31. Mrz 2010 | Nr. 51/2010 | Kategorie: Pressemitteilungen

Entdeckungen vom 2. bis 8. April

2. April: Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseum

 Sturmgespräche auch bei gutem Wetter

Die Entwicklung der regionalen Fischerei in Sassnitz in den letzten 150 Jahren, der Fährverbindungen nach Schweden und Litauen sowie der Häfen Sassnitz und Mukran sind die Schwerpunkte des Sassnitzer Fischerei- und Hafenmuseums in der Inselstadt. Anschaulich dokumentiert werden diese unter anderem mit Hilfe von Hafenmodellen. Höhepunkt der Exponate ist allerdings das begehbare Museumsschiff „Havel“ vor dem Museum, ein Stahlkutter, der 26,5 Meter misst, und als einziger von einst 50 im Sassnitzer Fischfang eingesetzten Kuttern erhalten blieb. Einmal im Monat finden einer alten Fischereitradition folgend so genannte Sturmgespräche statt. Sie gehen zurück auf die Zusammenkünfte der Fischer, wenn der Sturm auf See ihnen ein Auslaufen verwehrte und sie stattdessen gemeinsam Seemannsgarn sponnen. Bei den heutigen Sturmgesprächen, die übrigens auch bei gutem Wetter stattfinden, werden Interessierte unter anderem zu Themen wie Fischerei- und Stadtgeschichte informiert. Das nächste Sturmgespräch findet am 20. April um 19.00 Uhr unter dem Titel „Tiere vor der Kamera“ mit dem Naturfotografen und Schriftsteller Rico Nestmann statt. Das Fischerei- und Hafenmuseum ist von April bis Ende Oktober täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen. www.hafenmuseum.de

3. April: Ostsee-Spielbank Heringsdorf

 Jetons & Jackpotbar

Um sein Glück beim Spiel herauszufordern, müssen Gäste nicht in das Spielerparadies Las Vegas reisen. Auch an der Ostsee gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um der Spielleidenschaft zu frönen: Unter anderem die Spielbanken in Binz, Stralsund und Heringsdorf stehen Gästen dafür offen. Am 3. April feiert die Ostsee-Spielbank in Heringsdorf ihr zwölfjähriges Bestehen. An diesem Tag lädt ein Roulette-Tisch vor der Spielbank, von der es übrigens nur 100 Meter zum Ostseestrand sind, zum Spielen ein. Von 11.00 Uhr bis 3.00 Uhr hat die Spielbank für Gäste geöffnet. Auf zwei Etagen finden diese etwa 60 Glückspielautomaten, einen Poker-Tisch, drei Roulette-Tische und einen Black-Jack-Tisch. Am 3. April dürfen auch Gäste die Kugel am Roulette-Tisch drehen. Für Einsteiger bietet die Spielbank immer dienstags und donnerstags um 20.00 Uhr eine Einführung in die angebotenen Spiele an. Und wen dann die Lust am Spiel gepackt hat, der kann sofort starten und mögliche Gewinne an der „Jackpot-Bar“ feiern.

Weitere Informationen: www.ostsee-spielbanken.de

4. April: Seebrücke Zinnowitz mit Tauchgondel

Osterspektakel am 4. April

Mit einem Osterspektakel an der Zinnowitzer Seebrücke auf der Insel Usedom werden die Vinetafestspiele vom 24. Juni bis zum 28. August eingeläutet. Zinnowitz gilt als Ort, an dem der Sage nach am Ostersonntag das prächtige Vineta aus dem Meer emporsteigen soll. Die Stadt war untergegangen als die Einwohner wegen ihres Reichtums hochmütig und herzlos wurden. Nur ein Sonntagskind, kann die Stadt erlösen und auferstehen lassen, heißt es der Sage nach. Das jährliche Osterspektakel greift die Sage auf und läutet mit viel Musik, Tänzen, Kämpfen in diesem Jahr die Vineta-Saison ein und gibt einen Vorgeschmack auf die Vinetafestpiele. Los geht es am Ostersonntag um 11.15 Uhr am Strandhaupteingang. Sollte sich die Vorhersage nicht bewahrheiten, können Gäste der Sage sprichwörtlich auf den Grund gehen. Auf der Seebrücke befindet sich eine Tauchgondel, mit der Besucher auf Tauchstation in die Ostsee gehen können.

Bereits 1897 wurde im Zuge des sich entwickelnden Bäderverkehrs ein Steg in Zinnowitz errichtet, der zur Beförderung von Touristen mit dem Schiff diente. 1908 wurde eine Seebrücke errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde diese aufgrund von Verwitterungsschäden abgetragen. Im Herbst 1993 wurde die heutige Seebrücke, die 315 Meter misst, eingeweiht. Sie trägt den Namen Vineta.

