14. Apr 2010 | Nr. 59/2010 | Kategorie: Pressemitteilungen

Entdeckungen vom 16. bis 22. April

16. April: Segel-Abenteuer auf der Ostsee

 Mondscheintouren und Archäologische Törns

Mecklenburg-Vorpommern begrüßt jährlich etwa 200.000 Segeltouristen. Auf diese warten besondere Angebote an den 350 Sportboothäfen im Land. Ob von Warnemünde, Stralsund oder Hiddensee – die Gäste können auch ohne Segelerfahrung in See stechen zum Beispiel mit einem der vielen Veranstalter im Land, die Törns anbieten. Skipper führen die Teilnehmer in die wesentlichen Abläufe an Bord und die Manöver ein und lassen diese nach Wunsch auch mal das Steuer übernehmen. Von Mondschein- und Abendsonnen-Törns bis hin zu archäologischen Touren um Rügen, bei denen ein Unterwasserarchäologe die Gäste zu Schiffswracks führt und Gechichten über die Wikinger und die Hanse erzählt, reicht die Palette der Angebote. Und wer es etwas schneller bevorzugt, bucht einen Törm mit einer Speedsailing-Yacht. Diese und weitere Angebote gibt es unter anderen bei der Firma „ivent-sailing“. Und wer auf dem Geschmack gekommen ist und selbst das Segeln erlernen möchte, der meldet sich bei einer der rund 50 Segelschulen im Land für einen Kurs an.

Weitere Informationen: www.ivent-sailing.de

Foto: www.ivent-sailing.de

17. April: Museumsdorf Kobrow

 Mecklenburger Kutschenmuseum zeigt 135 Kutschen

Norddeutschlands größtes öffentliches Kutschenmuseum befindet sich im Museumsdorf Kobrow. Auf rund 2.700 Quadratmetern zeigt es 135 Kutschen, Schlitten und Pferdewagen, darunter elegante Mylords, Coupés, Wagonetten, Landauer, Phaetons und Jagdwagen aus dem 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Raritäten sind ein 100 Jahre alter Pumpenwagen der Feuerwehr, eine Kutsche der letzten deutschen Kaiserin Victoria, mehrere Militärfahrzeuge aus beiden Weltkriegen und eine Sammlung von Kinderkutschen. Daneben werden Reiseuntensilien wie Sättel und Zaumzeug präsentiert. Zusätzlich dokumentiert eine Ausstellung Interessantes zum Beruf des Stellmachers, auch Wagenbauer genannt. Außerdem befinden sich auf dem Gelände des Museumsdorfes ein Agramuseum, das alte Landtechnik zeigt, eine alte Dorfschmiede, ein Back- und Rauchhaus und eine Heimatstube mit Möbelstücken aus vergangener Zeit. Der Bummel durch die alte Zeit kann im Museumscafé reflektiert werden. Das Kutschenmuseum ist täglich von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen: www.museumsdorf-kobrow.de

18. April: Broderstorfer Bauernmarkt

 „Kaufen, wo es wächst“

Fassbutter und Käse, Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren – auf rund 700 Quadratmetern finden Besucher des Broderstorfer Bauernmarktes an der B 110 alles, was das Herz begehrt. „Kaufen, wo es wächst“, lautet das Motto der Betreiber, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Produkte aus der Region anzubieten. In der zweiten Etage der umgebauten Scheune befindet sich ein Antikfundus, der alte Schätze bereithält. Übrigens: Das gesamte Mobiliar des Bauernmarktes stammt aus dem Antikhandel und kann erworben werden. Im Obergeschoss finden Gäste eine Spielzeug-Ecke sowie Deko- und Geschenkartikel. Mit den frischen Produkten des Bauernmarktes im Gepäck oder der einen oder anderen Antiquität lässt es sich gut im dazugehörigen Café entspannen. Der Broderstorfer Bauernmarkt ist täglich von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen: www.broderstorferbauernmarkt.de

19. April: Sommerodelbahn Burg Stargard

 Wintersport im Sommerreiseziel Nummer eins

Aus der Luft betrachtet könnte es sich bei der Sommerrodelbahn Burg Stargard bei Neubrandenburg um eine Serpentine handeln, wie man sie in den Bergen findet. Vielfach schlängelt sich die 720 Meter lange Rodelbahn und überwindet in acht Steilkurven, einem Sprung und zwei Brücken einen Höhenunterschied von 30 Metern. So können Gäste im Sommerreiseziel Nummer eins auch typische Wintersportarten erleben, ohne dass sie auf Schnee angewiesen sind. Wie in klassischen Wintersportregionen bringt ein Lift die Rodler zum Ausgangspunkt. Mit Schwung geht es anschließend bergab. Auf Wunsch bieten die Inhaber auch Nachtrodeln an. Die Sommerrodelbahn ist von März bis Ende Oktober täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr und in den Sommermonaten Juli und August täglich von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet. Im Ort befindet sich auch eine mittelalterliche Burg, die dem Ort den Namen gab und einen Ausflug lohnenswert macht. Weitere Sommerrodelbahnen befinden sich in Malchow und in Bergen auf Rügen.

