24. Feb 2010 | Nr. 027/2010 | Kategorie: Pressemitteilungen

Entdeckungen vom 26. Februar bis 4. März

„20 Jahre Urlaubsland – 365 Entdeckungen in Mecklenburg-Vorpommern“: Der Landestourismusverband knüpft mit seinem Jahresthema für 2010 an die touristische Erfolgsgeschichte im Nordosten an. An jedem Tag des Jahres wird eine Natur-, Kultur- oder Architekturentdeckung im Urlaubsland vorgestellt, im Folgenden die Entdeckungen Nummer 57 bis 63:

26. Februar: Schlosspark Putbus

200 Jahre Ortsgründung Putbus: Festwoche vom 31. Juli bis 8. August

Putbus im Süden Rügens steht bei vielen Inselgästen auf der Ausflugsliste ganz oben. Zum einen ist es der älteste Badeort der Insel, zum anderen zieht der so genannte Circus Gäste in den Bann. Dank dieses Gebäuderondells aus weißen Häusern, das Wilhelm Malte I. Fürst zu Putbus nach dem Vorbild des englischen Badeortes Bath im klassizistischen Stil anlegen ließ, trägt die Stadt auch den Beinamen „Weiße Stadt“. Bis 1962 gehörte das Schloss Putbus, dass nach Entwürfen des Berliner Architekten Johann Gottfried Steinmeyer angelegt wurde, zu den Besonderheiten des Ortes. Heute lädt der 75 Hektar große Schlosspark ohne Schloss zu ausgedehnten Spaziergängen ein, denn das Gebäude wurde im Auftrag der DDR-Regierung 1962 abgerissen. Im dem englischen Landschaftspark, der ursprünglich im Jahre 1725 als Barockgarten angelegt wurde, gehören der Marstall, die Schlosskirche, die Orangerie, ein Mausoleum, ein ehemaliges Affenhaus, ein Redantenhaus, eine Vogelhausruine, ein Gartenhaus und ein Denkmal von Fürst Malte zu Putbus zu den baulichen Besonderheiten. Daneben prägen Sumpfzypressen, amerikanische Tulpenbäume oder Ginkgobäume das Areal. Zwischen April und Oktober werden dienstags und donnerstags Parkführungen angeboten. Treffpunkt ist jeweils um 11.00 Uhr an der Orangerie. Vom 31. Juli bis zum 8. August dieses Jahres feiert Putbus 200 Jahre Ortsgründung. In der Festwoche dürfen sich Gäste auf historische Sonderführungen, offene Ateliers, einen Vortrag zum Thema „Schinkel in Putbus“ oder eine Radtour zum Thema „Auf den Spuren Caspar David Friedrichs“ freuen.
Weitere Informationen: www.putbus.de

27. Februar: Alpincenter Hamburg-Wittenburg

Après-Ski-Partys und Brunch mit Schneegarantie

Schnee das ganze Jahr über verspricht das Alpincenter Hamburg-Wittenburg. Auf 30.000 Quadratmetern finden Gäste in dem Indoor-Schneepark Ski-Bereiche verschiedener Art, darunter einen 40 Meter langen Übungshang für Anfänger, eine 330 Meter langel blaue Piste mit 17 Prozent Gefälle, eine 330 Meter lange rote Piste für passionierte Skifahrer mit einem Gefälle von bis zu 31 Prozent, einen Freestyle-Bereich und einen so genannten Tubing-Bereich, auf dem Gäste eine 60 Meter lange Bahn mit einem großen Reifen bergab fahren können. Wer nicht Ski fahren kann, bucht einfach einen Kurs in der Ski-Schule, die sich ebenfalls im Alpincenter befindet. Nach den Tagen auf der Piste laden die Veranstalter zu Après-Ski-Partys ein. Jeden Sonntag von 11.30 Uhr bis 15.00 Uhr können Besucher am Sonntags-Brunch mit Blick auf die verschneite Winterwelt teilnehmen. Das Alpincenter ist in den Wintermonaten von Oktober bis März täglich von 10.00 Uhr bis 23.00 Uhr geöffnet. Am 27. Februar laden die Veranstalter zu einem Familienfest mit Rodelbahn und Schneekarussell ein.

