03. Mrz 2010 | Nr. 031/2010 | Kategorie: Pressemitteilungen

Entdeckungen vom 5. bis zum 11. März

5. März: Kräuterhof Carlsthal

Zum Frühlingsbeginn lockt ein Gartenbuffet mit Musikanlage

Von A wie Agastache – ein bisweilen purpurfarben blühendes Kraut – bis Z wie Zitronenmelisse gibt es im Kräuterhof Carlstal in der Mecklenburgischen Schweiz übers Jahr etwa 200 Kräutersorten zu bewundern und zu kaufen. Die gelernte Gärtnerin und leidenschaftliche Kräuterfrau Jeanette Nadebor eröffnet am 5. März nach der Winterpause ihren Kräuterhof mit Verkaufsladen in der Nähe von Bad Sülze. Je nach Jahreszeit hat sie den Drachenkopf, ein blau blühender Lippenblütler, oder die Indianernessel, die als Tee zubereitet sehr wohlschmeckend sein soll, im Angebot. Daneben bietet sie in der „Landküche“ bis zum 31. Oktober immer freitags und sonntags von 17.00 Uhr bis 20.00 Uhr das so genannte Gartenbuffet an. Am 5. März kommen dabei verschiedene Gerichte auf den Tisch – beispielsweise Schmorkohl mit Kartoffeln, eine Lauchsuppe, eine bunte Fischpfanne oder eine Knoblauch-Leinsamenbutter mit frischem Brot. Begleitet wird der kulinarische Genuss von musikalische Klängen einer Saxofonistin. Auf Wunsch bietet Jeanette Nadebor Kräutertageskurse an. Diese beinhalten das Sammlen von Kräutern, die Zubereitung von Kräuteröl und -essig und eine gemeinsam zubereitete Kräuterpfanne. Daneben gibt sie Tipps zur Wirkung von Kräutern. Neben diesen Kursen bietet die Kräuterfrau einstündige Wanderungen ins reizvolle Trebeltal auf der Suche nach Kräuern an. Dabei werden die Teilnehmer von den hauseigenen Ziegen begleitet.

Weitere Informationen: www.kraeuterhof-carlsthal.de

Foto: Kräuterhof Carlsthal

6. März: Barther Bibelzentrum

Ausstellung „Aus dem Verborgenen ans Licht“ eröffnet am 6. März

Das Wort Gottes in Form der Bibel finden Besucher der Boddenstadt Barth im Niederdeutschen Barther Bibelzentrum. Es befindet sich in der historischen Hospitalkirche Sankt Jürgen und beherbergt eine Erlebnisausstellung rund „das Buch der Bücher“. Herzstück der Ausstellung ist die erste für das damalige Pommern gedruckte Bibel in Plattdeutsch von 1588. Neben der „Barther Bibel“ gibt es unter anderem die „Bugenhagen-Bibel“, eine Buchdruckpresse und multimediale Installationen zu biblischen Themen zu sehen. Einen Besuch lohnt auch der Bibelgarten, der Pflanzen mit biblischem Bezug präsentiert. Am 6. März, dem deutschlandweiten Tag der Archive, das Bibelzentrum die Ausstellung „In Ton gebrannt – ins Bild gebannt“. Dabei werden unter anderem Archivalien Barther Geschichte aus anderen Museen und Kollektionen gezeigt. Im Rahmen dieses Tages werden im Bibelzentrum unter dem Titel „Aus dem Verborgenen ans Licht“ erstmalig Fundstücke der Barther Grabungen aus dem Jahr 1998, darunter Ofenkacheln mit biblischen und herrschaftlichen Motiven, sowie die ältesten Stadtpläne aus dem Millitärarchiv Stockholm präsentiert. Die Ausstellung ist dienstags bis samstags von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr sowie sonntags von 12.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet und kann bis zum 30. März besucht werden.