Weitere Informationen: www.rodelbahn-burgstargard.de

20. April: IGA-Park Rostock

 Drei Feste am 13. Juni

Der rund 70 Hektar große IGA-Park in Rostock, der zur Weltgartenschau im Jahr 2003 angelegt wurde, bietet mit einem Rhododendrenhain, einem Heide- und Staudengarten und einem Strand am Ufer der Warnow Raum für ausgedehnte Spaziergänge und Entdeckungen. Am 13. Juni werden gleich drei Feste im IGA-Park gefeiert. Beim Rosenfest steht der Rosenhang an der Westseite des Parks in voller Blüte. Gäste bekommen Hinweise zum Pflanzen, Düngen und Bewässern der Blumen und können diese auch erwerben. Beim Gartenbahnenfest kommen bahninteressierte Hobbygärtner ins Staunen. Die Rostocker Gartenbahner stellen ihre Anlagen dem Publikum vor und vielleicht kommt der eine oder andere Gast auch auf den Geschmack, Güterzüge durch die Gänseblümchenwiese im eigenen Garten dampfen zu lassen. Auf rund 600 Quadratmetern werden insgesamt sieben Gartenbahnenanlagen zur Schau gestellt. Das dritte Fest im Bunde wird anlässlich des 40-jährigen Geburtstags des Traditionsschiffes gefeiert, auf dem sich ein Museum befindet. An Bord des 10.000-Tonnen-Hochseefrachters, dem größten schwimmendes Museum Deutschlands, wird hier eindrücklich die Welt der Seefahrt und des Schiffbaus erklärt.

Weitere Informationen: www.iga-park-rostock.de

21. April: „Dorf Museum Lohmen“

 Ausstellung „Schafhaltung“ zum 2. Schafschurfest am 24. April

Ein Dorf wie ein Museum: Alte und leerstehende Gebäude wieder nutzbar zu machen, war die Grundidee von Gemeinde und Kulturverein in Lohmen. Mit diesem Ziel wurden in mehreren ungenutzten Gebäuden, darunter in der Pfarrhofscheune, im Speicher, im Feuerwehrgeräte- und im Trafohaus sowie im einstigen Dorfkrug, Freizeitstätten und museale Ausstellungen eingerichtet. Aus den Ausstellungen entstand 2006 das Dorf Museum Lohmen, das über die Dorfgeschichte und die Entwicklung des ländlichen Lebens vor allem im 20. Jahrhundert sowie über alte Agrartechnik informiert. Mittels eines ausgeschilderten Dorfrundganges in Lohmen selbst, können Besucher einzelne historisch wichtige Gebäude kennenlernen. Ein archäologischer Lehrpfad gehört ebenfalls zum Konzept vom Dorf Museum Lohmen. Er führt auf 30 Kilometern durch die Region und verbindet frühgeschichtliche Bodendenkmale miteinander. Am 24. April lädt das Dorf Museum Lohmen zu einem Schafschurfest ein. Gäste können bei der Schafschur zuschauen und sehen, wie Wolle verarbeitet wird, und können auch Wollsachen erwerben. Im Speicher des Museums wird eine erweiterte Ausstellung zur Schafhaltung in der Region eröffnet. Vier Schafzüchter leben und arbeiten in der Region um Lohmen und die Arbeitsgemeinschaft zur Zucht Altdeutscher Hütehunde hat hier ihren Sitz.

Weitere Informationen unter: www.kulturverein-lohmen.de

22. April: Vineta-Museum im Adligen Fräuleinstift zu Barth

 Modenschau mit Kostümen aus Delikatessen

Farbenfroh geht es im Vineta-Museum im Adligen Fräuleinstift in Barth zu, wenn es bis zum 17. Oktober heißt „Haute Couture – Die Modenschau der feinen Küche“. Stefanie Alraune Siebert stellt in der Ausstellung 63 menschengroße Textilfiguren aus, begleitet von 1001 Objekten auf dem Laufsteg. Die Kostüme bestehen aus genähten Delikatessen. Auf der Bühne stehen Vorspeise, Fischgang, Hauptspeise und Nachtisch. Im ersten Stock des Vineta-Museums finden Besucher Atelier und Lager von Stefanie Alraune Siebert. Hier fertigt sie die Fantasiefiguren und gewährt Besuchern Einblicke. Über die etwas andere Modenschau hinaus zeigt das Vineta-Museum Dauerausstellungen zur Barther Bibel, zu Barther Geschichte und zur Vineta-Sage, die dem Museum den Namen gab. Mittels zahlreicher Exponate erwacht hier der Mythos über die in der Ostsee versunkene Stadt zu neuem Leben.

Weitere Informationen: www.vineta-museum.de


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