11. Feb 2010 | Nr. 21/2010 | Kategorie: Pressemitteilungen

Entdeckungen vom 12. bis 18. Februar

12. Februar Alte Schmiede Hessenburg

 

Abendessen am Schmiedefeuer

 

Seit der Restaurierung der Hufschmiede in Hessenburg nahe der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst im Jahr 2007, in der sich heute ein Restaurant und ein Biedermeier-Café befinden, erstrahlen Teile der aus dem 13. Jahrhundert stammenden Gutsanlage Hessenburg in neuem Glanz. Am Schmiedefeuer können Gäste die Spezialitäten von Chefköchin Christiane Pulkus genießen, die unter anderem Pommersche Kartoffelsuppe mit Streifen vom Räucherfisch, Boddenzander aus dem Ribnitzer Fischereihafen oder Gulasch vom Hirsch aus den Hessenburger Wäldern kredenzt. Vom Dielennagel bis hin zum Fensterbeschlag schmücken Schmiedeerzeugnisse und Werkzeuge für den Acker-, Pferde-, Haus- und Wagenbau die Wände und tragen zur anheimelnden Atmosphäre bei. „Mit der Restaurierung des Gutshauses wollen wir 2011 starten“, so die Eigentümerin der Schmiede, Dr. Bettina Klein. Am 18. Februar dieses Jahres veranstaltet sie einen Mundart-Nachmittag. Dabei wird aus Werken des niederdeutschen Dichters Rudolf Tarnow gelesen. In den Sommermonaten finden an jedem vierten Sonntag von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr die Antiquitätentage mit begleitender Kunstausstellung statt. Im Herbst dürfen sich die Gäste im Rahmen des vom Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern koordinierten Schlösserherbstes Mecklenburg-Vorpommern auf die Parklichtspiele auf dem Gutshof freuen. Geplant ist die Aufführung grotesker Pantomime. Die Alte Schmiede Hessenburg ist ab 5. März täglich geöffnet. An jedem 1. und 3. Sonntag im Monat wird zum „Großen Schmiede-Brunch“ vom 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr geladen. Anmeldungen sind unter der Rufnummer 038223 669900 möglich.
Weitere Informationen: www.schmiede-hessenburg.de

 

13. Februar: Agrarmuseum Dorf Mecklenburg

Schlachtetag am 13. Februar

 

Zu einem Schlachtefest lädt das Agrarmuseum Dorf Mecklenburg in der Nähe von Wismar am 13. Februar ab 10.00 Uhr ein. Gäste erhalten einen Einblick in die traditionelle Hausschlachtung, angefangen beim Abbrühen des Schweins bis hin zur Wurstherstellung. Außerdem sind ein Fischer mit Räucherofen sowie ein Imker mit verschiedenen Honigprodukten vor Ort. Wer sich eingehender mit der Geschichte des ländlichen Raumes beschäftigen möchte, besucht die ständige Ausstellung im Agrarmuseum. Gezeigt wird alte Landtechnik, etwa ein Agrarflugzeug aus dem Jahr 1976, Traktoren, Dreschflegel oder der Mecklenburger Haken, eine Art Holzpflug. Zur Zeit wird die ständige Ausstellung des 1978 eröffneten Museums komplett erneuert. Sie soll zukünftig unter anderem auch über Themen wie die Bodenreform oder die Rolle der Kirchen im Dorf informieren. Zu Pfingsten öffnet das Museum im Rahmen der landesweiten Aktion Kunst:Offen seine Türen. Übrigens: Einst stand in Dorf Mecklenburg eine slawische Burg, die dem ganzen Land den Namen gab: die Mikelenburg. Von deren Existenz zeugt heute noch ein Burgwall. Im Februar öffnet das Agrarmuseum dienstags bis samstags von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr. Von März bis Oktober empfängt es seine Besucher täglich von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr.
Weitere Informationen: www.nordwestmecklenburg.de

 