Weitere Informationen: www.barther-bibelzentrum.de

7. März: Deutsch-Japanisches Kulturzentrum Schloss Mitsuko

Kimono und Kamelienfest

Japanisches Flair mitten in Mecklenburg: Den 1931 in Prangendorf bei Rostock geborenen Künstler Heinrich Johann Radeloff prägte seine Arbeit in der japanischen Metropole Kyoto so sehr, dass er ein Stück Japan in seine Heimat mitnehmen wollte. Im Jahr 2001 errichtete er das Deutsch-Japanische Kulturzentrum Schloss Mitsuko, das er nach seiner japanischen Ehefrau benannte. Das Schloss ist Ausstellungsort für traditionelle und zeitgenössische japanische Kunst und Kultur und beherbergt unter anderem eine Sammlung japanischer Grafik und Malerei. Auch ein Hochzeitskimono mit besticktem Seidenbrokat zählt zu den Exponaten. Zahlreiche Veranstaltungen geben Einblicke in die traditionelle japanische Lebensart. Wer Ikebana, die traditionelle japanische Kunst des Arrangierens von Blumen, Kalligrafievorführungen oder Teezeremonien erleben möchte, hat hier die Möglichkeit. Am 20. März wird im Schloss Mitsuko das so genannte Kamelienfest zur Frühjahrsblüte der Kameliensträucher gefeiert. Das Fest beginnt um 15.00 Uhr mit der Eröffnung einer Begleitausstellung, in der Künstler ihre Verehrung für die Kamelie reflektieren. Das Schloss und der angrenzende Hain sind von März bis November samstags und sonntags jeweils von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Führung können unter der Rufnummer 0399 75 75 97 97 angemeldet werden.

Weitere Informationen: www.schloss-mitsuko.de

8. März: Radweg auf den Spuren von Caspar David Friedrich

Auf 40 Kilometern den Spuren des romantischen Malers in Vorpommern folgen

Ideen für Radrundtouren liefert die Broschüre „Mit dem Rad durch den Norden“ des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Darin finden Interessierte unter anderem 21 Vorschläge für die verschiedensten Rundwege in Mecklenburg-Vorpommern. Ob Backstein-, Schlösser- oder Recknitztalrundweg, alle Routen werden mit Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke vorgestellt. Kunstinteressierte Radler entscheiden sich zum Beispiel für den 40 Kilometer langen Rundweg mit dem Titel „Auf den Spuren von Caspar David Friedrich“. Er startet im vorpommerschen Neuenkirchen, führt in die Geburtstadt des romantischen Malers nach Greifswald, sowie zum Pommerschen Landesmuseum, das sieben Originale des Malers in der Gemäldegalerie präsentiert. Außerdem führt der Weg zu Schaffensorten beziehungsweise Motivstandorten des Künstlers wie der Klosterruine Eldena, die Friedrich in einem seiner bekanntesten Bilder festhielt. Der genaue Routenverlauf ist auf einer interaktiven Karte unter www.auf-nach-mv.de/radwandern nachzulesen. Übrigens: Vom 28. August bis zum 21. November 2010 präsentiert das Pommersche Landesmuseum die Ausstellung „Geburt der Romantik in Pommern“. Neben Werken von Philipp Otto Runge, der in diesem Jahr seinen 200. Todestag hat, und Friedrich August von Klinkowström werden auch Werke von Caspar David Friedrich gezeigt, darunter das Bild „Wiesen bei Greifswald“, eine Leihgabe der Hamburger Kunsthalle.

Weitere Information und Broschürenbestellung „Mit dem Rad durch den Norden“: Tel.: 0381 40 30 500, www.auf-nach-mv.de