Weitere Informationen: www.zinnowitz.de

5. April: Müritzer Bauernmarkt

 Saisoneröffnung zu Ostern und Pralinenseminar im Juni

30 Torten sind im Müritzer Bauernmarkt in der Mecklenburgischen Seenplatte in Klink täglich im Angebot. Zubereitet werden die Mohn-Vanille-Sahne-, Stachelbeer- oder Quarktorten von einer Konditormeisterin. Gäste kommen nicht nur in den Genuss dieser Köstlichkeiten, sondern können auf dem Müritzer Bauernmarkt lernen, wie man Pralinen herstellt. Das nächste Pralinen-Seminar findet am 12. Juni statt. Daneben finden Gäste im Bauernmarkt allerlei regionaltypische Produkte wie etwa Sanddorn in allen möglichen Varianten, Honig, Wurstspezialitäten und Fisch aus der Müritz. Am 4. April lädt der Bauernmarkt zu einem Fest mit Live-Musik, Bogenschießen für Kinder, Holzofenbäckerei, Schautöpfern und -schmieden ein. Der Müritzer Bauernmarkt hat täglich von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet. Mehrmals im Jahr werden auch Tee-Seminare angeboten. Dabei lernen die Besucher die Herstellung dieses aromatischen Getränks.

Weitere Informationen: www.mueritzer-bauernmarkt.de

6. April: Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See

 Von Schlössern und Feen-Krebsen

Im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns zwischen den Städten Dargun, Demmin, Teterow, Malchin und Waren befindet sich der Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See. Jahrhundertealte Eichen, Schlösser, Gutshäuser, ländliche Parkanlagen, Schreiadler, Fischotter und Biber prägen das Gebiet und ziehen Naturliebhaber in den Bann. Aussichtstürme bei Verchen und Neukalen am Kummerower See sowie bei Wendischhagen und Dahmen am Malchiner See und von der Burgwallinsel Teterow gestatten einen weiten Blick über die Seen und die Beobachtung von Wasservögeln. Wer den Naturpark nicht auf eigene Faust erkunden möchte, der nimmt an einer geführten Wanderung der Naturparkverwaltung teil. Am 17. April heißt es „Auf der Suche nach Feen-Krebsen und anderen Geschöpfen des Frühlings“. Die durch den Leiter der Naturparkverwaltung, Dr. Wolfgang Wiehle, begleitete Wanderung startet um 17.00 Uhr in Vielist am Flughafen und führt durch das Gebiet „Hohes Holz“ oder den Panschenhäger Forst und richtet sich an Gäste, die den Frühling erleben und genießen möchten.

Weitere Information und Veranstaltungen: www.naturpark-mecklenburgische-schweiz.de

7. April: Kanu-Mühle in Wesenberg

 Mit Glasboden-Kajaks Fische beobachten

Die Mecklenburgische Seenplatte ist ein Paradies für Wassersportler. Rund 1.000 Seen zählt sie, die alle natürlich oder über Kanäle miteinander verbunden sind. Das macht das Gebiet so reizvoll für Kanuwanderer, die beim „Seen-Hopping“ immer neue Ein- und Ausblicke genießen können.

Ein idealer Anlaufpunkt für Kanuten und alle, die es werden wollen, ist die Kanu-Mühle in Wesenberg. Das Unternehmen hat sich auf geführte Touren und Kurse spezialisiert und verleiht Kanus und Kajaks. Die Touren haben verheißungsvolle Namen wie etwa „Glasboden-Tour“. Dabei können Paddler Barsche, Rotaugen, Muscheln und Wasserpflanzen, sprich die Flora und Fauna der Mecklenburgischen Gewässer, durch den gläsernen Boden der Kajaks bewundern, ohne dafür einen Tauchkurs zu machen. Daneben hält die Kanu-Mühle auch Angebote für Schnupper-, Familien- oder Nationalpark-Touren bereit. Auch Arrangements wie „Kanu und Tipi“, bei dem Besucher nach der Paddel-Tour in einem Indianerzelt mit Feuerstelle übernachten können, zählen zu den Angeboten. Das Unternehmen Kanu-Mühle wurde im Rahmen des Maritimen Qualitätsmanagements durch den Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern mit fünf Sternen ausgezeichnet.

Weitere Informationen: www.kanu-muehle.de

8. April: Deutsches Bernsteinmuseum

 Museum präsentiert Ausstellung zur Kloster- und Stiftskirche

Ein Spaziergang an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns ist für manche Gäste geichzeitig eine Schatzsuche, denn gerade nach Frühlings- und Herbststürmen wird das so genannte Gold des Meeres, der Bernstein, angeschwemmt. Das Deutsche Bernsteinmuseum in Ribnitz-Damgarten präsentiert die größte Bernsteinausstellung Europas mit herausragenden historischen und modernen Exponaten. Gäste erleben vor den Toren der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst Interessantes über die Geologie des fossilen Harzes. In der Schauwerkstatt werden Gästen die Arbeitsschritte der Bernsteinverarbeitung vorgeführt wie Drechseln, Schleifen, Bohren und Polieren. Ab fünf Euro können Besucher einen Bernstein kaufen und diesen selbst bearbeiten. Daneben werden kostbare Kunstwerke aus 3.000 Jahren auf über 1.000 Quadratmetern gezeigt. Aktuell präsentiert das Museum eine Ausstellung Kloster- und Stiftsgeschichte in der Klosterkirche Ribnitz. Das Haus ist vom März bis Oktober täglich von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. In den Wintermonaten gelten abweichende Öffnungszeiten. Neben dem Bernsteinmuseum gibt es in Ribnitz-Damgarten auch die Schaumanufaktur „Ostsee-Schmuck“ mit einer großen Verkaufsausstellung. Hier erhalten Gäste bei einem Rundgang einen Einblick in die Schmuckherstellung und können Bernsteinschmuck auch selbst fertigen.

Weitere Informationen: www.deutsches-bernsteinmuseum.de, www.ostseeschmuck.de


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