08. Apr 2010 | Nr. 53/2010 | Kategorie: Pressemitteilungen

Entdeckungen vom 9. bis 15. Mai

9. April: Usedomer Gesteinsgarten und Waldkabinett

Frühlingsmarkt am 9. und 10. April

Überraschende Sichtweisen auf den Wald verspricht das Waldkabinett in Ückeritz auf der Insel Usedom. Das Museum des Forstamtes Neu Pudagla zeigt auf rund 160 Quadratmetern die Entwicklung des Waldes über eine Zeitspanne von 400 Millionen Jahren. Ausgestellt sind zahlreiche Holzquerschnitte unterschiedlicher Baumarten sowie präparierte Waldbewohner, darunter Fuchs, Biber und Mauswiesel. Beim Naturquiz haben Besucher die Möglichkeit, Namen von Pflanzen und Tieren des Waldes zu erraten. Im angrenzenden Gesteinsgarten erleben Gäste auf einem 300 Meter langen Rundweg Findlinge aus der letzten Eiszeit. Am 9. und 10. April lädt das Forstamt Neu Pudagla, dass für das Waldkabinett und den Gesteinsgarten verantwortlich zeichnet, zu einem Frühlingsmarkt ein. Am 9. April steht dieser ganz im Zeichen des Bernsteins, dem „Gold des Waldes“. Zu erleben sind Vorträge über den Schmuckstein und Musik. Für Kinder werden Experimente angeboten, bei denen Bernstein von herkömmlichen Steinen unterschieden wird. Am 10. April stellen sich Gartenbauer sowie Baumschulen vor und Gäste können Frühlingspflanzen kaufen und regionale Wildspezialitäten probieren.

Weitere Informationen: www.wald-mv.de

Foto: Forstamt Neu Pudagla

10. April: Bootsbau- und Takelschule

 Holzboot selbst bauen

Sein eigener Kapitän sein, diesen Traum erfüllen sich jährlich tausende Urlauber in Mecklenburg-Vorpommern, wenn sie etwa mit dem Hausboot führerscheinfrei durch die Mecklenburgische Seenplatte schippern oder mit dem Kanu auf den Flüssen des Landes unterwegs sind. Ihr eigenes Fahruntensil können sich Freizeitkapitäne und solche, die es werden wollen, in der Bootsbau- und Takelschule in Peenemünde bauen. Sie bietet Kurse für ambitionierte Hobby-Bootsbauer sowie für Familien, Schulklassen und Jugendgruppen an. Am Ende des Lehrgangs können die Teilnehmer mit einem selbstgebauten Holzboot im Gepäck, sei es ein Kanu, ein Kajak oder auch ein kleines Dinghi, die Heimreise antreten. Wer nicht ganz so hoch hinaus will, baut sich einfach ein Paddel oder ein Halbmodell oder lässt sich ins Takelhandwerk einführen. Übrigens: Wer nicht selber bauen möchte, der kann sich in der Bootsbau- und Takelschule auch ein Holzboot anfertigen lassen. Hinter die Kulissen der Boots- und Takelschule können Besucher am 10. April schauen. Dann findet dort der „Tag der offenen Tür“ mit Spaßregatta, Kanutour und Lagerfeuerromantik statt.

Weitere Informationen: www.boot-workshop.de

11. April: Golfsport im Landhaus Serrahn

After-Work-Cup

Mit derzeit 17 Golfplätzen hat sich das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu einem wahren Golfland gemausert, das auch immer mehr Besucher, nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus Skandinavien anzieht. Der Golfleidenschaft können Besucher beispielsweise im Landhaus Serrahn frönen. Der Neun-Loch-Platz bietet dafür die besten Voraussetzungen. Für diejenigen, die sich in der Sportart erst einmal ausprobieren möchten, finden Schnupperkurse statt. Auch Strategiekurse zählen zu den Angeboten des Landhauses mit 34 Zimmern, das ebenso wie der Golfplatz direkt am Krakower See in der Mecklenburgischen Seenplatte liegt. Übers Jahr finden mehrere Golfturniere statt, an denen sich Besucher mit Platzreife beteiligen können. Am 16. Mai findet hier der „Tag der offenen Tür“ satt. Dabei sind die Gäste zum Schnuppergolfen sowie zu Barbecue und Live-Musik eingeladen. Jeden Donnerstag bietet das Landhaus Serrahn ab 17.00 Uhr das After-Work-Golfen für 25 Euro pro Person inklusive Teilnahmegebühr, Greenfee und Startgebühr an. Neu ist die Kinder-Golf-Akademie. Dabei werden die Kleinen an das Einmaleins des Golfsports herangeführt.