9. März: Naturerlebnispark Gristow zwischen Stralsund und Greifswald

Frühlingsfest am 21. März zum Saisonauftakt

Emus, Schafe, Ziegen und Pferde – das sind nur einige der Arten der

insgesamt 350 Tiere im Natuerlebnispark Gristow im vorpommerschen Mesekenhagen. Naturbelassene Wanderwege, Spielplätze, Rastplätze und verschiedene Aussichtspunkte, die den Blick über weite Wiesen und der Gristower Wieck erlauben, laden in dem Naturerlebnispark zu Spaziergängen und Picknicks ein. Auf 70 Hektar erwarten auch Naturlehrpfade, ein Bauerngarten, ein Verkehrsgarten, Streuobstwiesen und Streichelgehege die Besucher. Guppen können aus verschiedenen Freizeitangeboten wählen wie Schatzsuchen, Tiertaufen, Erkundungen der Uferzone mit dem Schlauchboot oder Basteln mit Naturmaterialien. Am 21. März lädt der Naturerlebnispark Gristow zu einem Frühlingsfest unter dem Motto „Auf der Suche nach dem Frühling“ mit Hüpfburg, Kutsch- und Kremserfahrten, Bastelstraße, Fahrten mit den Minicars und Ponyreiten ein. Der Naturerlebnispark ist von Oktober bis April täglich von 10.00 Uhr bis

16.00 Uhr und von Mai bis September täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen: www.naturerlebnispark-gristow.de

10. März: Königslinie Sassnitz-Trelleborg

Tagesausflugsziel für Rügenurlauber

Ein attraktives Tagesausflugsziel bietet sich für Rügenurlauber mit dem Angebot der Reederei Scandlines, die Besucher vier Mal täglich vom Fährhafen Sassnitz ins schwedische Trelleborg und zurück bringt. Die Verbindung wird als Königslinie bezeichnet, weil sie als Eisenbahnfährverbindung am 6. Juli 1909 durch den schwedischen König und den deutschen Kaiser eröffnet wurde. Heute reisen viele skandinavische Touristen mit den Fährschiffen ab Trelleborg nach Mecklenburg-Vorpommern. Vorbilder der ersten beiden Eisenbahnfährschiffe, der „Preußen“ und der „Deutschland“, waren die Schiffe, die ohne Bugklappe auf den Großen Seen zwischen den USA und Kanada pendelten. Im Zweiten Weltkrieg und auch noch drei Jahre danach war der Fährverkehr eingestellt. Ende der 1950er-Jahre wurden zwei Fähren unter den Traditionsnamen „Sassnitz“ und „Trelleborg“ in Dienst gestellt. So herrschte auch zu DDR-Zeiten ein reger Fährverkehr zwischen der DDR und Schweden. Nach der politischen Wende und der damit gewonnenen Reisefreiheit der DDR-Bürger gewann diese Verbindung noch mehr an Bedeutung. Durch den Zusammenschluss der beiden Fährtochtergesellschaften der deutschen beziehungsweise dänischen Bahnen entstand 1998 die Scandlines AG. Seither starten die Fähren nicht mehr vom Stadthafen Sassnitz, sondern vom Fährhafen Sassnitz-Mukran, drei Kilometer südlich der Stadt gelegen. Er hat eine eigene Straßenanbindung samt Fährbahnhof. 2009 feierte die Königslinie Sassnitz-Trelleborg ihr 100-jähriges Bestehen.

Weitere Informationen und Tagestouren-Tipps: www.scandlines.de

11. März: Wanderweg: Rügener Küsten-Streckentour

Auf Schusters Rappen Rügen erkunden

Wenn der Frühling beginnt, steigt die Lust auf Bewegung in der Natur. Schöne landschaftliche Erlebnisse verspricht die 70 Kilomter lange Wanderung „Rügener Küsten-Streckentour“ in Angriff nehmen. Die viertägige Tour beginnt im Ostseebad Binz und endet am nörlichsten Zipfel der Insel, am Kap Arkona. Auf dem Weg in den Norden von Deutschlands größter Ferienisel liegen etwa das maritim anheimelnde Sassnitz oder das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl, das Einblicke in Flora und Fauna des Nationalparks Jasmund bietet. Auf dem Weg liegt auch das Schloss Spyker, dessen über 700 Jahre alte Geschichte fasziniert und das Carl Gustav Graf von Wrangel zu seinen historisch bedeutenden Besitzern zählte. Ausführlich beschrieben ist die Route in der Broschüre „ErlebnisReich Natur“ des Tourismusverbandes Mecklenburg-Vorpommern. Sie kann kostenlos unter der Rufnummer 0381 40 30 500 bestellt werden oder auch im Internet unter www.auf-nach-mv/wandern angesehen werden.

Weitere Informationen: www.auf-nach-mv.de/wandern


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