29. Apr 2010 | Nr. 69/10 | Kategorie: Pressemitteilungen

Entdeckungen vom 30. April bis 6. Mai

30. April: Gerhart-Hauptmann-Haus auf Hiddensee

Ausstellung mit Werken von Max Kaus öffnet am 30. April

Jungbrunnen Hiddensee: „Alte Liebe rostet nicht: Hiddensee hat sich mir, neu und jung, im hohen Alter geschenkt, und sein Zauber verjüngt mich jedesmal, wenn meine Sohle seinen geliebten Boden berührt“, so schrieb es der Dichter Gerhart Hauptmann 1933 in einem Brief. Das Haus, in dem Hauptmann mit Frau Margarete in den Sommern 1926 bis 1943 lebte und arbeitete, ist als Museum zugänglich und gewährt Gästen einen Einlick in seine damalige Wohn- und Arbeitswelt. Sein Sommerwohnsitz ist eines der wenigen noch im Originalzustand erhaltenen Dichterhäuser. Am 30. April eröffnet hier eine Ausstellung mit Werken des Berliner Malers und Grafikers Max Kaus (1891-1977). Sie präsentiert Grafiken des Künstlers aus dem Jahren 1919 bis 1948. Neben den Künstlerkolonien Schwaan bei Rostock und Ahrenshoop auf Fischland-Darß-Zingst gilt Hiddensee bis heute als Künstlerort. Bereits seit 1902 zog es viele Künstler, unter anderem Elisabeth Büchsel oder Oskar Kruse-Lietzenburg, auf das Eiland vor Rügen. Sie widmeten sich vor allem der Freiluftmalerei.
Weitere Informationen: www.gerhart-hauptmann.de

1. Mai: Caspar-David-Friedrich-Zentrum

Mit Friedrich in den Mai radeln

Das Caspar-David-Friedrich-Zentrum in Greifswald, der Geburtsstadt des romantischen Malers, bietet zahlreiche Informationen zum berühmten Sohn der Stadt (1774-1840), zu seiner Familie und Heimatregion, zum Werk und zur Romantik. Es nutzt die historische Atmosphäre der Alten Friedrichschen Seifensiederei, der ehemaligen Werkstatt des Vaters Caspar David Friedrichs, in deren Räumen das Informationszentrum untergebracht ist, um den Besuchern Friedrich in seiner Zeit nahe zu bringen. Am 1. Mai um 11.00 Uhr startet am Caspar-David-Friedrich-Zentrum eine Fahrradexkursion zum Thema „Mit Friedrich in den Mai“. Die Tour führt in zwei Stunden entlang des Caspar-David-Friedrich-Bildweges, angefangen vom Stadtzentrum zum Greifswalder Hafen, entlang des Treidelpfades nach Wieck und zur Klosterruine Eldena. Auf dem Areal der Klosterruine gibt es Kaffee und Kuchen. Und wer nicht nur die Motivstandorte erradeln möchte, der besucht das Pommersche Landesmuseum Greifswald, in dem einige seiner Werke hängen.
Weitere Informationen: www.caspar-david-friedrich-gesellschaft.de

2. Mai: Paddelabenteuer auf der Peene

Unterwegs auf dem „Amazonas des Nordens“

Paddeln auf Peene und Peenestrom nach Peenemünde? Die vorpommersche Flusslandschaft bietet für Kanuten attraktive Möglichkeiten, die reizvolle Natur auf dem Wasser zu erkunden. Auf ihrer Fahrt entlang des Amazonas des Nordens, wie die Peene auch genannt wird, begegnen den Gästen mit etwas Glück Biber und Eisvogel. Die Kanustation Anklam bietet neben dem Tagesverleih von Paddel- und führerscheinfreien Motorbooten auch geführte Ausflüge an. Diese tragen viel versprechende Namen wie Wikingertour, Peenesafari oder Hansetour. Auch kombinierte Kanu-Bike-Touren sind im Angebot. Wer den Dreh mit dem Paddel noch nicht ganz raus hat, der meldet sich für das Vorbereitungscamp „Maritimes Paddeln“ an. Hier erfahren angehende Kanuten alles, was man wissen muss, um sich sicher auf dem Wasser zu bewegen. Wer die eigene Muskelkraft nicht einsetzen will, der bucht ein führerscheinfreies Charterboot oder eine Solarkatamarantour.
Weitere Informationen: www.kanustation-anklam.de