14. Februar: Badeparadies „Oase“ Güstrow

Erlebniszentrum lockt mit Angeboten für Paare und FKK-Fans

Verliebte sind im Badeparadies „Oase“ in Güstrow genau richtig. Zum Valentinstag hält das Erlebnisbad etwa das Angebot „Flirt an der Saunabar“ bereit. In romantischem Ambiente sollen Musik und besondere kulinarische Angebote den Tag zu einem besonderen Erlebnis machen. Am 26. Februar laden die Veranstalteter zu einer russischen Mitternachtssauna mit kulinarischen Köstlichkeiten und FKK-Baden ein. Weitere Mitternachtssaunen finden jeweils am letzten Freitag im Monat statt. Daneben bietet die Oase mit einer konstanten Wassertemperatur von 30 Grad im Spaßbadbereich unter anderem die mit 135 Metern längste Reifenrutsche Mecklenburgs, Unterwasserliegen mit Massagedüsen und ein Außenbecken mit Springbrunnen. Sportler können im 25 Meter langen Becken bei 27 Grad trainieren. In den fünf Saunen wird Entspannung garantiert, und in den Wellness-Räumen werden Gäste mit französischer Tonerde oder Rügener Heilkreide Gäste verwöhnt. Die Oase hat täglich von 10.00 Uhr bis 22.00 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen: www.oase-guestrow.de

 

15. Februar: Landschaftsschutzgebiet Kühlung

Das „kleinste Mittelgebirge Deutschlands“

 

Starke Zerklüftungen und Kuhlen gaben dem etwa 20 Kilometer langen und vier bis fünf Kilometer breiten Höhenzug bei Kühlungsborn den Namen Kühlung. Einheimische frohlocken auch mit der Bezeichnung „kleinstes Mittelgebirge Deutschlands“, denn der Höhenzug wird vor allem durch die Diedrichshäger Berge bestimmt, die bei 130 Metern ihren höchsten Punkt erreichen. Senken und Anhöhen machen das Gebiet zu einem beliebten Wandergebiet, das im vergangenen Jahr auch die beiden „Tatort“-Ermittler Axel Prahl und Jan Josef Liefers getestet haben. Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit dieser naturräumlichen Besonderheit, die durch die Eiszeit entstanden ist, ist der Leuchtturm in Bastorf. Von hier aus genießen Gäste einen fantastischen Weitblick über die Kühlung bis zur Ostsee. Weiterhin sehenswert ist das Quellental bei Glashagen, das dem Mineralwasser Glashäger seinen Namen gab. Zweimal in der Woche, mittwochs und freitags um 10.00 Uhr, werden von der Touristik-Service-Kühlungsborn GmbH Wanderungen in die Kühlung angeboten. Treffpunkt ist das Haus des Gastes in Kühlungsborn. Auf den etwa vierstündigen Wanderungen durch die Kühlung durch Wälder und vorbei an Findlingen, erfahren Gäste vieles über die Sagenwelt in dem Landstrich und genießen zahlreiche Aus- und Weitblicke.
Weitere Informationen: www.ostseeferien.de; www.kuehlungsborn.de

 

16. Februar: Müritz-Nationalpark

Nationalparke feiern 20-jähriges Bestehen mit Festprogramm

 

Mit drei Nationalparken ist Mecklenburg-Vorpommern ist so reich an Nationalen Naturlandschaften wie kein anderes Bundesland. Wie auch die Nationalparke Jasmund und Vorpommersche Boddenlandschaft feiert auch der 322 Quadratkilometer große Müritz-Nationalpark 2010 sein 20-jähriges Jubiläum und hofft dabei auf noch mehr als die 517.000 Besucher des vergangenen Jahres. Dazu werden Sonderführungen, etwa zum Thema „Verschwundene Dörfer im Nationalpark“, angeboten. Am 3. April wird der Erweiterungsbau der Nationalparkinformation Federow im Rahmen eines Dorffestes eröffnet. Daneben locken unter anderem Veranstaltungen wie „Freilandlauschen“, hier wird ein extra dafür komponiertes Musikstück aufgeführt, Fotoausstellungen, ein Filmfestival und das Nationalparktfest am 2. Oktober vor dem Müritzeum in Waren Naturliebhaber in die Mecklenburgische Seenplatte. Der Nationalpark schließt auch einen Teil der Müritz, des mit 117 Quadratmetern größten deutschen Binnensees, mit ein. Außerdem liegen dort mehr als 100 Seen, die größer als ein Hektar sind. Das östlich an die Müritz grenzende größere Teilgebiet (260 km²) ist durch weite Kiefernwälder und große Moore gekennzeichnet. Im kleineren Teil (62 km²) um Serrahn können Naturliebhaber bemerkenswerte alte Buchenwälder in einer hügeligen Landschaft mit vielen kleinen Seen und Mooren erleben.
Weitere Informationen: www.nationalpark-mueritz.de

