer schwingen, beim Schuster Nägel in die Schuhe schlagen oder in der Stellmacherei auf der alten Zugbank Holz bearbeiten. Im Bauerngarten wachsen einheimische Pflanzen, Kräuter und Blumen, die im Frühjahr in voller Blüte erlebt werden können. Uns lütt Museum in der Kloster- und Schlossanlage Dargun ist von April bis Oktober jeweils am Sonnabend und Sonntag, im Juli und August auch mittwochs und donnerstags von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet. Daneben können Gruppenführungen unter der Rufnummer 039959 20381 sowie -22381 oder über info@museum-dargun.de angemeldet werden. Zum Weltmuseumstag am 16. Mai laden der Museumsverein Dargun und das Forstamt Dargun zu einem gemeinsamen Aktionstag ein. Ab 13.30 Uhr wird alte und neue Forsttechnik vorgestellt. So werden beispielsweise Pferde Stämme rücken, die anschließend entrindet und zersägt werden. Des Weiteren sind Baumsteiger zu bestaunen, und Gäste können an verschiedenen Wettbewerben teilnehmen.
Weitere Informationen: www.museum-dargun.de


17. Mai: Kunst-Kabinett Usedom – Galerie in Benz

Am 17. Mai 1908 hat Lyonel Feininger erstmals die Insel Usedom besucht

Das Kunst-Kabinett Usedom liegt in Benz gleich neben der mittelalterlichen Kirche, die der deutsch-amerikanische Bauhauskünstler Lyonel Feininger (1871-1956) oft besucht und künstlerisch umgesetzt hat. Die Benzer Kirche war nach der Kirche in Gelmeroda bei Weimar die Lieblingskirche des Künstlers. Die Galerie in Benz zeigt Unikate von Feininger und ein Fahrrad der Marke Cleveland Ohio aus dem Jahre 1897 – mit einem solchen hat der Maler in Berlin, auf Usedom (1908-1912) und im Weimarer Land seine Motive erradelt. An der Kirche in Benz beginnt auch die Lyonel-Feininger-Fahrradroute der Insel. Am 17. Mai 1908 hat Lyonel Feininger übrigens erstmalig die Insel Usedom besucht und in Heringsdorf im Haus Zander Quartier genommen. Akutell zeigt das Kunst-Kabinett Usedom neben Feininger-Bildern die Ausstellung „Winterlandschaften im Frühling“ mit Ölbildern von Christopher Lehmpfuhl aus Berlin. Der Künstler, Jahrgang 1972, gehört zu den bekanntesten Landschaftsmalern der jüngeren Generation in Deutschland. In der Dauerausstellung sind außerdem unter anderem Farblithographien von Armin-Mueller-Stahl zu den „Buddenbrooks“ zu sehen. Geöffnet ist die Benzer Galerie ganzjährig freitags bis sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr
Weitere Informationen: www.kunstkabinett.de

18. Mai: Stadtmuseum Teterow

Wäsche waschen wie zu Urgroßmutters Zeiten

Im Malchiner Tor und dem angrenzenden Rats- und Polizeidienerhaus in Teterow befindet sich das Stadtmuseum. Gezeigt werden Ausstellungsstücke von der Ur- und Frühgeschichte der Region bis hin zur Entwicklung Teterows als Ackerbürger- und Handwerkerstadt. Seinen 20. Geburtstag begeht das junge Stadtmuseum am 18. Mai 2010. Um 15.00 Uhr wird die Jubiläumsausstellung „Geschichte in Bildern und Sammlungen“ eröffnet. Außerdem gibt es eine Jubiläumsparty, bei der unter anderem das Stück „Die Teterower Katze“ aufgeführt wird. Besucher können Mehl auf bronzezeitlichen Trogmühlen mahlen oder einen nachgestellten Waschtag um 1900 erleben. Kinder können sich in historischen Straßenspielen mit Brummkreisel, Reifen und Stelzen versuchen. Ein Spektakel der besonderen Art wird um 18.00 Uhr das Hochziehen des so genannten Stadtbullen am Malchiner Tor sein – frei nach einer alten Schildbürgererzählung von Mitgliedern des Heimatbundes in Szene gesetzt. Mehr zum Jubiläum sowie Tipps rund um einen Aufenthalt in der Mecklenburgischen Schweiz gibt es in der Tourist-Information unter der Rufnummer 03996 172028.
Weitere Informationen: www.teterow.m-vp.de, www.mecklenburgische-schweiz.com

19. Mai: Inselsafari Usedom

Unbekannte Ecken des Eilandes entdecken

Die individuelle Art zu reisen: Seit elf Jahren können Gäste die Insel Usedom bei einer Inselsafari entdecken. Dabei führen Inselexperten die Gäste zu versteckten Aussichtpunkten, romantischen Stränden und urigen Restaurants. In den Sommermonaten wird abends am Lagerfeuer gekocht und im Winter bei Gourmetköchen Halt gemacht. Die Inselsafari bietet Urlaubern verschiedene Touren an, angefangen bei der Schnuppertour über vier Stunden bis hin zu Mehrtagestouren. Ob Peenemünder Haken, Halbinsel Gnitz oder Lieper Winkel – die individuellen Touren in kleinen Gruppen auf einem Land Rover versprechen Entdeckungen der besonderen Art und führen die Gäste abseits der viel besuchten Kaiserbäder zu ruhigen, idyllischen und bisweilen geheimnisvollen Plätzen. Kombiniert werden können die Touren mit Aktivitäten im Wasser, an Land und in der Luft wie etwa mit Segeltörns, Kletterkursen oder mit Flügen mit Ultraleichtflugzeugen.
Mehr auf www.insel-safari.de

20. Mai: Klosterruine Eldena

Eldenaer Jazz Evenings am 2. und 3. Juli 2010

Caspar David Friedrich, 1774 in Greifswald geboren, hat das ehemalige Kloster zum Motiv eines seiner heute bekanntesten Gemälde gemacht. Die Klosterruine Eldena verbindet als eines der meistbesuchten Denkmäler Greifswalds auf der „Europäischen Route der Backsteingotik“ die Universitäts- und Hansestadt mit der mittelalterlichen Backsteinlandschaft rund um die Ostsee. Neben der kultur- und architekturgeschichtlichen Bedeutung ist Eldena eine häufig genutzte Veranstaltungsstätte. Besondere Höhepunkte vor der Kulisse der Klosterruine sind die Eldenaer Jazz Evenings am 2. und 3. Juli, veranstaltet von der Universitäts- und Hansestadt Greifswald und dem Kunstverein „Art 7“. Gäste genießen dabei unter anderem die NDR Big Band und den Jazz-Musiker Klaus Doldinger.
Weitere Informationen: www.greifswald.de



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