Weitere Informationen: www.alpincenter.com

28. Februar: Teekultur im Schloss Frauenmark

Ein Stück englische Teekultur mitten in Mecklenburg

„Very british“ geht es im Schloss Frauenmark 30 Kilometer südöstlich von Schwerin zu. Hier laden die Eigentümer und England-Liebhaber Ingo und Petra Rothenberg zur täglichen „Tea Time“ ein. Bei der Teestunde am Nachmittag genießen die Gäste inmitten englischer Wohnkultur eine oder mehrere der rund 45 Teesorten und „scones“, wobei es sich um kuchenähnliche Brötchen handelt, wie sie auch in England zum Tee gereicht werden. Dazu gibt es selbst gemachte „clotted cream“, eine Art Sahne, die zusammen mit Marmelade zu den „scones“ gereicht wird. Das Service-Personal berät über die Gepflogenheiten, angefangen bei den Ziehzeiten bis hin zu Erläuterungen über den richtigen Genuss der „scones“. Wer die Tea-Time auch zu Hause genießen möchte, kann im hauseigenen Shop alle 45 Teesorten erwerben. Am 1. April dieses Jahres wird der Gartensalon mit Wintergarten eröffnet. Er befindet sich in dem ehemaligem Ballsaal des Schlosses. Von hier aus führt der Weg auch direkt in den Garten, wo ein Teehäuschen inmitten von englischen Rosen, Laubengängen und Irrwegen zu einer Mußestunde einlädt.

Weitere Informationen: www.schloss-frauenmark.de

1. März: Wanderweg: Rostocker-Heide-Rundtour

Wo der Wald bis ans Meer wächst

Das mit rund 10.000 Hektar größte deusche Küstenwaldgebiet zwischen Rostock und Ribnitz-Damgarten trägt den Namen Rostocker Heide. Es ist 1252 in den Besitz der Hansestadt übergangen und macht die Stadt heute zu einem der größten kommunalen Waldbesitzer. Am besten erkundet man dieses Landschaftsgebiet zu Fuß. Unter www.auf-nach-mv.de/wandern finden Naturliebhaber Informationen zur Rostocker-Heide-Rundtour. Auf insgesamt 60 Kilometern führt diese vier Tage lang durch das Gebiet. Stationen sind etwa die Bäderarchitekturvillen in Graal-Müritz, das Ostseebad Warnemünde mit dem Alten Strom und das 1887 im Auftrag des mecklenburgischen Großherzogs Franz III. fertig gestellte Jagdschloss Gelbensande. Interessierte können sich auf der Internetseite des Tourismusverbandes diese Tour im Detail ausdrucken. Ausführlich ist diese Tour auch in der Broschüre „ErlebnisReich Natur“ des Landestourismusverbandes beschrieben, die kostenlos unter der Rufnummer 0381 40 30 555 bestellt werden kann.
Weitere Information: www.auf-nach-mv.de/wandern

2. März: Blücherhof – Gutsanlage und dendrologischer Garten

Spaziergang zwischen exotischen Tulpen- und Trompetenbäumen

Mecklenburg-Vorpommern gilt als das Land der Schlösser und Gärten schlechthin. In der Mecklenburgischen Seenplatte zieht der Blücherhof mit seinem dendrologischen Garten besonders Gartenfeunde in den Bann. Hier entstand um 1904 auf Geheiß des Bonner Ornithologen Professor Alexander Koenig ein Park der besonderen Art. Von seinen Weltreisen brachte er immer neue Pflanzen mit, die der Rigaer Gartenarchitekt Georg Kupaldt auf einem acht Hektar großen Areal in Szene setzte. Rund 150 Gehölzarten sind hier zu finden, darunter Mammutbäume, japanische Sichel- und Schirmtannen sowie Tulpen- und Trompetenbäume. Das Gut selbst wurde 1789 von Ludwig von Blücher gegründet, verfiel jedoch nach mehreren Besitzerwechseln. 1904 erwarb Koenig die Gutsanlage und ließ sie im Stile des Historismus umbauen. Elemente des Barock, Rokoko und des Jugendstils verbinden sich zu einem harmonischen Ganzen. Die Anlage umfasst noch heute das Schloss mit dem Pförtnerhaus, den Marstall, einen Ackerpferdestall, den Speicher, die Stellmacherei, das Wirtschaftshaus und das Taubenhaus, in dem sich heute ein Café befindet. Hier befindet sich auch die Herberge Blücherhof, in der Gäste entspannte Ferien auf der Gutsanlage erleben können. Auf Wunsch werden unter der Rufnummer 039933 70807 Führungen angeboten.
Weitere Informationen: www.herberge-bluecherhof.de