3. Mai: Segelschulschiff Gorch Fock (I)

Fotoausstellung zur Gorch Fock I wird am 3. Mai an Bord eröffnet

Die Gorch Fock I wurde 1933 auf der Hamburg Werft Blohm + Voss als erstes von fünf gleichen Schiffen als Segelschulschiff gebaut. Nach 54 Jahren unter UdSSR- und ukrainischer Flagge liegt die Bark seit Ende 2003 wieder unter deutscher Flagge im Stralsunder Hafen und ist täglich zu besichtigen. Besucher können sich alle Decks des 1945 durch die deutsche Wehrmacht im Strelasund versenkten Seglers und das neu gestaltete Schiffsmuseum ansehen. Am 3. Mai, pünktlich zum 77. Geburtstag, wird hier die Fotoausstellung Gorch Fock I eröffnet. Das Besondere: Sie ist von der Crew selbst zusammengestellt worden und zeigt Fotos und Zeitungsausschnitte zum Bordleben und zu Modernisierungsprozessen. Wer das Segelsetzen oder das Aufentern lernen möchte, kann das von April bis September täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Auch während der Stralsunder Hafentage vom 10. bis 13. Juni können sich Besucher auf ein buntes Programm an Bord der Gorch Fock I freuen.
Weitere Informationen: www.gorchfock1.de

4. Mai: Wellness im Land Fleesensee

Wellness-Wochen im Wonnemonat Mai

Das Resort Land Fleesensee feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass hat das „Fleesensee SPA“, besondere Arrangements aufgelegt. Jede Woche steht unter einem anderem Thema. Vom 3. bis 9. Mai heißt es „Biomaris – Meereskraft für Seele und Körper“. Dabei erleben die Besucher ein Meersalzfußbad, ein vitalisierendes Meersalzpeeling und eine Gesichtbehandlung mit Salzkompresse. Weitere Themen der Wellness-Wochen sind „Shiseido – eine japanische Luxusreise“ oder „Zauber der Karibik“. Das Fleesensee SPA bietet auf 6.000 Quadratmetern einen Wellness-Bereich mit Wasser- und Saunawelt, Fitness- und Physiotherapiemöglichkeiten an. Zur Wasserwelt gehören etwa der Strömungskanal, eine 52 Meter lange Rutsche, Nackenduschen, Sprudel- und Außensolebecken. Eine finnische Sauna, eine russische Banja, sowie eine Aroma-, Bio- und Erdsauna ergänzen das Wellness-Angebot in dem Resort mit insgesamt vier Hotels und einem Golfplatz.
Weitere Informationen: www.fleesenseespa.de, www.fleesensee.de

5. Mai: Biosphärenreservat Südost-Rügen

Mit dem Ranger in die Zicker Berge

Mit einem Ranger unterwegs zu sein, öffnet die Augen für die Natur, und Teilnehmer werden auf Zusammenhänge aufmerksam, die ihnen häufig verschlossen bleiben. Am 5. Mai startet eine Ranger-Wanderung durch das Biosphärenreservat Südost-Rügen. Sie führt durch das Naturschutzgebiet der Zicker Berge. Ausgangspunkt ist die mittelalterliche Kirche in Groß Zicker. Von hier aus geht es durch den beschaulichen Ort in die Zicker Berge. Sie sind vor gut 15.000 Jahren als eiszeitliches Gebilde entstanden. Heute wird die großflächige Hutelandschaft von bemerkenswerten, arten- und farbenreichen Trockenrasen geprägt. Im Granitzhaus, dem Asstellungs- und Informationszentrum des Amtes für das Biosphärenreservat Südost-Rügen, am Jagdschloss Granitz gelegen, werden Besuchern die Besonderheiten des Biosphärenreservates Südost-Rügen anschaulich erklärt. Es ist von Mai bis September täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr und im Oktober täglich von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet. Übrigens: Die Zicker Berge messen an ihrer höchsten Stelle 66 Meter über dem Meeresspiegel und ermöglichen schöne Ausblicke über die Boddenlandschaft.
Weitere Informationen zur Führungen: www.biosphaerenreservat-suedostruegen.de


6. Mai: Ivenacker Eichen und forstliche Ausstellung, Forstamt Stavenhagen

Bäume gehören zu den ältesten ihrer Art

Im Landschaftschutzgebiet „Ivenacker Tiergarten“ nordöslich von Stavenhagen in der Mecklenburgischen Schweiz stehen die Ivenacker Eichen. Sie sind Naturdenkmale, die ihresgleichen suchen in Deutschland und Zeugnisse der im Mittelalter verbreiteten Landnutzungsform des Hudewaldes, eines als Weide genutzen Waldes. Die stärkste Eiche hat einen Durchmesser von 3,49 Metern und eine Höhe von 35,50 Meter, was einem Holzvolumen von 180 Kubikmetern entspricht. Ihr Alter wird auf 1.000 Jahre geschätzt. Im Barockpavillon am Barock-Schlösschen im Tiergarten zeigt eine Dauerausstellung Informatives über die Eichen. Daneben erfahren Besucher Wissenswertes über Waldglas und Streunutzung, Hirsche und Wölfe, über Naturschutz und Jagd oder über Bäume in der Mythologie. Die Ausstellung ist vom 1. Mai bis zum 31. Oktober geöffnet.Im Tiergarten leben 70 bis 80 Stück Damwild. Die Tiere tragen dazu bei, dass der Hudewald-Charakter des Gebietes erhalten bleibt.
Weitere Informationen: www.wald-mv.de



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