Weitere Informationen zu den regelmäßig stattfindenden Turnieren unter: www.vandervalk-golf.de

12. April: Renaissance-Burganlage Spantekow

 Entdeckungen im Burgenland Mecklenburg-Vorpommern

Als die bedeutendste noch erhaltene Wasserfestung Norddeutschlands aus der Renaissancezeit gilt die Burg Spantekow. 1258 gelangte die Burg in den Besitz der Familie von Schwerin und wurde im Laufe der folgenden Jahre durch kriegerische Einwirkungen stark beschädigt. Von 1558 bis 1567 wurde sie als Hauptsitz für Ulrich I. von Schwerin nach alten Plänen und an derselben Stelle wiedererrichtet. Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg schließlich ließ das Hauptgebäude sprengen. Die Burgkirche und die Seitengebäude blieben zunächst erhalten, bevor auch die Kirche 1748 einem Feuer zum Opfer fiel. Nach zahlreichen Enteignungen und Rückgaben erfolgte der Rückkauf der Burg durch Kaspar Freiherr von Harnier, den von dessen Großvater Hans Bone von Schwerin, letzter Herr auf Spantekow bis 1945, bestimmten Erben. Führungen können unter der Rufnummer 039727 22892 angemeldet werden.

Weitere Informationen: www.burg-spantekow.de

13. April: Naturpark-Draisine von Dargun nach Salem

 Auf Schienen durch die Mecklenburgische Schweiz

Das Gefühl, sich mit Muskelkraft auf Schienen durch eine atemberaubende Landschaft zu bewegen, bietet sich Gästen mit der Naturpark-Draisine von Dargun nach Salem. Auf den 17 Kilometern durch den Naturpark Mecklenburgische Schweiz eröffnen sich den Besuchern zahlreiche Ein- und Ausblicke. An der Draisinenstrecke liegen etwa die Kloster- und Schlossanlage Dargun, das Schloss Lelkendorf, in dessen Nähe sich auch ein Streichelzoo befindet, oder das Gut Schorrentin mit Atelier und Galerie. Am Streckenende in Salem am Kummerower See erwartet die Drainsinenfahrer ein idyllischer Fischerort mit Badestelle. Übrigens: Am 13. April startet die Naturpark-Draisine in die Saison 2010. Die Schienenfahrzeuge bieten Platz für maximal vier Personen, den Picknickkorb und den Kinderwagen. Die Draisinen-Station hat bis zum 18. Oktober täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen: www.naturpark-draisine.de

14. April: Kunstmühle Schwaan

 Hommage an die Freilichtmalerei

Im ältesten Gebäude des südlich von Rostock gelegenen Ortes Schwaan, der Wassermühle, befindet sich das Kunstmuseum der Stadt. Eingerichtet wurde es zu Ehren der Maler der Künstlerkolonie, die sich um 1892 in Schwaan gegründet hatte, als sich europaweit viele Künstler außerhalb Stadtnähe niederließen, um direkt in der Natur zu zeichnen. Vorreiter war die Schule Barbizon bei Paris. Die reizvolle Flusslandschaft der Warnow bot auch Schwaan den Künstlern vielfältige Motive. Hier gründete sich um den gebürtigen Schwaaner Franz Bunke die Schwaaner Künstlerkolonie, der auch Rudolf Bartels, Alfred Heinsohn und Peter Paul Draewing angehörten. Unter dem Thema Landschaftsmalerei in Mecklenburg

zeigt eine Dauerausstellung in der Kunstmühle über 100 Arbeiten der Maler der Schwaaner Künstlerkolonie. Vom 24. April bis zum 4. Juli zeigt das Museum Werke von Lisa Jürß, einer Kunstwissenschaftlerin und Malerin aus Schwaan. Im Gebäude befinden sich darüber hinaus auch ein Museumsshop sowie die Touristinformation der Stadt. Der „Historische Mühlenraum“ im Erdgeschoss verweist auf die historische Vergangenheit und die einstige Nutzung des Hauses.

Weitere Informationen: www.kunstmuseum-schwaan.de

15. April: Galopprennbahn Bad Doberan

 Hutwettbewerb während des Ostsee-Meetings

Damen mit Hut sind heute eher selten in Mecklenburg-Vorpommern. Nicht so in Bad Doberan während des jährlich stattfindenden „Ostsee-Meetings“ auf Deutschlands älterster Galopprennbahn. 1822 startete hier, unweit des ersten Deutschen Seebades Heiligendamm, das erste Galopprennen mit Vollblutpferden. Mit dem Pferderennen „Ostsee-Meeting“ wird diese Tradition seit 1993 fortgeführt. In diesem Jahr stehen vom 19. bis 22. August insgesamt 36 Rennen unter internationaler Beteiligung auf dem Programm. Der 20. August steht ganz im Zeichen des Hutes. Damen mit dieser Kopfbedeckung erhalten an diesem Tag freien Einritt. Außerdem werden die schönsten Hüte im Rahmen des Hutwettbewerbes gekürt. Am 22. August findet zum ersten Mal ein Trakehner-Rennen statt. Kleine Gäste können sich beim Ponyreiten oder auf der Hüpfburg vergnügen. Übrigens: Zum Ostsee-Meeting können Besucher auch mit der Schmalspurbahn „Molli“ anreisen, die an diesen Tagen einen außerplanmäßigen Halt an der Galopprennbahn einlegt.

Weitere Information und Karten unter: www.doberaner-renntage.de


urlaubsnachrichten.de
Menü