3. März: St. Laurentius-Kirche zu Schönberg

Gotteshaus ist zentrale Spielstätte des Schönberger Musiksommers

Zu besonderer Bekanntheit unter Musikliebhabern hat es die St. Laurentius-Kirche in Schönberg vor der Toren der Hansestadt Lübeck gebracht. Die Backsteinkirche, einst Sitz des Bischofs von Ratzburg, ist Spielstätte des Schönberger Musiksommers, der seit 1987 viele Gäste in das Gotteshaus lockt. Dabei bewegt sich das Musikprogramm von der traditionellen Kirchenmusik bis hin zum Jazz. Mal ist eine Solo-Gitarre zu hören, mal erfreuen Chöre die Besucher. Auch für 2010 ist ein umfangreiches Sommerprogramm geplant: Die Konzerte finden vom 15. Juni bis 18. September 2010 jeweils dienstags um 20.00 Uhr statt. Ausstellungen mit zeitgenössischer Kunst bereichern das Hörerlebnis. Die aufgetischten Gaumenfreuden mit ausgesuchten Weinen lassen die Konzerte zu einem Fest der Sinne werden. Die St. Laurentius-Kirche ist in den Sommermonaten von Dienstag bis Sonnabend jeweils von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr zu besichtigen, Gottesdienste finden jeden Sonntag – im Winter im Katharinenhaus – um 10.00 Uhr statt.
Weitere Informationen: Tel.: 0388 2823196, www.schoenberger-musiksommer.de


4. März: Friedländer Stadtbefestigungsanlagen

Ensemble zählt zu den imposantesten norddeutschen Backsteinbauten

Nordöstlich von Neubrandenburg liegt die Stadt Friedland, deren mittelalterliche Stadtbefestigungsanlage zu den imposantesten norddeutschen Backsteinbauten zählt. Auf dem späteren Stadtgebiet existierte eine Slawenburg, die bereits ab dem 7. Jahrhundert belegt ist. Anfänglich wurden die Befestigungsanlagen aus Holz errichtet. Ab 1304 durfte die Stadt steinerne Tore, Wehrtürme und Mauern aufbauen. Heute umfasst die Anlage das Neubrandenburger Tor, das Anklamer Tor, den Fangelturm, die Fischerburg, 30 Wiekhäuser sowie Wälle und die Stadtmauer. Das Neubrandenburger Tor mit vier polygonen Türmen wurde als dreigeschossiger Backsteinbau in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts errichtet; das Anklamer Tor wurde im Zuge der Errichtung der Stadtmauer gebaut. Die Feldseite des letzteren ziert eine über der Durchfahrt angebrachte Wappentafel der mecklenburgischen Herzöge. Der Fangelturm ist ein Mauerturm aus dem 14. Jahrhundert mit einem Feldsteinschaft und einem darauf befindlichen Backsteinbau. Das Untergeschoss wurde von der Stadt als Verließ benutzt. Die Fischerburg, ein rechteckiges Backsteintorhaus gehört ebenfalls zur Anlage. Auf dem Stadtgelände hinter der Fischerburg wurden im Mittelalter Münzen geprägt. Später diente das Torgebäude Fischern als Domizil. Ursprünglich gab es noch ein drittes Tor, das Treptower Tor. Es fiel allerdings dem Dreißigjährigen Krieg zum Opfer. Wer mehr über Friedlands Geschichte und die Stadtbefestigungsanlage erfahren möchte, besucht das Museum der Stadt. Es ist montags bis freitags von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr sowie von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr und samstags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.
Weitere Informationem: www.friedland-mecklenburg.de


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