 

17. Februar: Museum im Steintor in Anklam

Ständige Ausstellung zum Anklamer Münzschatz

Das Museum im Steintor ist eines der ältesten Museen Vorpommerns. Es befindet sich in einem 32 Meter hohen Backstein-Torhaus, das Wahrzeichen der Hansestadt Anklam, und wurde 1404 da erste Mal im Stadtbuch erwähnt. Es ist das einzige erhaltene der sechs Stadttore der mittelalterlichen Befestigungsanlage Anklams. Das Steintor wurde vermutlich um 1250 angelegt und war ursprünglich nur halb so hoch. Etwa 200 Jahre später wurde es auf die jetzige Höhe aufgestockt. Nachdem im Verlauf des Siebenjährigen Krieges alle Wehranlagen geschleift wurden, diente das Steintor bis um 1900 als Stadtgefängnis. Im heutigen Museumshof fand 1853 die letzte Hinrichtung statt. Das Torhaus wurde ab 1986 zum Museum ausgebaut und drei Jahre später zum 725-jährigen Stadtjubiläum eröffnet. Es beherbergt unter anderem eine Abteilung zu Slawen und Wikingern an der Peene, zur Stadtgründung und zur Hansezeit. Aufsehen erregt das Museum durch den so genannten Anklamer Münzschatz, der 1995 im Zuge von Stadtkerngrabungen zu Tage gefördert wurde. Er umfasst 2.579 alte Münzen, unter anderem aus Spanien, Skandinavien, den Niederlanden und aus dem Vor- und Westpommerschen Raum, sowie über 100 Schmuckstücke und ist der bedeutendste archäologische Fund in Vor- und Westpommern aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges. Das Museum ist bis April mittwochs bis freitags von 11.00 Uhr bis 15.30 Uhr sowie sonntags von 13.00 Uhr bis 15.30 Uhr geöffnet. Von Mai bis September steht es Gästen dienstags bis freitags von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr sowie samstags und sonntags von 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr offen.
Weitere Informationen: www.museum-im-steintor.de

 

18. Februar: Kreidefelsen der Stubbenkammer im Nationalpark Jasmund

 

Sie sind eines der bekanntesten Symbole des Urlaubslandes Mecklenburg-Vorpommern – die Kreidefelsen im Nordosten der Insel Rügen. Das Areal im Ostteil der Halbinsel Jasmund rund um den markanten Kreidefelsen Königsstuhl wird als Stubbenkammer bezeichnet. Der Name Stubbenkammer leitet sich aus dem Slawischen ab: Stopin steht für Stufe und kamen für Fels.
Es wird zwischen der Großen und der Kleinen Stubbenkammer unterschieden – die große umfasst den 118 Meter hohen Königsstuhl selbst und die nördlich direkt angrenzende Kreidefelsformation, einschließlich der dazwischen liegenden Schlucht; die kleine ist die vom Königsstuhl südlich gelegene Kreidewand mit dem Aussichtspunkt Victoria-Sicht, der 1865 anlässlich eines Besuchs des Königs von Preußen Wilhelm I. mit der Kronprinzessin Victoria, seiner Schwiegertochter, seinen Namen erhielt. Das Kreidekliff erhielt seine Form in der letzten Eiszeit und verändert diese auch heute noch ständig. Die bizarre Landschaft steht seit 1929 unter Naturschutz; 1990 wurde das gesamte Gebiet der Stubnitz mit rund 3000 Hektar zum Nationalpark Jasmund erklärt, der eine Fläche von 30 Quadratkilometern umfasst und damit der kleinste Deutschlands ist. Eindrucksvoll erläutert wird die Flora und Fauna des Nationalparks im Nationalpark-Zentrum Königsstuhl mit Multivisionskino und Erlebnisausstellung. Bis Ostern ist das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl täglich von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Danach ist es bis Ende Oktober täglich von 9.00 Uhr bis 19.00 Uhr offen.
Weitere Informationen: www.koenigsstuhl.de

 

 


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